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Quartalsbericht: Nokia macht mageren Gewinn von 86 Millionen Euro

Nokia kann nach der Übernahme von Infinera mehr Umsatz mit optischen Übertragungssystemen machen. Doch eine Erholung ist weiterhin nicht in Sicht.
/ Achim Sawall
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Der Nokia-Chef auf dem MWC 2026 (Bild: Matteo Secci/ZUMA Press Wire /Reuters)
Der Nokia-Chef auf dem MWC 2026 Bild: Matteo Secci/ZUMA Press Wire /Reuters

Nokia hat im ersten Quartal einen Anstieg des operativen Gewinns um 54 Prozent auf 281 Millionen Euro verzeichnet und damit die Prognosen der Analysten von 266 Millionen Euro übertroffen. Wie der finnische Mobilfunkausrüster am 23. April 2026 bekanntgegeben hat(öffnet im neuen Fenster), stieg der Umsatz um zwei Prozent auf 4,497 Milliarden Euro, verglichen mit 4,390 Milliarden Euro im Vorjahresquartal. Der Nettogewinn hat 86 Millionen Euro betragen, nach einem Nettoverlust von 59 Millionen Euro im Vorjahresquartal.

Das Unternehmen zählt nach der Übernahme des US-amerikanischen Unternehmens Infinera nun zu den weltweit führenden Herstellern optischer Übertragungssysteme und will vom Wachstum in den Bereichen KI und Rechenzentren profitieren.

Nokia operiert in den zwei Hauptgeschäftsbereichen mobile Infrastruktur. Das umfasst das traditionelle Mobilfunktechnologie- und Dienstleistungsgeschäft und einen Bereich für Netzwerkinfrastruktur, der KI- und Rechenzentrumsnetzwerktechnologie anbietet.

Eine Milliarde Euro mit Cloud und KI

Der Umsatz mit Netzwerkinfrastruktur stieg im Vergleich zum Vorjahr um zwölf Prozent, durch Nachfrage in Nord- und Südamerika. Im ersten Quartal verbuchte Nokia Aufträge von KI- und Cloud-Kunden im Wert von einer Milliarde Euro und erwartet hier für das laufende Jahr ein Umsatzwachstum von zwölf bis 14 Prozent. Zuvor wurden sechs bis acht Prozent prognostiziert.

Das KI- und Cloud-Geschäft trägt mittlerweile acht Prozent zum Konzernumsatz bei, das Unternehmen rechnet bis zum Jahr 2028 mit einem jährlichen Wachstum des Marktes um 27 Prozent.

Der Umsatz mit Telco-Ausrüstung ging im Jahresvergleich um drei Prozent zurück. Das Wachstum der Netze in Europa, dem Nahen Osten, Afrika und Lateinamerika wurde durch einen Rückgang in Nordamerika kompensiert.


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