Update Apples neues Betriebssystem Mac OS X 10.7 alias Lion bringt mit dem Launchpad einen neuen Programmstarter mit. Wer nicht so lange warten will, findet im kostenlosen Appcenter eine Alternative, die auch unter Windows und Linux läuft.
Seamonkey 2.1 für Windows, Linux und Mac OS X ist fertig. Die Browserkomponente der Internetsuite befindet sich auf dem Stand von Firefox 4. Die freie Software vereint Mozillas Browser, IRC-, Mail- und Newsgroup-Client und einen HTML-Editor zu einer All-in-One-Internet-Suite.
Mit dem monatlichen Update auf KDE SC 4.6.4 haben die Entwickler auch die Adressverwaltung Kontact samt Akonadi-Anbindung veröffentlicht. Das Akonadi-Framework soll künftig Daten systemweit zugänglich machen.
Peppermint Two will Linux um Webanwendungen erweitern. Dazu bedient sich das Lubuntu-Derivat an den Werkzeugen von Google und am Online-Bildeditor Pixlr. Über Ice werden Desktopapplikationen mit Webtechnik im Chromium-Browser bereitgestellt.
PHP ist zu langsam, also müssen Hacks her, um die Scriptsprache zu beschleunigen. Entwickler Robert Eisele hat seine Version von PHP 5.3.6 bereitgestellt, die nicht nur einen Geschwindigkeitsschub, sondern auch eine verbesserte Usability verspricht.
Die Referenzimplemtierung von Java SE 7 soll auf dem OpenJDK basieren und komplett unter der GPL stehen, kündigt Oracle an. Damit wolle man dem Java-Ökosystem einen offeneren Charakter verleihen.
Mozilla wird die Nutzung von Cross-Domain-Texturen in WebGL in Firefox 5 deaktivieren. Texturen können dann aus Sicherheitsgründen nicht mehr von externen Seiten geladen werden.
Das Linux-Dateisystem Btrfs soll in Fedora 16 zum Standard werden und das bisherige Ext4 ersetzen. Das hat die technische Leitung des Fedora-Teams beschlossen. Allerdings müssen zuvor noch bestimmte Bedingungen erfüllt werden.
Richard Stallman hat zum Boykott von E-Books aufgerufen. Die Art und Weise, wie E-Books heutzutage gehandhabt würden, stelle eine unzulässige Einschränkung der Freiheit der Leser dar.
Zahlreiche Anbieter von Helpdesk-Software haben sich zu dem Networkedhelpdesk.org-Netzwerk zusammengeschlossen, um offene Standards zu definieren. Das soll vor allem Kunden zugutekommen, die verschiedene Lösungen einsetzen.
Mozilla-Entwickler David Dahl hat mit DOMCrypt eine Firefox-Erweiterung entwickelt, die im Browser ein Objekt mit Verschlüsselungsfunktionen bereitstellt. Sie könnte künftig direkt in Browser integriert werden, um die Sicherheit der Nutzerdaten zu erhöhen.
Die neue Version 1.6 der Netzwerkanalyse Wireshark behebt Fehler und bringt neue Funktionen mit. Die Unterstützung diverser Protokolle wurde weiter ausgebaut.
Für die NoSQL-Datenbank MongoDB haben die Entwickler eine Browserschnittstelle für Datenbankabfragen unter dem Namen Mongs vorgestellt. Datensätze können im Browser per JSON abgefragt werden.
Die Opensuse-Mitglieder stimmen über die grundlegende Ausrichtung und Strategie des Projekts ab. Wichtigster Punkt ist die Gründung einer Opensuse-Foundation.
Samsung hat den CyanogenMod-Entwicklern ein Galaxy S2 spendiert. Sie sollen die aktuelle Version 7.0 ihrer alternativen Android-Distribution CyanogenMod an das Smartphone anpassen. Vor wenigen Tagen hat HTC nach Druck aus der Gemeinde den Bootloader seiner Geräte freigegeben.
Auf einem KDE-Entwicklertreffen wurde ein Konzept zur Integration von Zeitgeist in KDE SC erarbeitet. KDE-Nutzer könnten damit auf die Fähigkeiten des Aktivitätentrackers zurückgreifen.
Für das Mono-Projekt soll es künftig eine Stiftung geben. Die Mono-Foundation soll sich um Mono-Entwickler kümmern und Konferenzen organisieren. Dahinter steckt der Datenbankhersteller Sones.
Das US-Startup Hexagram 49 hat seine auf SSDs optimierte NoSQL-Datenbank RethinkDB in der Version 1.0 veröffentlicht. Sie soll linear mit der Zahl der Kerne skalieren, auf SSDs zehnmal schneller sein als herkömmliche Datenbanken und nach einem Stromausfall sofort wieder verfügbar sein.
Für den Linux-Kernel 2.6.38 gibt es ein finales Update. Gleichzeitig erhält der aktuelle Kernel 2.6.39 seine erste Aktualisierung. Die Änderungen in beiden Kerneln erhöhen hauptsächlich die Stabilität, gravierende Sicherheitslücken sind nicht dabei.
Mozilla arbeitet an einem neuen 2D-Grafik-API namens Azure, um die Anzeige von Webseiten zu beschleunigen. Der aktuelle Entwicklungsstand lässt erste Benchmarks zu und in diesen ist Firefox dank Azure teilweise zehnmal schneller als die aktuelle Version.
Unter dem Namen Sandy Bridge New Acceleration hat Entwickler Chris Wilson einen Patch für den entsprechenden X.org-Treiber eingereicht, der die Grafikausgabe sowohl für den Desktop als auch für Anwendungen mehr als doppelt so schnell machen soll wie bisher.
Einer Studie von Redmonk und Black Duck Software zufolge ist Github der beliebteste Dienst bei Entwicklern von Open-Source-Software. Das Urgestein Sourceforge landet nur auf dem zweiten Platz.
Wyse erweitert seine Thin-Client-Reihe um den T50, auf dem das speziell angepasste Wyse Enhanced Linux läuft. Intern läuft ein ARMv7-Prozessor. Der Wyse T50 unterstützt den Citrix Receiver sowie VMwares Open Client.
Die CRM-Software SugarCRM wurde in Version 6.2 veröffentlicht. Neben Konnektoren für Lotuslive und Google Docs stehen Firmenkunden nun neue Abonnementoptionen zur Verfügung.
Der Activity-Log-Manager Zeitgeist zeichnet sämtliche Aktivitäten von Nutzern auf. Damit diese nicht ausspioniert werden können, arbeiten die Zeitgeist-Entwickler an einer automatisierten Verschlüsselung der Log-Datenbanken.
Die Entwickler von Mozillas E-Mail-Client Thunderbird sind auf das Rapid-Release-Modell umgestiegen, das auch für Firefox genutzt wird. Es gibt jetzt also häufiger neue Versionen von Thunderbird.
Skype will gegen die vom russischen Programmierer Efim Bushmanov per Reverse Engineering entwickelte Open-Source-Implementierung des Skype-Protokolls vorgehen, wie das Unternehmen ankündigt.
Die Mageia-Community hat die erste große Version ihres Mandriva-Fork fertiggestellt. Die Linux-Distribution Mageia 1 kann ab sofort heruntergeladen werden.
Per Reverse Engineering hat der russische Programmierer Efim Bushmanov das Protokoll der VoIP-Software Skype entschlüsselt und als Open Source veröffentlicht.
Oracle will den Code von Openoffice.org an die Apache Software Foundation übergeben. Damit soll das Open-Source-Projekt unabhängiger werden. Außerdem könnte es zu einer Wiedervereinigung von Openoffice.org und der Document Foundation mit LibreOffice kommen.
Auf der Computex in Taiwan haben die Wetab-Macher 4tiittoo auf einem Demogerät ihr Betriebssystem WetabOS vorgestellt. Bei dem Referenzgerät mit 10,1-Zoll-Bildschirm soll es sich nicht um eine Neuauflage des umstrittenen Tablets Wetab handeln.
Mit WebRTC hat Google ein HTML5-Framework für Echtzeitkommunikation unter einer BSD-ähnlichen Lizenz veröffentlicht. WebRTC bietet einfache HTML- und Javascript-APIs für die Entwicklung von webbasierten Videotelefonie- und SIP-Anwendungen.
Der Nachfolger von Libplasma wird auf QGraphicsview verzichten und stattdessen auf QML setzen. Der Wechsel soll den Einsatz von Desktops ermöglichen, die ausschließlich QML verwenden.
Eine Sicherheitslücke in der Open-Source-Cloud Eucalyptus lässt die Übernahme fremder Clouds per Soap-Befehlen zu. Die Lücke wurde inzwischen in Eucalyptus 2.0.3 geschlossen.
Update Nicht jedes Dokument kann der Webnutzer sofort beim Entdecken lesen. Mit Grabmybooks können während des Surfens mit Firefox Webseiten und RSS-Feed-Einträge in das Format ePub umgewandelt werden, das auf vielen E-Book-Lesegeräten, Smartphones und Rechnern gelesen werden kann.
Mozilla arbeitet an erweiterten HTML5-Funktionen für Firefox, wie die Vorabversionen von Firefox 6 zeigen. Dazu zählt das Element Progress ebenso wie Matchmedia, ein Javascript-Äquivalent zu Media-Querys.
Die Linux-Distribution Grml 2011.05 ist mit dem Codenamen "Just Mari" erschienen. Neben einem aktuellen Linux-Kernel nutzt die Version das Verzeichnis /run.
Der Hersteller HTC zahlt 5 US-Dollar an Microsoft für jedes verkaufte Android-Gerät, behauptet Analyst Walter Pritchard. HTC hingegen dementiert jegliche Zahlungen.
Cupp Computing will Netbooks durch ein 2,5-Zoll-Modul mit ARM-Prozessor zu deutlich mehr Laufzeit verhelfen. Das erste durch "Punkthis" unterstützte Gerät ist das Asus 1015PN, es soll damit bis zu 20 Stunden durchhalten.
Linus Torvalds hat die erste Vorabversion des nächsten Linux-Kernels unter der Versionsnummer 3.0.0 veröffentlicht. Der Kernel-Entwickler betont, dass er den Versionssprung nicht wegen neuer Funktionen vorgenommen hat.
Update Mozilla hat eine erste Vorabversion von Firefox 6 im Entwicklungskanal Aurora veröffentlicht. Sie enthält einige neue Funktionen für Nutzer und Entwickler.
Unter dem Codenamen Katya ist Linux Mint 11 erschienen. Die Linux-Distribution basiert auf Ubuntu 11.04, verzichtet aber auf den neuen Unity-Desktop - und auf das neue Gnome 3.
Mit Systemd hat Lennart Poettering den Start von Systemdiensten unter Linux gründlich umgekrempelt. Ziel ist, den Systemstart zu beschleunigen, zu vereinfachen und darüber hinaus Linux weiter zu standardisieren.