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KaOS: Mini-Linux-Hypervisor in Version 0.6.0 freigegeben

Der leichtgewichtige KVM-Hypervisor KaOS ist in der Version 0.6.0 erschienen. KaOS läuft direkt auf der Hardware eines Rechners (Bare-Metal Type 1 Hypervisor) mit einem minimalistischen Betriebssystem, das in das Linux-Kernel-Image integriert ist.
/ Jörg Thoma
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Die KaOS-Version 0.6.0 bringt den Linux-Kernel in Version 2.6.33 mit und bietet einen Reihe sogenannter App Modules mit, etwa vKaOS, mit dem virtuelle Images erstellt werden können, oder Web, das einen virtuellen Apache-Webserver zur Verfügung stellt. App Modules gibt es als kostenpflichtige Abonnementversionen mit Support oder als communitybasierte Varianten, die stabile sowie aktuelle Entwicklerversionen bieten. KaOS wird von der Firma Carbon Mountain(öffnet im neuen Fenster) entwickelt und gepflegt.

Hypervisor KaOS-Linux
Hypervisor KaOS-Linux (00:44)

KaOS besteht aus einem Linux-Kernel, der sowohl lokal als auch in einer PXE-Umgebung über das Netzwerk gestartet werden kann. Das minimale Linux-Betriebssystem samt Shell und textbasiertem Menü ist im Kernel-Image integriert, das lediglich 10 MByte groß ist. Statt des traditionellen Init für den Systemstart verwendet KaOS die Eigenentwicklung Kattach, die als Konfigurationsquelle eine SQLite-Datenbank ausliest.

KaOS steht unter der GPL und liegt als SDK auf den Servern des Projekts bereit(öffnet im neuen Fenster). Damit können spezielle KaOS-Images sowie eigene App Modules erstellt werden. Auf dem Server findet sich auch der Quellcode für die App-Module-Verwaltung AppQueue und den Init-Ersatz Kattach. Ein Abonnement kostet(öffnet im neuen Fenster) mit Onlinesupport 99 US-Dollar, für 599 US-Dollar kommt noch telefonische Unterstützung fünf Tage in der Woche hinzu und die Reaktionszeit sinkt von 48 auf 24 Stunden. Mit Rund-um-die-Uhr-Support kostet das Abonnement 899 US-Dollar.


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