Freie Codecs: Libav wird in Debian und Ubuntu integriert
Vor wenigen Tagen hat das Libav-Team(öffnet im neuen Fenster) die Multimediabibliothek in Version 0.6.2 freigegeben, jetzt hat es bekanntgegeben, dass das Debian-Projekt(öffnet im neuen Fenster) die Bibliothek in seine Repositories aufnehmen will. Libav ist bereits bei Canonical in die Projektverwaltung Launchpad(öffnet im neuen Fenster) eingebunden worden. Die Linux-Distribution Gentoo(öffnet im neuen Fenster) hat die Codec-Sammlung ebenfalls in ihre Softwarequellen aufgenommen.
Libav ist als Fork gegründet worden, nachdem interne Differenzen zwischen Entwicklern zu einer Spaltung des Ffmpeg-Projekts geführt hatten. Der Streit hatte sich um die Person Michael Niedermeiers entzündet; der Hauptentwickler des Ffmpeg-Projekts gilt bei einigen Entwicklern als unflexibel und streitsüchtig.
Gleichzeitig wird auch das Ffmpeg-Projekt weiter betrieben. Gegenwärtig streiten sich die beiden Projekte um die Verwendung des Logos.
- Anzeige Hier geht es zu Linux: Das umfassende Handbuch bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.



