Microsoft-Nokia: Computerhersteller wechseln von Windows zu Chrome OS

Die Übernahme von Nokias Mobiltelefonsparte hat nicht nur Auswirkungen auf Smartphones. Hardwarehersteller sehen Microsoft als Konkurrenten und wenden sich von Windows 8 ab und Chrome OS zu.

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Steve Ballmer gibt den Kauf von Nokias Kerngeschäft bekannt.
Steve Ballmer gibt den Kauf von Nokias Kerngeschäft bekannt. (Bild: Sari Gustafsson/Lehtikuva/Reuters)

Die Übernahme von Nokia durch Microsoft wird die Konkurrenz der Computerhersteller zu Microsoft verschärfen. Wie die taiwanische IT-Branchenzeitung Digitimes berichtet, werden einige Hersteller statt Windows 8 künftig Googles Betriebssystem Chrome OS einsetzen. Die Digitimes beruft sich auf Zuliefererkreise der Auftragshersteller in Taiwan.

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Microsoft erklärte am 3. September 2013, Nokias Geschäft mit Mobiltelefonen, Diensten und dazugehörige Patente zu kaufen, und will dafür rund 5,44 Milliarden Euro zahlen. Der finnische Mobiltelefonhersteller arbeitet seit 2011 eng mit Microsoft zusammen und nutzt dessen Betriebssystem Windows Phone. Mit der Kontrolle über Nokias Mobiltelefonsparte will Microsoft den Marktanteil seines Betriebssystems im Smartphone-Markt ausbauen. Microsoft-Chef Steve Ballmer hatte zuvor angekündigt, schneller eine Reihe von "Geräten und Services" in einer "sich schnell verändernden Welt" liefern zu wollen.

Bereits als Microsoft begann, selbst die Surface-Tablets anzubieten, gab es Kritik von Hardwareherstellern. Acer-Chef J. T. Wang hatte Microsoft im August 2012 sogar davor gewarnt, eigene Tablets herzustellen. Wang sagte, Acer habe versucht, Microsoft von seinen Tablet-Plänen abzubringen. "Das hat eine starke negative Wirkung auf das Ökosystem und andere Hersteller könnten verärgert reagieren. Das ist nichts, worin ihr gut seid, überlegt es darum besser nochmal." Nun bereitet der US-Konzern laut Digitimes das Erscheinen des Surface der zweiten Generation vor. Der Kauf der Nokia-Sparten zeigt, dass Microsoft wie Apple zum integrierten Hardware- und Softwarehersteller werden will.

Microsofts neuer Kurs wird am meisten Druck auf Acer und Asus aufbauen. Lenovos Geschäft mit Smartphones und Tablets ist durch die gegenwärtig starke Nachfrage in China dagegen sehr stabil.

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Intel hat bereits Forschungs- und Entwicklungskapazität darin investiert, dass seine Prozessoren mit Chrome OS kompatibel werden, während AMD ebenfalls Aktivitäten in dem Bereich gestartet hat. Acer, Samsung, HP und Lenovo haben bereits Chromebooks vorgestellt und Asus will in der zweiten Jahreshälfte Modelle auf den Markt bringen.

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Soundwave 06. Okt 2013

Hier geht es dich nicht um Schnelle Geräte, sondern um Laptops für einfache Nutzer und da...

RioDerReiser 18. Sep 2013

Also nehmen wir gleich das BS, welches von NSA & Co. finanziert wird. Freie Software...

RioDerReiser 18. Sep 2013

Äh? Läuft da nicht was falsch herum. Sollten die Betriebssysteme sich nciht an die...

copynpaste 10. Sep 2013

Ist kein Google ChromeOS. Warum? Ganz einfach schon weil: "Cinnamon 1.6.6 desktop...



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