Ubuntu 11.04: Unity 2D wird kein Standard
Die Portierung des neuen Desktops Unity auf das Qt-Framework wird nicht als Standard in der kommenden Version von Ubuntu enthalten sein. Als Ausweichdesktop soll sich Unity-2D trotzdem einfach nachinstallieren lassen. Das originale Unity setzt in Ubuntu 11.04 auf Compiz auf, für das 3D-fähige Hardware und dazugehörige Treiber benötigt werden. Mit dem Qt-Port ist es jedoch möglich, die Unity-Optik und Effekte wie Transparenz auch mit nur 2D-fähiger Hardware zu verwenden.

Mittlerweile steht Unity 2D der 3D-Variante in fast nichts mehr nach. Erst nach genauem Hinsehen lassen sich beide unterscheiden. Das Launch-Menü kann in der 2D-Variante jetzt auch eingefaltet werden. Dies geschieht allerdings durch einen Mausklick auf einen X-Button in der rechten unteren Ecke. Um einen Befehl direkt zu starten, muss dieser nur in die Zeile des Launchers eingegeben werden. Die Tastenkombination Alt+F2 steht zurzeit jedoch noch nicht zur Verfügung.
Auch die erst kürzlich angekündigten neuen Scrollleisten am Fensterrand sind bereits integriert. In der aktuellen Version treten allerdings auch noch kleine Fehler auf. So bleibt zum Beispiel die Farbe des Panels gleich, auch wenn das Theme verändert wurde.
Zum Testen des Unity-2D-Desktops steht ein PPA-Repository(öffnet im neuen Fenster) für Ubuntu 10.10 sowie für die Vorabversion von Ubuntu 11.04 bereit. Der Desktop ist auch in einer virtuellen Maschine problemlos verwendbar. [von Sebastian Grüner]
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