Vortexbox 1.5 verteilt Musik im Netzwerk. Dazu verwendet die Linux-Distribution unter anderem das Digital Audio Access Protokoll (DAAP), das auch iTunes versteht. Als Basis für Vortexbox dient Fedora 11.
Unter dem Namen Application Review Process hat Ubuntu neue Richtlinien für das Einreichen von Applikationen für das Softwarecenter erstellt. Sie gelten für alle Apps, die künftig über das Repository extra.ubuntu.com angeboten werden.
Red Hat verbucht zwar weniger Gewinn, konnte den Umsatz aber um 20 Prozent auf 219,8 Millionen US-Dollar anheben. Die neuen Cloud-Angebote des Open-Source-Unternehmens stießen auf Interesse.
Im Betriebssystem Ubuntu ist eine gefährliche Sicherheitslücke entdeckt worden. Sie kann genutzt werden, um Root-Rechte zu erhalten. Ein bereits erhältlicher Patch für Ubuntu behebt das Problem.
In Version 1.0.6 der Kompressionssoftware Bzip2 haben Entwickler eine Sicherheitslücke geschlossen, über die mit maliziösem Code ein Integer Overflow provoziert oder möglicherweise Schadcode ausgeführt werden kann. Gepatchte Versionen werden bereits von etlichen Linux-Distributionen über Updates bereitgestellt.
Oracle hat die endgültige Roadmap für die künftigen Versionen 7 und 8 des Java Developer Kit festgelegt. Demnach soll JDK 7 2011 und JDK 8 2012 erscheinen. Zusätzlich soll Oracles eigene Java-Virtual-Machine JRockit mit der freien JVM Hotspot aus dem Sun-Fundus vereint werden. Das JDK soll auch weiterhin unter einer freien Lizenz erscheinen.
In der für Mitte 2011 geplanten Version 2.0 der JavaFX-Plattform wird auf JavaFX-Script verzichtet. Stattdessen sollen die bestehenden JavaFX-Script-APIs auf Java portiert werden. Damit soll JavaFX ohne Erlernen einer weiteren Skriptsprache für alle Java-Entwickler nutzbar sein, so Oracle.
Das Open Invention Network (OIN) hat mit Mozilla einen neuen prominenten Lizenznehmer. Das von IBM, Novell, Philips, Red Hat und Sony ins Leben gerufene Unternehmen soll Linux mit Patenten fördern.
Nokia hat mit Qt 4.7 eine neue Version seines plattformübergreifenden UI-Frameworks veröffentlicht, das mit QML eine neue deklarative Programmiersprache mitbringt. Zudem soll die Geschwindigkeit von Qt gesteigert worden sein.
Luca Barbieri hat mit d3d1x einen neuen State Tracker für Gallium3D in Mesa eingecheckt, was Linux Unterstützung für Direct3D 10 und 11 beschert. Letztendlich soll es so möglich werden, Windows-Spiele mit Wine unter Linux laufen zu lassen.
Die Designabteilung bei Canonical hat in einem Experiment Bewegungen eines Benutzers aufgezeichnet und Ubuntu darauf reagieren lassen. Ein Einsatzszenario der Bewegungssteuerung wäre der Vollbildmodus für Systemmitteilungen, wenn der Benutzer nicht vor dem Bildschirm sitzt.
Version 9.0 des Postscript-Interpreters Ghostscript verwendet Freetype für die Darstellung von Schriftarten. Zusätzlich kann das Farbmanagement auf ICC-Profile zugreifen und Color-Management-Module (CMMs) von Drittanbietern verwenden.
Der VLC-Player ist für Apples mobile Plattform iOS erschienen. Zunächst wird die Variante fürs iPad angeboten. Der Mediaplayer, der sogar beschädigte Videos abspielen kann, soll bald auch für das iPhone und den iPod touch erscheinen.
In Rahmen eines Pilotprojekts erstellt die Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB) einen Monat lang gesprochene Versionen der jeweiligen Wikipedia-Artikel des Tages.
Die Eclipse Foundation veranstaltet ihr jährliches Gipfeltreffen vom 2. bis 4. November 2010 in Ludwigsburg. Neben Vorträgen zur Programmierung im Eclipse-Ökosystem werden namhafte Keynote-Speaker auch die Zukunft von IT in der Gesellschaft erörtern.
Mit Narcissus hat Mozilla eine Javascript-Engine für Forscher entwickelt. Diese können damit neue Funktionen und Erweiterungen der Sprache Javascript ausprobieren. Zaphod bringt die Engine in den Browser.
Die Datenbank PostgreSQL ist in der finalen Version 9.0 veröffentlicht worden. Die aktuelle Version kommt mit Python in Version 3.1 und C++ zurecht und läuft auch auf Windows in der 64-Bit-Variante. Eine verbesserte Replikation, neue Trigger-Funktionen und erweiterte Zugriffsrechte wurden ebenfalls eingepflegt.
Amazon bietet eine erste Betaversion einer eigenen Linux-Distribution für EC2 an. Unter dem Namen Amazon Linux AMI können EC2-Kunden eine Instanz der CentOS-basierten Distribution installieren, samt Werkzeugen für Amazon-Web-Services.
Die Community rund um Mandriva hat einen Fork der Linux-Distribution unter dem Namen Mageia gegründet. Grund ist Auflösung der Mandriva-Tochter Edge-IT und die damit verbundene Entlassung etlicher Programmierer, die an dem Mandriva-Projekt beteiligt waren.
Oracle will künftig auf einen Kombination aus Soft- und Hardware-Lösungen setzen und bietet eine eigene Cloud-Variante: Exalogic Elastic Cloud. Als Basis dient der eigene linuxbasierte Unbreakable Enterprise Kernel. Exalogic Elastic Cloud soll speziell für die Java Virtual Machines optimiert werden.
Oracle hat im Rahmen des MySQL Sunday, der Teil der Hausmesse Oracle Openworld ist, einen Release Candidate von MySQL 5.5 veröffentlicht. Die neue Version ist bis zu 16-mal Schneller als MySQL 5.1 und setzt auf InnoDB als Standard-Storage-Engine.
D-Bus sorgt unter Linux für die Kommunikation zwischen Anwendungen. Kdbus soll das Inter-Process-Communication-Framework (IPC) zumindest teilweise in den Kernel verlegen, so Entwickler Alban Crequy. Dadurch würde der D-Bus-Systemdienst ausgespart und die Kommunikation zwischen Anwendungen beschleunigt.
Aktuelle Versionen des Linux-Kernel für 64-Bit-Systeme enthalten eine Schwachstelle im 32-Bit-Kompatibilitätsmodus, über den ein Angreifer administrative Rechte erlangen kann. Ein Exploit ist bereits veröffentlicht. Die Kernel-Entwickler haben die Lücke inzwischen geschlossen.
Nach den Stabilitätsupdates für Firefox und Seamonkey gibt es nun auch neue Versionen von Thunderbird. Auch Thunderbird war von Abstürzen beim Programmstart betroffen.
Hernán Rincón, der Chef von Microsoft Latin America, hat sich negativ über offene Software geäußert. Mit dem Gerede über Offenheit wollten Softwarefirmen ihre eigene Inkompetenz maskieren.
Die Authentifizierungssoftware Likewise unterstützt in der Enterprise Edition die Authentifizierung per Smartcard. Mit Kommandozeilenwerkzeugen kann Likewise per Skript gesteuert werden.
Im freien Videobearbeitungsprogramm Kdenlive können Effekte und Übergänge direkt in der Monitor-Ansicht bearbeitet und betrachtet werden. Die aktuelle Version 0.78 bringt zusätzlich ein Histogramm für die Überwachung von Farbveränderungen mit.
VMware verhandelt über den Kauf von Novells Linuxgeschäft, berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Menschen. Damit würde Opensuse und Suse Linux Enterprise an VMware gehen.
Das Java Development Kit (JDK) soll auch weiterhin unter der GPL erscheinen. Seine Entwicklung soll mit der Java-Community vorangetrieben werden. Oracle will so an Suns Java-Strategie anknüpfen.
Das KOffice-Team hat eine erste Beta der für November 2010 geplanten Version 2.3 veröffentlicht. In allen Komponenten der freien Bürosuite kann Text auf grafische Formen gelegt werden. Größtenteils wurde KOffice für die endgültige Version stabilisiert.
Pünktlich hat das Diaspora-Team eine Entwicklerversion des freien sozialen Netzwerks veröffentlicht. Diaspora soll mit Hilfe der Gemeinschaft reifen. Für die nächste Alphaversion im Oktober ist eine Facebook-Integration geplant - und Übersetzungen.
Außer für Firefox 3.6.10 sind auch Updates für Firefox 3.5.x sowie Seamonkey 2.0.x veröffentlicht worden. Damit wird ein Absturz korrigiert, der beim Programmstart auftreten kann.
Unter dem Namen OpenIndiana haben Entwickler eine Nachfolgeversion von Opensolaris veröffentlicht. Das Communityprojekt soll zu den künftigen Versionen Solaris 11 und Solaris 11 Express von Oracle kompatibel sein.
In Version 0.3 bietet Simon über sogenannte Sprachszenarien die Möglichkeit, Anwendungen über die Spracheingabe zu bedienen. Simon ist für körperlich beeinträchtigte Menschen gedacht, die sonst nicht in der Lage sind, einen Computer zu bedienen. Eine Worterkennung gibt es bislang nicht.
Mit der Version 1.0.1 des Qt-SDK von Nokia können Entwickler unter Mac OS X für das Kompilieren ihrer Software auf entfernte Rechner zugreifen. Nebenbei wurden auch die enthaltenen Demos und Beispiele für mobile Geräte erweitert.
Das WeTab soll kommende Woche in die Regale kommen. Golem.de hat einen Blick auf die vorerst endgültige Version des Tablet-PCs werfen können. Der Unterbau wechselte von Ubuntu auf Meego, die Benutzeroberfläche bleibt das eigene WeTabOS auf Qt-Basis.
Das Samba-Team warnt vor einer Sicherheitslücke in allen Versionen von 3.0.x bis 3.5.x des freien SMB-Servers. Es hat die Version 3.5.5 veröffentlicht, die diese Lücke schließt. Patches für weitere Versionen liegen ebenfalls vor.
Mozilla hat mit Kraken eine neue Javascript-Benchmarksuite veröffentlicht, die die Leistung von Javascript-Engines realistischer messen soll als Webkits Sunspider, Googles V8 oder der eigene Benchmark Dromaeo.
Mozilla hat eine sechste Betaversion von Firefox 4 veröffentlicht. Diese korrigiert vor allem zwei größere Fehler, die zu Problemen bei Betatestern geführt haben.
Vom 20. bis zum 23. Oktober 2010 findet eine Opensuse-Konferenz unter dem Motto Grenzenlose Zusammenarbeit statt. Angeboten werden Vorträge und Workshops zu diversen Themen, darunter Virtualisierung, Datenbanken und Multimedia.
Unter dem Namen Beowulf Elastic R haben Entwickler ein Rechner-Cluster aus zehn Beagleboards zusammengestellt. Das Cluster für unter 2.000 US-Dollar soll vor allem bei statistischen Berechnungen so leistungsfähig sein wie ein Großrechner.
1997 zog Linux-Erfinder Linus Torvalds nach Santa Clara in Kalifornien, um dort für Transmeta zu arbeiten. Heute ist zwar Transmeta Geschichte, der gebürtige Finne aber blieb und ist nun Staatsbürger der USA.
Seit dem Start von Google Code ist die Hosting-Plattform für Open-Source-Projekte zu einer der größten ihrer Art gewachsen. Und das trotz erheblicher Einschränkungen in Bezug auf die unterstützten Lizenzen, die es bislang gab und nun aufgehoben wurden.
Dell hat den Android-Code für das Smartphone Streak veröffentlicht. Zuvor hatten sich Anwender beschwert, dass der Quellcode trotz GPL noch nicht öffentlich verfügbar war.
Ehemalige MySQL-Mitarbeiter haben das Unternehmen SkySQL gegründet, um Dienste rund um MySQL anzubieten. SykSQL versammelt einen Teil des MySQL-Entwicklerteams.
Das Packman-Software-Archiv bietet Multimediapakete in einem speziellen Repository für Suse Enterprise Linux 11 an. Darunter befinden sich etliche Windows-Codecs und Multimediaplayer.
Die Linux-Distribution Sidux wurde in Aptosid umgetauft. Hintergrund sind Streitigkeiten zwischen den Entwicklern und dem Sidux-Verein, die den Namen und die Domain für sich beanspruchen. Die Entwickler machen unter dem neuen Namen Aptosid weiter.
Das Gimp-Toolkit ist in Version 2.90.7 erschienen und wurde damit auf dem Weg zur finalen Version 3.0 stabilisiert. Die Entwickler haben etliche veraltete APIs entfernt und das nicht mehr gepflegte Framebuffer-Backend ausgemustert.