Free Software Foundation

Führungswechsel im Kampf gegen Softwarepatente

John Sullivan übernimmt ab sofort die Geschäftsführung der Free Software Foundation. Der bisherige Geschäftsführer Peter Brown gibt sein Amt nach sechs Jahren auf.

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Free Software Foundation: Führungswechsel im Kampf gegen Softwarepatente

Die Free Software Foundation (FSF) bekommt einen neuen Geschäftsführer: John Sullivan beerbt Peter Brown auf dem Posten des Executive Director der Stiftung, die sich für freie Software einsetzt und die GPL-Lizenz ersann. Sullivan ist seit 2003 bei der FSF und übernahm 2007 die Organisation der verschiedenen Kampagnen für freie Software, die die FSF startete.

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Nach dem Führungswechsel soll die Arbeit der FSF wie bisher fortgesetzt werden, erklärte Sullivan. Er werde sich vor allem für den Einsatz freier Software im öffentlichen Sektor und in der Bildung starkmachen. Außerdem will er konsequent gegen Firmen vorgehen, die die Freiheit ihrer Anwender eingrenzen, um Profit zu machen. Dazu gehören seiner Meinung nach Unternehmen wie Apple, Microsoft, Sony oder die MPEG-LA, die Softwarepatente einsetzen, um den freien Zugang zum Web zu erschweren. Sullivans Posten übernimmt Matt Lee, der bislang leitender GNU-Webmaster war.

Peter Brown war maßgeblich an der Formulierung der GPLv3 beteiligt und setzte sich an die Spitze der Kampagne "Defektive by design", die die Digitale Rechteverwaltung (DRM) anprangerte. Er lobte ausdrücklich FSF-Präsident und -Gründer Richard Stallman: "Jemanden zu finden, der seine ethischen Ansichten über alles andere in seinem Leben stellt, ist ein Glücksfall." Er werde sich eine Auszeit gönnen und dann eine andere Herausforderung suchen. Er werde der FSF aber weiter als ehrenamtlicher Spendensammler zur Verfügung stehen.

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