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Freie Codecs: Libav wird in Debian und Ubuntu integriert

Die freie Codec-Sammlung Libav wird in Debian, Ubuntu und Gentoo integriert. Libav stellt eine Reihe von Multimediacodecs und Werkzeugen zur Verfügung. Das Projekt entstand als Abspaltung nach einem internen Streit mit Ffmpeg-Entwicklern .
/ Jörg Thoma
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Streitpunkt Ffmpeg-Logo
Streitpunkt Ffmpeg-Logo

Vor wenigen Tagen hat das Libav-Team(öffnet im neuen Fenster) die Multimediabibliothek in Version 0.6.2 freigegeben, jetzt hat es bekanntgegeben, dass das Debian-Projekt(öffnet im neuen Fenster) die Bibliothek in seine Repositories aufnehmen will. Libav ist bereits bei Canonical in die Projektverwaltung Launchpad(öffnet im neuen Fenster) eingebunden worden. Die Linux-Distribution Gentoo(öffnet im neuen Fenster) hat die Codec-Sammlung ebenfalls in ihre Softwarequellen aufgenommen.

Libav ist als Fork gegründet worden, nachdem interne Differenzen zwischen Entwicklern zu einer Spaltung des Ffmpeg-Projekts geführt hatten. Der Streit hatte sich um die Person Michael Niedermeiers entzündet; der Hauptentwickler des Ffmpeg-Projekts gilt bei einigen Entwicklern als unflexibel und streitsüchtig.

Gleichzeitig wird auch das Ffmpeg-Projekt weiter betrieben. Gegenwärtig streiten sich die beiden Projekte um die Verwendung des Logos.


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