Abo
  • Services:

Schutz vor Absturz

Firefox 3.6.4 veröffentlicht

Trotz des kleinen Versionssprungs ist die jetzt veröffentlichte Version 3.6.4 von Mozillas Browser Firefox ein großes Update. Plugins werden nun in eigenen Prozessen ausgeführt, so dass sie den Browser nicht mehr zum Absturz bringen können.

Artikel veröffentlicht am ,
Schutz vor Absturz: Firefox 3.6.4 veröffentlicht

Die unter dem Codenamen Lorentz entwickelte Version 3.6.4 von Firefox ist mehr als nur ein Bugfix-Update, denn die Entwickler haben eine entscheidende Änderung an der grundlegenden Architektur des Browsers vorgenommen: Plugins werden unter Windows und Linux nun vom Browser isoliert ausgeführt, was Mozilla als Out-Of-Process-Plugins bezeichnet. Stürzt ein Plugin ab, läuft der Browser weiter und das Plugin kann durch erneutes Laden der jeweiligen Website neu gestartet werden.

Stellenmarkt
  1. Stadtwerke München GmbH, München
  2. Robert Bosch GmbH, Berlin

Mozilla geht davon aus, dass diese einzelne Maßnahme die Zahl der Abstürze von Firefox deutlich reduziert. Andere Browser wie Chrome und Safari bieten bereits Ähnliches.

  • Firefox 3.6.4. - Absturz eines Plugins
Firefox 3.6.4. - Absturz eines Plugins

Die Plugin-Isolation steht derzeit für Adobe Flash, Apple Quicktime und Microsoft Silverlight unter Windows und Linux bereit. Unterstützung für weitere Plugins und Betriebssysteme soll in künftigen Firefox-Versionen folgen. Für Mac OS X sind die Out-Of-Process-Plugins erst für Firefox 4 geplant, da hier größere Änderungen an der Browserarchitektur notwendig sind.

Firefox 3.6.4 schließt auch einige Sicherheitslücken und beseitigt Fehler: Darunter sind vier Sicherheitsprobleme, die Mozilla als kritisch einstuft, da Angreifer dadurch Code ausführen können. Beseitigt wurden einige Abstürze, die zu Speicherfehlern führen.

Eine von Microsoft entdeckte Sicherheitslücke kann dazu führen, dass ein Plugin Zugriff auf ein Objekt eines anderen Plugins erhält, selbst dann, wenn das Objekt entladen wird. Ebenfalls als kritisch eingestuft wird ein Heap-Buffer-Overflow in nsGenericDOMDataNode::SetTextInternal sowie ein Integer-Überlauf beim Sortieren von XSLT-Nodes. Betroffen von den Fehlern sind neben Firefox 3.6 auch Firefox 3.5, Thunderbird 3.0.5 und Seamonkey 2.0.5, lediglich die von Microsoft entdeckte Sicherheitslücke existiert in Thunderbird nicht.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-78%) 8,99€
  2. 14,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt
  3. (-20%) 47,99€
  4. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

fewef 25. Jun 2010

Sie haben es wirklich geschafft. Dieser Haufen Mist ist jetzt nach dem Update noch...

grn 24. Jun 2010

Also nur wirklich wichtige Addons, aber von AdBlock ratest du ab? Ich weiß ja nicht, es...

Isolde Baden 24. Jun 2010

Das funktioniert nur auf einem Apple. Die haben eine bessere Hardware, wodurch auch...

Gnampf 24. Jun 2010

Wie niedlich. Wieder jemand, der von Softwareentwicklung so viel Ahnung hat wie der...

marketender 23. Jun 2010

Das beseitigt die gleichen Fehler. Warum lese ich davon nichts im Artikel?


Folgen Sie uns
       


Cloudgaming mit dem Fire TV Stick ausprobiert

Wir streamen und spielen mit 60 fps mit dem Fire TV Stick.

Cloudgaming mit dem Fire TV Stick ausprobiert Video aufrufen
Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

    •  /