Lizenzänderung: WebM ist nun wirklich Open Source
Die ursprüngliche Lizenz für WebM sah vor, dass ein Unternehmen sämtliche Rechte zur Nutzung von WebM verliert, wenn es eine Patentklage gegen Google einreicht. Ähnliche Klauseln finden sich zwar auch in anderen Open-Source-Lizenzen, beispielsweise der Apache-2.0-Lizenz und der GPL v3, doch im Unterschied zu diesen sah Googles Lizenz den Verlust aller Rechte vor, nicht nur der zur Nutzung der entsprechenden Patente. Dadurch war die WebM-Lizenz zunächst inkompatibel zur GPL v2 und v3.
So schaffte Google eher ungewollt eine neue Open-Source-Lizenz, was nun korrigiert wurde. Dabei verwendet Google Fragmente aus der GPL v3 beziehungsweise der Apache-2.0-Lizenz und entkoppelt die Patent- von den Urheberrechtsaspekten. Letztendlich steht WebM so unter einer BSD-artigen Lizenz.
Simon Phipps, Direktor der Open Source Initiative, begrüßt in seinem Blog den Schritt(öffnet im neuen Fenster) .
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