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Compiler: GCC 4.6.0 für Sandy-Bridge und Bobcat-Kerne

Der freie Compiler GCC 4.6.0 ist um die Unterstützung für Intels Sandy-Bridge-Plattform und Core-i5- sowie -i7-CPUs erweitert worden. Außerdem wurde GCC um die Programmiersprache Go von Google erweitert.
/ Jörg Thoma
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Der Compiler GCC(öffnet im neuen Fenster) 4.6.0 kompiliert Quellcode speziell für die Sandy-Bridge-Plattform und Core2-CPUs von Intel sowie den Bobcat-Kern von AMD. Darüber hinaus werden unter anderem auch die Loongson-3A-Kerne der MIPS-Architektur, der Applied-Micro-Titan-Prozessor für die PowerPC-Plattform sowie der z196 aus den zEnterprise-Serie von IBM unterstützt.

Mit Googles Bionic-C-Biliothek können mit GCC 4.6 native Bibliotheken und Applikationen für Android kompiliert werden – gegenwärtig allerdings nur für die ARM-Plattform. Zudem kommt GCC 4.6 auch mit Googles Programmiersprache Go klar. Allerdings muss der Kompilierer dafür explizit kompiliert werden, die Unterstützung ist standardmäßig deaktiviert. Ferner wurde in GCC 4.6 auch die Unterstützung für Fortran 2003 und 2008 erweitert.

GCC 4.6 verwendet den noch experimentellen C++0x-Standard der Programmiersprache C++ sowie einige Funktionen des geplanten C1X-Standards der Hochsprache C. Der Scalable Whole Program Optimizer ist nun standardmäßig aktiviert. Damit wird das Zusammenstellen von Programmkomponenten (Linking) beschleunigt, da die Arbeit auf mehrere Kerne verteilt werden kann. Zudem werden Linker-Plugins automatisch aktiviert, etwa Gold oder GNU ld 2.21.51. Die objektorientierte Hochsprache ADA wird in Version 2012 unterstützt.

Opensuse 11.4 wurde bereits mit einer Vorabversion von GCC 4.6.0 kompiliert. Auch das für April 2011 geplante Ubuntu 11.04 und das für Mai 2011 angekündigte Fedora 15 sollen auf Basis der aktuellen Version erstellt werden.

Alle Änderungen haben die Entwickler in einem Changelog(öffnet im neuen Fenster) zusammengefasst. Der Quellcode des Compilers steht auf verschiedenen Spiegelservern zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit.


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