Spendenerfolg

Document Foundation will Stiftung für Libreoffice gründen

Die Document Foundation hat in nur acht Tagen 50.000 Euro Spenden gesammelt. Damit will sie eine Stiftung nach deutschem Recht gründen, die LibreOffice unterstützen soll.

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Der erste Spendenaufruf erfolgte am 16. Februar 2011; nur acht Tage später hat die Document Foundation den mindestens empfohlenen Kapitalstock zur Gründung einer Stiftung in Deutschland zusammen. Mit den gespendeten 50.000 Euro gründet sie eine Stiftung, die die freie Office-Suite Libreoffice finanziell unterstützen soll. Der Standort Deutschland bietet nach Aussage des Projekts die hierfür nötige Stabilität und Rechtssicherheit. 2.000 Spender sind dem Spendenaufruf bisher gefolgt.

Die Gründer selbst sind von dem enormen Tempo überrascht. "Wir können es noch gar nicht glauben, in so kurzer Zeit so viele Spenden zu bekommen, das hat selbst unsere kühnsten Träume mehr als übertroffen. Im Namen der gesamten Community möchten wir uns ganz herzlich bei euch allen für diese großartige Unterstützung bedanken!", sagte Florain Effenberger, Mitglied des Steering Commitee der Document Foundation.

Da das nun vorhandene Geld direkt in die Stiftung fließt und nicht ausgegeben werden kann, sind Unterstützer nach wie vor aufgerufen zu spenden. Das Geld, das ab jetzt der Document Foundation zufließt, wird unter anderem für den Erhalt und Ausbau der Projektinfrastruktur eingesetzt. Das angestrebte Ziel hierfür sind weitere 50.000 Euro.

Bereits der frühere Besitzer Sun hatte geplant, Openoffice.org langfristig in eine Stiftung umzuwandeln. Durch die wachsende Unzufriedenheit der Entwickler und Communitymitglieder nach der Übernahme von Sun durch Oracle entstanden die Document Foundation und der OpenOffice.org-Fork Libreoffice. Mit dem nun vorhandenen Kapital soll die Document Foundation auch einen formalen Rahmen erhalten.

Libreoffice steht in Version 3.3.1 kostenlos zum Download für Linux, Mac OS X und Windows zur Verfügung.

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