Abo
  • IT-Karriere:

KDE SC

Knopf statt Menüleiste

Der KDE-Entwickler Martin Gräßlin hat vorgeschlagen, die Menüleiste von Fenstern durch einen einzigen Menüknopf zu ersetzen. Eine ähnliche Funktionsweise findet sich bereits in Browsern wie Chrome oder Firefox.

Artikel veröffentlicht am ,
KDE SC: Knopf statt Menüleiste

Martin Gräßlin, Entwickler und Mitglied des KDE-Projektes, hat in seinem Blog eine neue Art Fenstermenü vorgeschlagen. Es orientiert sich an den Menüknöpfen, die bereits in Browsern wie Googles Chrome oder Mozillas Firefox integriert sind. Der neue Knopf soll alle Menüs eines Fensters zusammenfassen und so die antiquierte Menüleiste ersetzen. Dadurch soll das Menü übersichtlicher werden und die Fensterdekoration ansprechender.

  • Mögliches Aussehen des Menüknopfes im Dateimanager Dolphin
Mögliches Aussehen des Menüknopfes im Dateimanager Dolphin
Stellenmarkt
  1. Landeshauptstadt München, München
  2. Stadtwerke München GmbH, München

Laut Gräßlin wäre der Vorschlag einfach über das DBus-Menü realisierbar. Dieses könnte die Menüleiste aus dem eigentlichen Fenster heraus in die Dekoration transportieren. Mit diesem Schritt müssten auch die Strukturen der Menüs überarbeitet werden, um sie kompakter zu machen - ähnlich wie bei dem Browser Firefox, bei dem der Menüknopf anders aufgebaut ist als die Menüleiste.

Die Reaktionen anderer Entwickler auf den Vorschlag sind verschieden. Einige der Kommentatoren des Blogs unterstützen ihn, andere äußern Bedenken. Ein Umstieg auf einen Menüknopf sei ein komplexes Unterfangen, argumentieren sie und befürchten ein uneinheitliches Aussehen der verwendeten Programme. Denn es könne nicht gesichert werden, dass sich GTK-Anwendungen einfach in die neue Optik integrieren ließen. Ebenso verhält es sich mit Anwendungen, die in Java geschrieben wurden.

Ob sich die neuen Knöpfe zukünftig in dem freien KDE-Desktop wiederfinden, ist noch nicht abschließend geklärt. Zurzeit suchen die Entwickler Wege, die Funktion bestmöglich zu implementieren, um sie übergreifend nutzen zu können. Eine weitere Möglichkeit neben dem Vorschlag Gräßlins, dies umzusetzen, wäre ein Effekt für den Windowmanager Kwin. [von Sebastian Grüner]



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Deapool 2, Vikings, X-Men Dark Phoenix, Terminator u.v.m.)
  2. 107,90€
  3. (u. a. Bohrhammer für 114,99€, Schraubendreher-Set für 27,99€, Ortungsgerät für 193,99€)
  4. (u. a. Multi Schleifmaschine für 62,99€, Schlagbohrmaschine für 59,99€, Akku Staubsauger für...

Der Kaiser! 30. Mär 2011

Für ein globales Menü kann ich mich auch begeistern. Für den Rest nicht.

Der Kaiser! 30. Mär 2011

Ich hoffe doch nicht..

Dorsai! 29. Mär 2011

Darum ja diese (mit vollkomener Sicherheit zu- oder abschaltbare) Funktion, damit die...

tilmank 29. Mär 2011

Wenn die zweite Hand im Interesse einer sauberen Tastatur mal wieder nicht zur Verfügung...

tilmank 29. Mär 2011

"die Fensterdekoration ansprechender" Dagegen habe ich nichts, aber Funktionalität geht...


Folgen Sie uns
       


Party like it's 1999: Die 510 letzten Tage von Sega
Party like it's 1999
Die 510 letzten Tage von Sega

Golem retro_ Am 9.9.1999 kam in den USA mit der Sega Dreamcast die letzte Spielkonsole der 90er Jahre auf den Markt. Es sollte auch die letzte Spielkonsole von Sega werden. Aber das wusste zu diesem Zeitpunkt noch niemand.
Von Martin Wolf


    Garmin Fenix 6 im Test: Laufzeitmonster mit Sonne im Herzen
    Garmin Fenix 6 im Test
    Laufzeitmonster mit Sonne im Herzen

    Bis zu 24 Tage Akkulaufzeit, im Spezialmodus sogar bis zu 120 Tage: Garmin setzt bei seiner Sport- und Smartwatchserie Fenix 6 konsequent auf Akku-Ausdauer. Beim Ausprobieren haben uns neben einem System zur Stromgewinnung auch neue Energiesparoptionen interessiert.
    Ein Test von Peter Steinlechner

    1. Fenix 6 Garmins Premium-Wearable hat ein Pairing-Problem
    2. Wearable Garmin Fenix 6 bekommt Solarstrom

    Apple TV+: Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig
    Apple TV+
    Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig

    Bei so einem mickrigen Angebot hilft auch ein mickriger Preis nicht: Apples Streamingdienst hat der Konkurrenz von Netflix, Amazon und bald Disney nichts entgegenzusetzen - und das wird sich auf Jahre nicht ändern.
    Eine Analyse von Ingo Pakalski

    1. Apple TV+ Apples Streamingangebot kostet 4,99 Euro im Monat
    2. Videostreaming Apple TV+ startet mit fünf Serien für 10 US-Dollar monatlich

      •  /