Nokia macht Verlust
Handyweltmarktführer Nokia hat im dritten Quartal einen Verlust von 559 Millionen Euro erzielt. Grund ist eine Abschreibung auf das Gemeinschaftsunternehmen Nokia Siemens Networks in Höhe von 908 Millionen Euro. Die Analysten hatten einen Nettogewinn von 347 Millionen Euro erwartet. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurde ein Gewinn von 1,09 Milliarden Euro verbucht.
Zugleich brach der Umsatz um 20 Prozent auf 9,81 Milliarden Euro ein. Vor Sonderposten wurde ein Gewinn von 17 Cent pro Aktie erzielt, was über den Schätzungen der Analysten lag.
Den Ausblick für den globalen Handymarkt im Jahr 2009 hob Nokia jedoch an: Die Zahl der ausgelieferten Mobiltelefone fällt gegenüber dem Vorjahr um 7 Prozent auf 1,12 Milliarden Stück. Bisher hatte Nokia einen Rückgang um 10 Prozent prognostiziert. "Die Nachfrage nach mobilen Geräten hat sich im dritten Quartal in vielen Märkten verbessert" , sagte Konzernchef Olli-Pekka Kallasvuo.
Nokias Marktanteil blieb gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres konstant bei 38 Prozent.
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