FSF Award: Tor-Projekt und Gnash-Gründer werden geehrt
In diesem Jahr geht der Free Software Award(öffnet im neuen Fenster) für die Förderung freier Software (Advancement of Free Software) an Rob Savoye für seine über 20-jährige Mitarbeit an freier Software. Außerdem erhält das Tor-Projekt den Preis für den gesellschaftlichen Nutzen (Social Benefit). Tor, kurz für The Onion Router(öffnet im neuen Fenster) , dient vor allem der Anonymisierung von Internetverbindungsdaten.
Der Entwickler Rob Savoye ist seit mehr als zwei Jahrzehnten an Freie-Software-Projekten beteiligt. Darunter befinden sich unter anderem der Gnu-Debugger, die Initiative One Laptop Per Child, oder auch Cygwin, das eine Unix-ähnliche Arbeitsumgebung und API für Windows bereitstellt. Zurzeit arbeitet er als Chefentwickler an der freien Implementierung eines Flash Players. Der Player Gnash(öffnet im neuen Fenster) ist eines der Gnu-Projekte von höchster Priorität.
Laut Aussage der Free Software Foundation (FSF) hat Tor dafür gesorgt, dass etwa 36 Millionen Menschen weltweit unzensierten Zugang zum Internet haben, während die Privatsphäre und Anonymität gewahrt bleiben. Dies funktioniert durch die unzähligen Freiwilligen, die das Tor-Netzwerk bilden und ihre privaten Computer für das Netz zur Verfügung stellen.
Der Gründer und Vorsitzende der FSF Richard Stallman überreichte die Preise im Rahmen der Konferenz Libreplanet(öffnet im neuen Fenster) im Bunker Hill Community College in Boston im US-Bundesstaat Massachusetts. Teil der Jury waren neben Richard Stallman auch die Linux-Kernel-Entwickler Harald Welte und Andres Tridgell. Den Vorsitz hatte Suresh Ramasubramanian, der Leiter der Antispam-Abteilung bei IBMs Lotuslive iNotes.
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