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Opensuse

Version 11.3 auf der Zielgeraden

Opensuse 11.3 ist als erster von zwei Release Candidates erschienen. Lediglich ein letzter gravierender Fehler muss noch repariert werden. Die endgültige Version ist für den 15. Juli 2010 geplant.

Artikel veröffentlicht am ,
Opensuse: Version 11.3 auf der Zielgeraden

Das Opensuse-Team hat einen ersten von zwei Release Candidates veröffentlicht. Ein letzter gravierender Fehler muss laut Entwickler noch behoben werden: Gegenwärtig können LVM-Partitionen nicht eingebunden werden, da der Udev-Dienst die entsprechenden Hardwareknoten beim Start löscht.

  • Opensuse 11.3 RC1 verlangt unter Umständen 1 GByte RAM für die Installation.
  • Der Yast-Installer ist fast vollständig aus Version 11.2 übernommen worden.
  • Wer das neue Dateisystem Btrfs verwenden will, wird ausgiebig gewarnt.
  • Das grafische Partitionswerkzeug bietet auch die herkömmlichen Dateisysteme als Alternative.
  • Mit dem Partitionswerkzeug können auch RAID- und LVM-Partitionen...
  • ... oder die gängigen Dateisysteme eingerichtet werden.
  • Per Mausklick verwandelt sich Opensuse auch in einen Xen-Server für virtuelle Maschinen.
  • Das Yast-Kontrollzentrum bietet zahlreiche Konfigurationsmöglichkeiten.
  • Unter der Gnome-Version stehen etliche Anwendungen zur Verfügung, darunter zentrale Einrichtungswerkzeuge für soziale Netzwerke.
  • Tasque ist eine Benachrichtigungszentrale, die beispielsweise auf die PIM-Software Evolution zugreift.
  • Openoffice.org liegt in einer speziellen Version vor.
Opensuse 11.3 RC1 verlangt unter Umständen 1 GByte RAM für die Installation.
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Inzwischen haben die Opensuse-Entwickler Upstart als optionale Startumgebung eingepflegt. Als Standard nutzt Opensuse 11.3 jedoch weiterhin SysV-Init.

Virtuelles mit Xen, KVM und Virtualbox

Für den Einsatz als Server für virtuelle Maschinen setzt Opensuse auf Xen, das per Mausklick in der Systemverwaltung Yast samt Konfigurationswerkzeugen installiert werden kann. Zusätzlich können Anwender jedoch auch KVM oder Virtualbox verwenden. Der Linux-Kernel liegt in der Version 2.6.34 bei und bietet die frischen Nouveau-Treiber für Grafikkarten mit Nvidia-Chipsätzen sowie die Kernel Mode Settings. Als X-Server kommt X.org in der Version 1.8 zum Einsatz. Die Partitionsverwaltung Parted wurde auf Version 2.2 gehoben. Damit soll Opensuse mit Festplatten mit 4K-Sektoren umgehen können.

Für Experimentierfreudige bietet Opensuse bereits Unterstützung für das Btrfs-Dateisystem in seinem grafischen Partitionierungswerkzeug. Etliche Warnhinweise weisen aber darauf hin, dass Btrfs nicht für den Einsatz in Produktivumgebungen gedacht ist.

Desktopalternative LXDE

Der Gnome-Desktop liegt in der aktuellen Version 2.30 vor. Die für Gnome 3.0 geplante Gnome-Shell kann ebenfalls nachinstalliert werden. KDE liegt gegenwärtig in der Version 4.4.3 bei. Da die bevorstehende Version 4.5 nicht mehr rechtzeitig zum Erscheinungstermin Mitte Juli 2010 fertig wird, soll die aktuelle Version der 4.4er Reihe integriert werden. Alternativ können Anwender auch den leichtgewichtigen LXDE-Desktop verwenden, der der Installations-DVD beiliegt.

Perl liegt in Version 5.12 vor, der freie .Net-Nachbau Mono in Version 2.6.4. Für die Softwareverwaltung ist jetzt RPM in der Version 4.8.0 sowie Zypper 1.4.1 zuständig. Mit Gutenprint 5.2.4 bietet die aktuelle Vorabversion auch etliche neue Druckertreiber.

Openoffice.org mit Eigeninitiative

Das Opensuse-Team hat auch eine neue, eigene Version des Büropakets Openoffice.org beigefügt, das intern die Versionsnummer 3.2.1 trägt. Dort wurde beispielsweise ein natives Dialogfenster für das Öffnen und Speichern unter dem KDE-SC-Desktop eingebaut, sowie die Multimedia-Unterstützung im Präsentationsprogramm Impress mit dem Gstreamer-Framework realisiert. Das Zusammenspiel mit Microsofts VBA soll verbessert worden sein. Zusätzliche Importfilter für Microsoft-Works-Dokumente und Wordperfect-Grafiken wurden ebenfalls eingepflegt.

Ein zweiter Release Candidate ist für den 1. Juli 2010 geplant, bis dahin wollen die Entwickler die Linux-Distribution optimieren und noch Fehler beseitigen. Der aktuelle RC1 liegt auf den Servern des Projekts zum Download als installierbares DVD-Image sowie als Live-CD wahlweise mit dem Gnome- oder KDE-Desktop bereit. Alle Versionen stehen neben der 32-Bit- auch als 64-Bit-Variante zur Verfügung.



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rotuA 19. Jun 2010

Unter SUSE 9.x und vorher wurde ausschließlich KDE richtig unterstützt. Nachdem SUSE von...

edhdsfg 18. Jun 2010

KDE 4 ist noch einmal deutlich reaktionsfreudiger auf meinem 512 MB RAM 1,6 Ghz Notebook...

Cyril 18. Jun 2010

Nachdem OpenSuse 11.2 ein totaler Reinfall war, besonders in Bezug auf die Grafik, und...

Gizzmo 18. Jun 2010

...das in openSUSE schon seit Jahren Dienste parallel startet. Ein Zeitgewinn durch...


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