Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Owncloud: Persönlicher Speicherdienst in Version 1.0 erschienen

Die Software zur Bereitstellung eines persönlichen Cloud-Services ist in der Version 1.0 erschienen. Owncloud 1.0 stellt Daten per WebDAV oder über eine Webseite bereit. Daten werden per SSL verschlüsselt übertragen. Owncloud ist Teil des Social-Desktop-Projekts , das die KDE SC enger mit dem Internet verzahnen soll.
/ Jörg Thoma
11 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Die Software Owncloud, die Privatanwendern die Einrichtung eines eigenen Cloud-Services bietet, ist in der Version 1.0 erschienen. Das Projekt wurde im Januar 2010 von Frank Karlitschek gegründet. Es soll den KDE-Desktop besser mit dem Internet verzahnen.

Owncloud kann auf jedem PHP-fähigen Webserver eingerichtet werden. Gegenwärtig können dort Daten abgelegt werden, der Zugriff erfolgt über WebDAV oder die integrierte Weboberfläche. Als Datenbank-Backend kann sowohl MySQL als auch SQLite eingesetzt werden. Die Daten werden bei der Übertragung per SSL verschlüsselt.

Das Projekt entstand unter der Federführung von Frank Karlitschek, der mit dem Social-Desktop-Projekt(öffnet im neuen Fenster) die KDE SC enger an das Internet anbinden will. Über Owncloud soll später der Datentausch mit Funktionen wie Versionskontrolle oder automatischen Backups erweitert werden, etwa um persönliche Desktopeinstellungen überall verfügbar zu machen. Für die für Ende Juli geplante Version 1.1 ist eine Plugin-Schnittstelle geplant.

Die aktuelle Version steht auf den Wiki-Seiten des Projekts(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit.


Relevante Themen