
Das aktuelle Jahr stand im Zeichen von Apples iPhone, Googles Android und Palms WebOS. Die etablierten Smartphone-Plattformen verloren dabei an Einfluss auf die Mobiltelefonentwicklung. Vor allem von Nokia war mehr erwartet worden, der Stillstand bei Microsoft überraschte hingegen kaum.

Nokia weitet seine Klage gegen Apple aus. Nicht nur im iPhone, sondern auch mit dem iPod und den Apple-Computern würden die Patente der Finnen verletzt. Diesmal zieht der Weltmarktführer vor die Internationalen Handelskommission der Vereinigten Staaten.
Speziell für die Nutzung sozialer Netzwerke entwickelt Nokia derzeit eine spezielle Messaging-Software für Symbian-Smartphones, die den Zugriff auf Facebook und Co erleichtern soll. Nun steht eine zweite Betaversion für einige Nokia Smartphones bereit, die auch Twitter unterstützt. Außerdem gibt es Verbesserungen bei der Facebook-Anbindung.
Apple hat auf Nokias Klagen seinerseits mit einer Klage geantwortet. Im Oktober 2009 hatte der finnische Handyhersteller Apple verklagt, da das iPhone nach Ansicht von Nokia Patente in den Bereichen GSM, UMTS und WLAN verletzt.

Der UMTS-Patentverwerter IPCom aus München, der von Nokia Milliarden und von HTC 100 Millionen Euro einklagen will, hält an seinem Kurs fest. Eine Stellungnahme an die EU-Kommission, nach der sich IPCom an das FRAND-Regelwerk zu Patenten halten wird, ändere daran nicht das Geringste, hieß es aus dem Unternehmen.

Im nächsten Jahr bringt Nokia das 2710 Navigation Edition zum Preis von rund 145 Euro auf den Markt. Damit bietet Nokia nach eigenen Angaben das preiswerteste Mobiltelefon mit vollwertiger Navigationsfunktion im Sortiment der Finnen. Für die Navigation kommt Nokias Ovi Karten zum Einsatz.
Nokia hat auf seinem jährlichen Kapitalmarkttag ein neues Userinterface für seine Plattform Symbian angekündigt, das 2010 veröffentlicht werden soll. Zudem wollen die Finnen Smartphones billiger machen.

Mit der neuen Version 4.6 erweitert Nokia die Unterstützung des UI-Frameworks Qt auf die Mobile-Plattform Symbian sowie Windows 7 und Mac OS X 10.6.

Anssi Vanjoki, Vertriebs- und Marketingvorstand von Nokia, übt gegenüber Medien weiter Selbstkritik. Nach einem Eingeständnis, Fehler bei der Handyproduktentwicklung begangen zu haben, will Vanjoki den finnischen Konzern nun zum Anbieter von Internetlösungen umbauen.
Der Handy-Weltmarktführer Nokia räumt angesichts erodierender Marktanteile Fehler ein. "Wir haben uns in der Vergangenheit zu sehr auf die technischen Grundlagen konzentriert, statt das Design unserer Handys zu optimieren", sagte Anssi Vanjoki, Vertriebs- und Marketingvorstand von Nokia, dem Handelsblatt.

Im gesättigten Markt der Netbooks hebt sich Nokias Booklet 3G ab: Es hält lange durch, ist immer und überall online, und es ist teuer. Doch an einigen Stellen hat Nokia unnötig gespart.

Nokia hat mit den Handys Nokia 6700 Slide und 7230 zwei neue UMTS-Mobiltelefone zum Aufschieben vorgestellt. Dabei setzt Nokia vor allem auf ein farbiges Äußeres.
Nokia baut Arbeitsplätze im Bereich Forschung & Entwicklung ab. Der Handyhersteller will sein Produktportfolio reduzieren.

Wegen Qualitätsmängeln will Nokia einige Ladegeräte kostenlos austauschen. Die Kunststoffabdeckungen der betroffenen Ladegeräte könnten sich lösen, so die innen liegenden Komponenten des Ladegerätes freilegen und die Nutzer gefährden.

Nokia hat vier neue Mobiltelefone mit Farbdisplay vorgestellt, die wohl nur in Entwicklungs- und Schwellenländern angeboten werden. Vor allem durch niedrige Gerätepreise sollen sie für Kunden interessant sein. Technische Besonderheiten gibt es also nicht.

Der Mobilfunkausrüster Nokia Siemens Networks, den die Eigner loswerden wollen, baut bis zu 5.760 Arbeitsplätze ab. So könnte versucht werden, das deutsch-finnische Joint Venture für einen Käufer attraktiver zu machen. Oder Nokia und Siemens haben ihre Ausstiegspläne aufgegeben.
Nokia stellt N-Gage zu Ende September 2010 ein. Ab sofort werden keine neuen Spiele mehr über die N-Gage-Plattform veröffentlicht. An die Stelle von N-Gage tritt der Ovi Store.

Das vor knapp zwei Monaten vorgestellte N97 Mini wird in Deutschland Anfang November 2009 auf den Markt kommen. Es ist bereits mit den Optimierungen versehen, die N97-Nutzer mit der Firmware 2.0 erhalten.

Nokia hat für das Symbian-Smartphone N97 eine neue Firmware veröffentlicht. Die Firmware 2.0 bringt allerdings nur kleinere Optimierungen, umfangreiche Änderungen etwa an der Bedienung gibt es nicht.

Nokia wollte das Maemo-5-Smartphone N900 eigentlich noch im Oktober 2009 auf den Markt bringen. Stattdessen wird das N900 nun erst einen Monat später im November 2009 in den Handel kommen.
Nokia hat ein Verfahren zum Patent eingereicht, das einen Multitouchbildschirm mit Druckintensität beschreibt. Die Technik könnte etwa in Mobiltelefonen eingesetzt werden, um die Steuerung zu vereinfachen. Mit einem festen Fingerdruck könnten dann andere Befehle ausgeführt werden, als wenn der Nutzer nur leicht auf den Bildschirm drückt.

Nokia hat Apple wegen Patentverletzungen in den USA verklagt. Nach Ansicht des finnischen Handy-Herstellers verletzt Apples iPhone Nokia-Patente in den Bereichen GSM, UMTS und WLAN.
Nokias Musikabodienst Comes With Music entwickelt sich für den Handymarktführer zum Flop. Bis Juli 2009 gab es weltweit nur 107.227 abgeschlossene Abos, in Deutschland kauften 2.671 Kunden ein Mobiltelefon mit Comes With Music.

Der Mobilfunkausrüster Nokia Siemens Networks steht zum Verkauf, doch in der Finanzinvestorenbranche findet sich bislang kein Abnehmer. Beide Eigner suchen inzwischen den Ausstieg.

Nokias Verlust von 559 Millionen Euro im dritten Quartal 2009 ist einer hohen Abschreibung auf den Netzwerkausrüster NSN geschuldet. Auch der Umsatz brach um 20 Prozent ein.
Das Booklet 3G, Nokias erstes Netbook, wird in Deutschland ab Ende Oktober 2009 über O2 angeboten. Zu einem stolzen Preis.
Nokia will Qt zu einem einheitlichen Entwicklungssystem für alle Plattformen machen. Entwickler sollen damit künftig Applikationen für Windows, MacOS X, Linux/X11, Windows CE und Nokias Smartphone-Plattform S60 entwickeln können.
Mit Dopplr übernimmt Nokia ein weiteres kleines Unternehmen, das einen spezialisierten Dienst für mobile Nutzer anbietet. Über Dopplr können Vielreisende ihre Reisetermine mit Bekannten und Kollegen austauschen.

Nokia will die vom KDE-Projekt entwickelte Office-Suite KOffice nutzen, um daraus einen Betrachter für Office-Dokumente auf seiner Linux-Plattform Maemo zu machen. Das Betriebssystem kommt beim N900 erstmals in einem Mobiltelefon von Nokia zum Einsatz.
Der finnische Handyhersteller Nokia hat mit Plum einen weiteren Softwareentwickler übernommen. Das Unternehmen aus Boston bietet einen Dienst an, mit dem sich Webseiten leicht um Kommunikationsfunktionen erweitern lassen.

Nokia bringt sein Booklet Ende 2009 auf den Markt. Golem.de konnte einen hochwertig gebauten Prototypen ansehen. Wenn es Nokia gelingt, das Booklet 3G auch in Serie so zu fertigen, kommt ein ernsthafter Konkurrent auf den Netbook-Markt.
Das C++-Framework Qt 4.6 liegt jetzt in einer ersten Preview-Version vor. Die neue Version bringt Unterstützung für Multitouch- und Gestensteuerung. Ab sofort liegen keine nach Plattform getrennten Quellcodepakete mehr vor.
Nokia Siemens Networks zeigt auf dem Broadband World Forum in Paris VDSL2 mit Bandbreiten von 25 MBit/s über eine Entfernung von 1,5 km. Bislang lässt sich nur rund 1 km per VDSL überbrücken.
Am 15. Februar 2010 eröffnet die weltweit wichtigste Fachkonferenz rund um den Mobilfunk, der Mobile World Congress (MWC). Im kommenden Jahr wird Nokia als Marktführer für Mobiltelefone dort nicht mehr mit einem eigenen Stand vertreten sein, sagte der Hersteller Golem.de.

Nokia forscht derzeit an einer Bedienoberfläche namens Linked Internet UI für Mobiltelefone, in die Informationen sozialer Netzwerke integriert werden. Auf der Nokia World 2009 in Stuttgart stellte der Hersteller das Konzept vor. Der Ansatz erinnert an Palms Synergy innerhalb von WebOS.
Nokia öffnet seine Ovi-Plattform für externe Entwickler und stellt neben APIs für mobile Applikationen mit dem Ovi SDK auch ein Entwicklerkit bereit. Damit soll es einfacher werden, mobile Webapplikationen zu erstellen, die sich auf den Geräten wie native Anwendungen anfühlen.

Auf der Nokia World 2009 in Stuttgart zeigt der Handyhersteller auch das erste Maemo-Smartphone N900. Golem.de hat sich ein Vorserienmodell des N900 etwas genauer angeschaut. Vor allem die neue Bedienoberfläche konnte begeistern.

Nokia hat in Stuttgart die neuen Mobiltelefone X3 und X6 vorgestellt. Beide werden nur mit dem Musikabodienst Comes With Music angeboten. Das X6 ist mit 32 GByte Flash-Speicher, S60-Oberfläche und Touchscreen versehen, das X3 kommt ohne Touchscreen und nur mit S40-Oberfläche und einem Schiebemechanismus.

Als Ableger des N97 hat Nokia das Touchscreen-Smartphone N97 Mini vorgestellt. Es ist wie der große Bruder mit einer aufklappbaren QWERTZ-Tastatur bestückt und richtet sich vor allem an Kunden, die soziale Netzwerke unterwegs nutzen wollen.

Nokia hat auf seiner Hausmesse Nokia World in Stuttgart weitere Details zu seinem kommenden Netbook bekanntgegeben. Das Booklet 3G arbeitet mit Intels Atom Z530 und soll hierzulande etwa 685 Euro kosten.

Nach zunehmenden Verlusten muss der Chef von Nokia Siemens Networks abtreten. Der Nachfolger Rajeev Suri kommt aus dem Unternehmen.

Ein Erlebnis wie auf dem Desktop verspricht Nokia mit seinem neuen N900. Es besitzt eine Tastatur und wird über einen Touchscreen gesteuert. Als Betriebssystem kommt Nokias mobile Linux-Distribution Maemo in der neuen Version 5 zum Einsatz, die erhebliche Verbesserungen verspricht.
Mit der Einführung von Nokia Money stellt der finnische Handyhersteller ein mobiles Zahlungssystem vor. Nutzer können damit über das Mobiltelefon untereinander Geld austauschen oder bei Händlern auf diesem Weg bezahlen.

Nokia stellt mit dem 5230 ein S60-Smartphone mit Touchscreen-Steuerung vor, das ohne Vertrag rund 180 Euro kosten wird. Dennoch ist die Ausstattung beachtlich und der Nutzer bekommt einen GPS-Empfänger, HSDPA-Unterstützung und Stereo-Bluetooth. Auf WLAN muss der Käufer allerdings bei diesem Preis verzichten.

Nokia steigt in den umkämpften Markt kleiner Mobilrechner ein. Das Booklet 3G ist ein Netbook, dessen Grundausstattung vor allem für das mobile Arbeiten ausgelegt ist. Und es soll lange Akkulaufzeiten bieten.

Das Nokia-Smartphone 5800 ist bislang nur in der Ausführung Xpressmusic erhältlich. Noch im dritten Quartal 2009 gibt es das Symbian-Gerät auch in einer speziellen Navigation Edition. Zum Lieferumfang gehören eine Autohalterung und eine lebenslange Lizenz für Ovi Maps.

Wie erwartet haben Microsoft und Nokia eine strategische Partnerschaft angekündigt. Die beiden wollen zusammen mobile Applikationen entwickeln und Microsofts Office-Suite und verwandte Produkte auf Nokias Smartphone bringen.
Microsoft und Nokia wollen heute eine Allianz verkünden. Dabei geht es voraussichtlich um eine mobile Version von Microsoft Office für Geräte von Nokia.
Qt Software heißt ab sofort Qt Development Frameworks. Mit dem Namenwechsel und einer neuen Domain sollen Entwickler für mobile Geräte besser angesprochen werden.
Nokia wird bei Smartphones künftig statt Symbian sein auf Linux basierendes Betriebssystem Maeomo einsetzen, will die Financial Times Deutschland erfahren haben. Schon in der kommenden Woche werde Nokias erstes Maemo-Smartphone auf den Markt kommen.