Nokia wird Nokia Siemens Networks nicht los

Mobilfunkausrüster zwingt Eigner zu hohen Abschreibungen

Der Mobilfunkausrüster Nokia Siemens Networks steht zum Verkauf, doch in der Finanzinvestorenbranche findet sich bislang kein Abnehmer. Beide Eigner suchen inzwischen den Ausstieg.

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Nokia will seine Anteile am defizitären Mobilfunkausrüster Nokia Siemens Networks (NSN) an Finanzinvestoren verkaufen, findet aber keinen Abnehmer. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass NSN im augenblicklichen Zustand einen Finanzkäufer interessiert", heißt es laut einem Bericht der Financial Times Deutschland in Finanzkreisen.

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Siemens suche schon lange den Ausstieg, und "Nokia jetzt auch", sagte eine mit der Situation vertraute Person der Wirtschaftszeitung. Ein weiterer Insider soll bestätigte haben, dass sich Siemens und Nokia in den vergangenen Monaten in der Finanzinvestorenbranche nach einem Käufer umgehört haben. "Siemens sollte die erste gute Gelegenheit nutzen, seinen Anteil an Nokia Siemens Networks zu verkaufen", rät Andreas Willi von der US-Bank JP Morgan.

2009 hatte das 2007 gegründete Gemeinschaftsunternehmen in jedem Quartal ein operatives Minus erwirtschaftet. Auch der Umsatz sinkt. Nokia hatte am 15. Oktober 2009 einen Quartalsverlust von 559 Millionen Euro ausgewiesen. Grund war eine Abschreibung auf NSN in Höhe von 908 Millionen Euro. Auch Siemens bereitet eine größere Abschreibung vor, so die Zeitung.

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