Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Ubuntu: Adobe Flash Player wird nicht standardmäßig installiert

Die Linux-Distribution Ubuntu wird die Installation von Drittanbietersoftware im Installer Ubiquity nicht standardmäßig aktivieren. Darunter fällt auch der Flash Player von Adobe . Nutzer müssen nicht freie Anwendungen weiter selbst installieren.
/ Sebastian Grüner
43 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Die Linux-Distribution Ubuntu(öffnet im neuen Fenster) wird den Flash Player von Adobe nicht in der Standardinstallation mitliefern. Das hat das technische Gremium einstimmig in einer IRC-Sitzung(öffnet im neuen Fenster) entschieden. Im Ubuntu-Installer Ubiquity besteht die Möglichkeit, die Installation von Drittanbietersoftware wie dem Flash Player auszuwählen. Die entsprechende Checkbox wird auch zukünftig nicht standardmäßig markiert sein. Der Nutzer muss sich also explizit für die Installation nicht freier Software entscheiden.

Die Diskussion hatte eingesetzt, nachdem ein Entwickler die entsprechende Option in einem Bugreport(öffnet im neuen Fenster) gefordert hatte. Den Ausschlag für den Bugreport gab, dass Youtube nicht direkt nach der Installation funktionierte.

Gremiumsmitglied Martin Pitt(öffnet im neuen Fenster) begründete die Entscheidung damit, dass das standardmäßige Auswählen einer automatischen Installation gleichkomme. Der Nutzer müsste sich also bewusst für die Installation freier Software entscheiden. Genau dies wollen die Entwickler aber nicht. Anders als nicht freie Hardwaretreiber für die Grafikkarte oder WLAN braucht der Nutzer den Flash Player nicht für den Großteil seiner Arbeit. Außerdem, so sagte Pitt weiter, gebe es bereits ein Vielzahl an freien Alternativen und die Installation nicht freier Codecs sowie die des Flash Players sei bereits jetzt sehr einfach gelöst. [von Sebastian Grüner]


Relevante Themen