• IT-Karriere:
  • Services:

Ubuntu

Linux-Variante für Tablets geplant

Canonical arbeitet an einer Version der Linux-Distribution Ubuntu speziell für Tablets. Tablets mit Ubuntu sollen 2011 erhältlich und unter anderem an die Bedienung per Touchscreen angepasst sein.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert
Ubuntu: Linux-Variante für Tablets geplant

Canonical, die Firma hinter der Linux-Distribution, arbeitet nun an einer Variante für Tablets, sagte Chris Kenyon Infoworld. Kenyon ist bei Canonical Abteilungsleiter für den OEM-Bereich. Aktuell gibt es Ubuntu 10.04 für Desktopcomputer, Server sowie Netbooks.

  • Der Ubuntu-10.04-Desktop mit der Unity-Shell
  • Die Unity-Shell verwendet den neuen Window-Manager Mutter.
  • Das Applikationsmenü in der Unity-Shell
  • Geöffnete Fenster tauchen ebenfalls in dem neuen Dock auf.
  • Bereits vorhandene Icons werden bei geöffnetem Fenster gesondert markiert.
Der Ubuntu-10.04-Desktop mit der Unity-Shell
Stellenmarkt
  1. hbz-Hochschulbibliothekszentrum des Landes NRW, Köln
  2. DE-CIX Management GmbH, Frankfurt am Main

Das Tablet-Ubuntu soll eine abgespeckte Variante der Linux-Distribution sein. Die Oberfläche soll vereinfacht und an Touchscreens angepasst werden, etwa mit größeren Icons, wie sie bereits die von Canonical entwickelte Unity-Shell für Netbooks bietet. Laut Kenyon sollen erste Tablets mit Ubuntu Anfang 2011 erhältlich sein. Der Entwicklungsschwerpunkt soll eindeutig auf der Anpassung an die Touchscreens liegen. So soll eine Bildschirmtastatur eingebunden werden und die Entwickler arbeiten an Multitouch-Treibern.

Ferner arbeitet Canonical mit Hardwareherstellern zusammen, etwa Pixel Qi, die energiesparende Bildschirme für Netbooks herstellen, um lange Batterielaufzeiten erzielen zu können.

Canonical hatte sich auch jüngst an der Gründung von Linaro beteiligt. Linaro soll die Entwicklung von Software für Geräte mit ARM-Prozessoren beschleunigen, die entsprechenden Werkzeuge sollen offengelegt werden. Die Allianz sind unter anderem auch ARM, Freescale, IBM, Samsung, ST-Ericsson und Texas Instruments beigetreten.

Die Tablet-Variante wird auf Ubuntu 10.10 alias Maverick Meerkat basieren. Canonical wird dann die Netbook- und die Tablet-Edition vereinen. Laut Kenyon soll die neue Variante dann unter dem Namen Ubuntu Light angeboten werden.

Eine Tablet-Variante von Ubuntu würde in Konkurrenz zu Apples iOS, Googles Android und Nokias Meego treten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. KFA2 GeForc® RTX 3090 SG OC 24GB für 1.790,56€)
  2. (u. a. Ryzen 7 5800X 469€)

dergenervte 12. Jun 2010

Spar Dir das Sponsoring des "adligen" Trottel aus Deutschland und kauf Dir direkt das...

Durden 11. Jun 2010

Das von Canonical gesetzt Ziel, Linux möglichst einsteigerfreundlich zu machen, ist...

wirry 11. Jun 2010

Schrifterkennung wäre doch mal was tolles. Wirklich viel und gutes gibt es da unter Linux...

Ritter von NI 11. Jun 2010

Die Screenshots stammen auch von der Netbook Edition. Hat mit dem Tablet sowieso wenig zu tun

aarrbbii 11. Jun 2010

Nicht nur Ermäßigungen von Microsoft, doch vermutlich Daumenschrauben. Das war in der...


Folgen Sie uns
       


iPhone 12 und iPhone 12 Pro - Fazit

Beim iPhone 12 und 12 Pro hat sich Apple vom bisherigen Design verabschiedet - im Test überzeugen Verarbeitung, Kamera und Display.

iPhone 12 und iPhone 12 Pro - Fazit Video aufrufen
Elektromobilität 2020/21: Nur Tesla legte in der Krise zu
Elektromobilität 2020/21
Nur Tesla legte in der Krise zu

Für die Autoindustrie war 2020 ein hartes Jahr. Wer im Homeoffice arbeitet und auch sonst zu Hause bleibt, braucht kein neues Auto. Doch in einem schwierigen Umfeld entwickelten sich die E-Auto-Verkäufe sehr gut.
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. Elektromobilität Akkupreise fallen auf Rekord von 66 Euro/kWh
  2. Transporter Mercedes eSprinter bekommt neue Elektroplattform
  3. Aptera Günstige Elektrofahrzeuge vorbestellbar

Laschet, Merz, Röttgen: Mit digitalem Bullshit-Bingo zum CDU-Vorsitz
Laschet, Merz, Röttgen
Mit digitalem Bullshit-Bingo zum CDU-Vorsitz

Die CDU wählt am Wochenende einen neuen Vorsitzenden. Merz, Laschet und Röttgens Chefstrategin Demuth haben bei Netzpolitik noch einiges aufzuholen.
Ein IMHO von Friedhelm Greis

  1. Digitale Abstimmung Armin Laschet ist neuer CDU-Vorsitzender
  2. Netzpolitik Rechte Community-Webseite Voat macht Schluss

Whatsapp: Überfällige Datenschutzabstimmung mit den Füßen
Whatsapp
Überfällige Datenschutzabstimmung mit den Füßen

Es gibt zwar keinen wirklichen Anlass, um plötzlich von Whatsapp zu Signal oder Threema zu wechseln. Doch der Denkzettel für Facebook ist wichtig.
Ein IMHO von Friedhelm Greis

  1. Facebook Whatsapp verschiebt Einführung der neuen Datenschutzregeln
  2. Facebook Whatsapp stellt Nutzern ein Ultimatum
  3. Watchchat Whatsapp mit der Apple Watch bedienen

    •  /