Abo
  • Services:

Sun-Gründer

"Mit mir hätte es keine iPods oder iPads gegeben"

Der frühere Sun-Chef Scott McNealy hätte 1996 fast Apple gekauft - mit nachhaltigen Folgen für die IT-Branche. Doch der Vertrag kam nie zustande und Sun verlor später selbst seine Unabhängigkeit.

Artikel veröffentlicht am ,
Scott McNealy beim Churchill Club (Bild: Churchill Club)
Scott McNealy beim Churchill Club (Bild: Churchill Club)

Der Sun-Microsystems-Mitbegründer Scott McNealy hat sich bei einer Podiumsdiskussion launig über seine Rolle in der IT-Branche geäußert. "Wenn wir Apple übernommen hätten, dann hätte es keine iPods oder iPads gegeben. Ich hätte das sicher vermasselt", sagte McNealy im Gespräch mit dem früheren Motorola-Chef Ed Zander beim Churchill Club im Santa Clara Convention Center. Ende 1995 bis Anfang 1996 hatte Sun die Übernahme von Apple verhandelt. "Uns trennten tatsächlich nur Stunden vom Kauf von Apple", erinnerte sich Zander, der vor seiner Zeit bei Motorola Chief Operating Officer bei Sun war. Der verhandelte Kaufpreis lag bei fünf bis sechs US-Dollar pro Aktie.

Stellenmarkt
  1. ETAS, Stuttgart
  2. Bosch Gruppe, Stuttgart

Ein Investmentbanker, der für Apple verhandelte, habe mit seinen "absolut katastrophalen" Vertragsbedingungen die Übernahme von Apple durch Sun verhindert, sagte McNealy. "Ich weiß nicht, was wir mit Apple gemacht hätten, aber wir wollten kaufen. Sie hatten keinen Vorstandschef zu der Zeit, Steve war nicht da." Sun war zu der Zeit einer der führenden Hersteller von Servern, Workstations, Speichersystemen und Unix-Rechenzentrumssoftware und produzierte Sparc-Prozessoren für Server.

Nach jahrelangen Verlusten wurde Sun im Januar 2010 für 7,4 Milliarden US-Dollar von Oracle übernommen. "Ich hätte mir gewünscht, es wäre anders gekommen", sagte McNealy. "Ich wünschte, ich hätte den Kurs klarer vorgegeben, als ich die Führung des Vorstandes aufgab." Er sei heute allerdings froh, dass IBM nicht den Zuschlag erhalten habe, denn IBM hätte keinen der Arbeitsplätze bei Sun erhalten. IBM hatte ebenfalls Gebote für Sun abgegeben.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. ab 69,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.10.)
  2. (-82%) 8,88€
  3. 45,99€ (Release 19.10.)
  4. (-43%) 33,99€

al-bundy 01. Mär 2011

Ich würde ja sagen, nimm dir 'nen Keks. Weil du aber nur ein nerviges Troll-Makro bist...

TTX 01. Mär 2011

Deshalb gibt es ja LibreOffice nun :)

Seitan-Sushi-Fan 01. Mär 2011

Gibt es Manager, die eine andere Einstellung haben? Managen und Millionenprämien...

Rost 28. Feb 2011

Bitte? vi ist, wenn man sich auf ihn einlassen kann, einer der effektivsten Editoren...

topedia 28. Feb 2011

Ist der Investmentbanker dann nicht der "Held von Apple"? Vielleicht waren die...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Thinkpad T480s - Test

Wir halten das Thinkpad T480s für eines der besten Business-Notebooks am Markt: Der 14-Zöller ist kompakt und recht leicht und weist dennoch viele Anschlüsse auf, zudem sind Speicher, SSD, Wi-Fi und Modem aufrüstbar.

Lenovo Thinkpad T480s - Test Video aufrufen
Gesetzesentwurf: So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen
Gesetzesentwurf
So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen

Obwohl nach Inkrafttreten der DSGVO eine Abmahnwelle ausgeblieben ist, will Justizministerin Barley nun gesetzlich gegen missbräuchliche Abmahnungen vorgehen. Damit soll auch der "fliegende Gerichtsstand" im Wettbewerbsrecht abgeschafft werden.
Von Friedhelm Greis


    Oldtimer-Rakete: Ein Satellit noch - dann ist Schluss
    Oldtimer-Rakete
    Ein Satellit noch - dann ist Schluss

    Ursprünglich sollte sie Atombomben auf Moskau schießen, dann kam sie in die Raumfahrt. Die Delta-II-Rakete hat am Samstag ihren letzten Flug.
    Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

    1. Stratolaunch Riesenflugzeug bekommt eigene Raketen
    2. Chang'e 4 China stellt neuen Mondrover vor
    3. Raumfahrt Cubesats sollen unhackbar werden

    Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
    Lenovo Thinkpad T480s im Test
    Das trotzdem beste Business-Notebook

    Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
    Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

    1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
    2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
    3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

      •  /