Oracle will den Code von Openoffice.org an die Apache Software Foundation übergeben. Damit soll das Open-Source-Projekt unabhängiger werden. Außerdem könnte es zu einer Wiedervereinigung von Openoffice.org und der Document Foundation mit LibreOffice kommen.
Auf der Computex in Taiwan haben die Wetab-Macher 4tiittoo auf einem Demogerät ihr Betriebssystem WetabOS vorgestellt. Bei dem Referenzgerät mit 10,1-Zoll-Bildschirm soll es sich nicht um eine Neuauflage des umstrittenen Tablets Wetab handeln.
Mit WebRTC hat Google ein HTML5-Framework für Echtzeitkommunikation unter einer BSD-ähnlichen Lizenz veröffentlicht. WebRTC bietet einfache HTML- und Javascript-APIs für die Entwicklung von webbasierten Videotelefonie- und SIP-Anwendungen.
Der Nachfolger von Libplasma wird auf QGraphicsview verzichten und stattdessen auf QML setzen. Der Wechsel soll den Einsatz von Desktops ermöglichen, die ausschließlich QML verwenden.
Eine Sicherheitslücke in der Open-Source-Cloud Eucalyptus lässt die Übernahme fremder Clouds per Soap-Befehlen zu. Die Lücke wurde inzwischen in Eucalyptus 2.0.3 geschlossen.
Update Nicht jedes Dokument kann der Webnutzer sofort beim Entdecken lesen. Mit Grabmybooks können während des Surfens mit Firefox Webseiten und RSS-Feed-Einträge in das Format ePub umgewandelt werden, das auf vielen E-Book-Lesegeräten, Smartphones und Rechnern gelesen werden kann.
Mozilla arbeitet an erweiterten HTML5-Funktionen für Firefox, wie die Vorabversionen von Firefox 6 zeigen. Dazu zählt das Element Progress ebenso wie Matchmedia, ein Javascript-Äquivalent zu Media-Querys.
Die Linux-Distribution Grml 2011.05 ist mit dem Codenamen "Just Mari" erschienen. Neben einem aktuellen Linux-Kernel nutzt die Version das Verzeichnis /run.
Der Hersteller HTC zahlt 5 US-Dollar an Microsoft für jedes verkaufte Android-Gerät, behauptet Analyst Walter Pritchard. HTC hingegen dementiert jegliche Zahlungen.
Cupp Computing will Netbooks durch ein 2,5-Zoll-Modul mit ARM-Prozessor zu deutlich mehr Laufzeit verhelfen. Das erste durch "Punkthis" unterstützte Gerät ist das Asus 1015PN, es soll damit bis zu 20 Stunden durchhalten.
Linus Torvalds hat die erste Vorabversion des nächsten Linux-Kernels unter der Versionsnummer 3.0.0 veröffentlicht. Der Kernel-Entwickler betont, dass er den Versionssprung nicht wegen neuer Funktionen vorgenommen hat.
Update Mozilla hat eine erste Vorabversion von Firefox 6 im Entwicklungskanal Aurora veröffentlicht. Sie enthält einige neue Funktionen für Nutzer und Entwickler.
Unter dem Codenamen Katya ist Linux Mint 11 erschienen. Die Linux-Distribution basiert auf Ubuntu 11.04, verzichtet aber auf den neuen Unity-Desktop - und auf das neue Gnome 3.
Mit Systemd hat Lennart Poettering den Start von Systemdiensten unter Linux gründlich umgekrempelt. Ziel ist, den Systemstart zu beschleunigen, zu vereinfachen und darüber hinaus Linux weiter zu standardisieren.
HTC will die Bootloader seiner Geräte nicht länger sperren und es Nutzern damit erlauben, alternative Firmware einzuspielen. Über 5.000 Nutzer hatten sich in einer Petition zuvor dafür eingesetzt.
Nvidia, Youtube, und Mozilla bringen stereoskopische 3D-Videos ins Web, vorausgesetzt, die Nutzer verfügen über Nvidias 3D-Vision-Hardware. Entsprechende Videos im freien Format WebM können ab sofort bei Youtube abgerufen werden.
Der Smartphone-Hersteller HTC reagiert auf Forderungen, die Bootloader-Sperren seiner Telefone wieder abzuschaffen. Die Sperren erschweren oder verhindern es, alternative Android-Versionen auf den Geräten zu installieren.
Mit der Veröffentlichung von Qt 4.8 bieten die Entwickler eine Vorschau auf die kommende Version 5 des Qt-Frameworks. In der aktuellen Technology Preview ist auch Qt Lighthouse enthalten; eine Abstrahierungsschicht für verschiedene grafische Systeme.
Microsoft wehrt sich vor dem Gericht der Europäischen Union (EuG) gegen eine Strafe der EU-Kommission in Höhe von 900 Millionen Euro. An dem Verfahren sind auch die FSFE und das Samba-Projekt als einzig verbliebener Wettbewerber auf dem Servermarkt beteiligt.
Die freie Office-Suite Calligra ist in einer ersten Vorabversion erschienen. Das vom Großteil der Koffice-Entwickler gegründete Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, die beste plattformübergreifende Office-Suite auf Basis offener Standards zu schaffen.
Die Entwickler von Fedora 15 waren äußerst experimentierfreudig. Als erste Linux-Distribution nutzt Fedora den Desktop Gnome 3.0.1, die Startumgebung Systemd und GCC 4.6 als Standard.
Linus Torvalds überlegt, die Versionsnummer des nächsten Linux-Kernels auf 3.0 zu erhöhen. Er habe das Gefühl, die Zahlen würden zu groß, schrieb er in einer E-Mail. Der letzte Sprung auf die Versionsnummer 2.6 erfolgte bereits 2004.
Mozilla experimentiert weiter mit der URL-Leiste in Firefox und folgt dabei Google: Die Erweiterung Lesschrome HD lässt die URL-Zeile verschwinden, so dass den Webinhalten mehr Platz zur Verfügung steht.
Unter dem Namen AdaptableGIMP haben Entwickler die Open-Source-Bildbearbeitungssoftware Gimp so modifiziert, dass in der Benutzeroberfläche nicht die Werkzeuge, sondern die Aufgaben im Vordergrund stehen.
KDE-Entwickler Richard Moore stellt ein Konzept vor, bei dem die SSL-Zertifikate von Webseiten auf Veränderung seit dem letzten Besuch hin überprüft werden.
Das erste Update für Red Hat Enterprise Linux 6 ist veröffentlicht worden. Es fasst alle bisherigen Patches zusammen und fügt neue Funktionen sowie Treiber hinzu.
In Apache 2.2.19 wurden zwei schwerwiegende Fehler korrigiert: Einer verhindert in der Vorgängerversion 2.2.18 wegen Inkompatibilitäten die Verwendung von Modulen von Drittanbietern. Die Entwickler raten dringend zu einem Update.
Mozilla hat eine Beta von Firefox 5 veröffentlicht. Es ist die erste Betaversion des Browsers nach dem neuen Rapid-Release-Modell. Die neue Version bietet unter anderem Unterstützung von CSS Animations.
Eine neue Betaversion von Firefox für Android unterstützt Do Not Track. Damit können Nutzer auch unterwegs signalisieren, dass die Werbeindustrie ihre Daten nicht zur Profilbildung nutzen soll.
Im August 2011 findet in Berlin die größte internationale Veranstaltung um freie Desktops statt. Der Desktop Summit vereint die Konferenzen Akademy (KDE) und Gudec (Gnome) und beschäftigt sich in mehr als 170 Vorträgen nicht nur mit der Zukunft der beiden Projekte.
Nils Brauckmann will Suse als Marke stärken. Die Zusammenarbeit mit der Opensuse-Community will der neue Suse-Chef ebenfalls ausbauen. Mono hingegen sei für Kunden uninteressant, sagte Brauckmann Golem.de.
Gnome soll zu einem eigenständigen, auf Linux basierenden Betriebssystem werden: Gnome OS. Das zumindest schlägt Gnome-Entwickler Jon McCann vor. Andere freie Betriebssysteme sollen nicht mehr unterstützt werden.
Für die Beitragenden zum Fedora-Projekt gibt es eine neue Vereinbarung. Die alte wurde den Anforderungen nicht mehr gerecht. Standardlizenzen sind die MIT-Lizenz und CC-BY-SA 3.0.
Steven Wittens hat mit Termkit eine neue Generation von Unix-Terminals vorgestellt. Sein System interpretiert die Grundphilosophie von Unix auf moderne Art und Weise mit dem Ziel, eine neue Generation von Unix-Werkzeugen zu schaffen.
In Kernel 2.6.39 wird die Interrupt-Verarbeitung durchweg in Kernel-Threads abgearbeitet - eine wichtige Voraussetzung für die Verwendung als Echtzeitkernel. Zudem wurde das Netzwerk verbessert und um ein wichtiges Sicherheitswerkzeug erweitert.
Das an Künstler gerichtete Derivat Ubuntu Studio wird ab Ubuntu 11.10 mit XFCE als Oberfläche ausgeliefert. Sowohl Unity als auch die Gnome-Shell behinderten den Arbeitsfluss.
Update Das Pandora-Handheld ist zwar lieferbar, aber ohne weitere Wartezeit nur gegen Aufpreis. Das verstimmt einige Fans des Linux-basierten Open-Source-Spielehandhelds - hilft aber, das Projekt zu retten.
Der Release-Candidate von Mageia 1, Codename "Frites", ist erschienen, dient aber nur der Fehlerbeseitigung. Die stabile Version soll in zwei Wochen folgen.
Die Webseite Groklaw wird nicht eingestellt, obwohl sich Pamela Jones wie angekündigt zurückzieht. Die Nachfolge übernimmt der Juraprofessor und ehemalige Chefjurist von Red Hat Mark Webbink.
Mit der für Juni 2011 geplanten Veröffentlichung von Firefox 5 endet die Unterstützung für Firefox 3.5. Mozilla will die verbliebenen rund elf Millionen Nutzer mit verschiedenen Aktionen zum Umstieg bewegen.
Yahoo vorgeworfene Patentverletzungen auf seinen Linux-Servern hat das Unternehmen vor einem Gericht in Texas erfolgreich widerlegt. Im April 2011 wurde Google in einer gleichlautenden Klage der Patentverletzung schuldig gesprochen.
Die Ubuntu-Entwickler haben sich für den Wechsel des Display Managers hin zu LightDM entschieden. Außerdem soll das Softwarecenter überarbeitet werden und mehr Funktionen erhalten.
Eine freie Alternative zu Skype soll GNU Free Call der Free Software Foundation werden: Version 1.0 des GNU SIP Witch Server ist fertig, eine erste Version des passenden Clients wurde ebenfalls veröffentlicht.
Firefox bekommt eine "Telemetry" genannte Messinfrastruktur. Statt sich auf synthetische Benchmarks zu verlassen, will Mozilla wichtige Leistungskriterien direkt bei seinen Nutzern messen und die Informationen zur Weiterentwicklung von Firefox nutzen.
Linuxtag 2011 Die Benutzer sind mit der neuen Version des Gnome-Desktops weit zufriedener, als das Gnome-Team erwartet hat. Das sagte der bisherige Release-Manager Vincent Untz in einem Interview mit Golem.de.