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Openoffice: Personalverlust wird langsam aufgefangen

Openoffice

Personalverlust wird langsam aufgefangen

Nach dem Weggang zahlreicher Entwickler zum Openoffice.org-Fork Libreoffice schließt sich die Personallücke bei Openoffice.org langsam wieder. Oracle will den eingeschlagenen Kurs beibehalten und die Community-Edition erst nach der kostenpflichtigen Version veröffentlichen.

Der Weggang von Unterstützern, die zum Projekt Libreoffice wechselten, habe vor allem der Marketingabteilung und der Entwicklung der Lokalisierungen für Oracles Officesuite geschadet, sagt Openoffice-Entwickler Mathias Bauer Golem.de. Der Personalverlust werde aber wieder aufgefangen. Entwickler aus der zweiten Reihe rückten inzwischen nach.

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Das Projekt könne den Personalverlust allerdings verschmerzen, denn 90 Prozent des Codes kämen schon immer von den festangestellten Programmierern, die heute bei Oracle und vormals bei Sun arbeiteten. Die Community habe zwar Codeteile beigetragen, oftmals hätten diese aber bei der Integration mehr Arbeit verursacht als geholfen.

Oracle sei eine profitorientierte Firma, die an dem Büropaket auch verdienen wolle. Die Entwicklung der Cloud-Version von Openoffice sei zwar von Sun begonnen worden, aber erst Oracle habe dem Projekt den nötigen Anstoß gegeben, um es profitabel zu machen. Oracle ziele mit der Cloud- und der Desktopversion weiter auf Unternehmenskunden, die neben Support auch spezielle Plugins benötigen. Openoffice.org werde weiter auf Einzelanwender zugeschnitten. Außerdem liege der Fokus der Entwicklung nach wie vor in erster Linie auf der Windows-Version, sagte Bauer.

Intern arbeite Oracle weiter an der Verbesserung der Infrastruktur für Entwickler. Künftig soll der Code der Bürosuite wieder besser gepflegt werden. Fehler sollen schneller beseitigt und vor allem verstärkt auf Sicherheitslücken überprüft werden. Neue Versionen werden erst dann erscheinen, wenn die Codebasis als fehlerfrei und sicher gilt. Die Beseitigung von Bugs sei auch ein Grund für die verzögerte Veröffentlichung der Version 3.3 - neben dem spürbaren Personalverlust, sagte Bauer weiter.

Ein Code-Zweig, der zu der nächsten stabilen Version 3.4 führt, soll in den nächsten Tagen entstehen. Dann werden auch die für die nächste Version geplanten Funktionen feststehen. Vor wenigen Tagen ist das Projekt auf Oracles Kenai-Server umgezogen.

"Wir gehen mit den Leuten von Libreoffice noch hin und wieder ein Bier trinken, weil wir uns kennen. Zusammen arbeiten, das machen wir aber nicht mehr", sagte Bauer.


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ledonz 03. Mär 2011

Welche denn? Sind das echt so viele?

xUser 02. Mär 2011

Also bei meinen Software Produkten ist es immer genau umgekehrt: Freie Software: Hört...

WolfgangS 02. Mär 2011

Nur leider haben beide die kostenlose (fedora, opensuse) starke Unterschiede zu den...

mw88 02. Mär 2011

Mit den neuen Versionen sollte das ganze schon ausgeliefert werden, Ubuntu hat zB. in der...

RioDerReiser 02. Mär 2011

Erst dürfen die Bezahlkunden testen, dann gibt es die freie Version. Da hatten die...



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