Mit neuer Hard- und Software für IP-Anwendungen will Intel Service Provider und Unternehmen unter die Arme greifen. Diese sollen neue Multimedia-Dienste wie Voice over IP (VoIP) in reinen IP-Netzwerken sowie in Hybridnetzen bereitstellen und neue Funktionen ermöglichen.
Der Netzwerkdistributor ABCDATA aus Köln hat eine Art Münz-HotSpot entwickelt. Damit lässt sich ein kostenpflichtiger HotSpot einrichten, bei dem Nutzer mit Münzen bezahlen können. Betreiber können so vor allem Personalkosten einsparen.
Nokia setzt auf mobiles WiMAX als Alternative zu UMTS. Anders als die aktuellen WiMAX-Implementierungen auf Basis von 802.16a soll die e-Version die mobile Nutzung der Funktechnik erlauben. Eine erste erfolgreiche Datenverbindung konnte Nokia jetzt in seinem deutschen Forschungslabor durchführen.
Microsoft Research hat mit VirtualWiFi eine Virtualisierungsarchitektur für WLAN-Karten entwickelt. Die Technik macht dem System vor, dass nicht nur eine, sondern mehrere WLAN-Karten im Rechner stecken, die der Nutzer alle einzeln konfigurieren kann. So ist es möglich, mit einer WLAN-Karte gleichzeitig mit mehreren drahtlosen Netzen verbunden zu sein.
Mit der Fritz!Box 2070 bietet AVM eine Kombination aus Router, DSL-Modem und 4-Port-Switch an, die dank USB-Host-Schnittstelle zudem Drucker und USB-Festplatten im Netz zur Verfügung stellen kann.
U.S. Robotics erweitert seine Wireless-MAXg-Serie (G-WLAN) um zwei weitere Produkte: die "Wireless MAXg Ethernet Bridge" und den "Wireless MAXg Range Extender". Die Bridge erlaubt den Zusammenschluss zweier LANs per WLAN, während der Range Extender die Reichweite eines Access-Points verlängert.
An der University of New South Wales wird ein drahtloses Netzwerksystem für öffentliche Verkehrsmittel entwickelt, mit dem die Passagiere einen kompletten Onlinezugang ins Internet bekommen sollen. Die australischen Forscher hoffen, Busse und Bahnen attraktiver zu machen, indem die Warte- und Fahrzeiten sinnvoll genutzt werden können.
Airgo Networks will mit einer neuen WLAN-Chip-Generation Datentransferraten von bis zu 240 Mbps unterstützen und dabei auch in der Praxis die Geschwindigkeit des kabelgebundenen 10/100-Mbps-Ethernet übertrumpfen. Die erreichbaren Übertragungsraten sollen der dreifachen Geschwindigkeit von konkurrierenden proprietären WLAN-Chips entsprechen.
Insgesamt 27 Unternehmen aus dem Bereich WLAN haben sich im neuen Enhanced Wireless Consortium (EWC) zusammengefunden, um den kommenden WLAN-Standard IEEE 802.11n voranzutreiben. Bislang war eine Standardisierung an einer Spaltung der Industrie in zwei Lager gescheitert.
Der Netzwerk-Hardware-Anbieter Allied Telesyn bietet nun auch in Europa eine Komplettlösung für WLAN in Zügen, U-Bahnen sowie an Autobahnen und verspricht einen unterbrechungsfreien Internetzugang auch bei hohen Geschwindigkeiten und in Tunneln. Die Technik stammt vom japanischen WLAN-Spezialisten Root Inc., den Allied Telesyn im Frühjahr 2005 übernommen hatte.

Mit der OpenCom X32 liefert DeTeWe Systems nun eine weitere TK-Anlage mit integriertem Router und Unterstützung für Internet-Telefonie aus, anders als das Schwesterprodukt OpenCom 31lan verfügt sie aber zusätzlich über ein integriertes ADSL-Modem. Das Gerät kann wahlweise am analogen oder am ISDN-Festnetz betrieben werden, mit den bis zu vier anschließbaren analogen Telefonen ist Internet-Telefonie möglich.
Mit einem großen Update-Paket erweitert AVM die Funktionen seiner Fritz!Box-Produkte. Im Mittelpunkt der aktuellen Firmware stehen über 20 neue Funktionen, die laut Hersteller für mehr Komfort, erweiterte Möglichkeiten beim Telefonieren und neue Einsatzgebiete sorgen sollen. Zudem sollen die DSL-Router mit dem Update auf ADSL2+ vorbereitet werden.
Mit einer neuen Firmware will devolo die Leistung seiner Homeplug-Adapter erhöhen, die Daten über die heimischen Stromleitungen übertragen. Die neue Firmware soll eine höhere Datenrate bei schwierigen Konditionen, mehr Datendurchsatz durch effizientere Fehlerkorrekturen sowie die Nutzung des Internet Group Management Protokolls (IGMP) erlauben.
Cypress Semiconductor will mit einer neuen Technik namens "TouchWake" die Akkulaufzeit von Geräten mit Wireless USB verlängern. Die Geräte werden nach jeder Benutzung in einen Schlafmodus versetzt und wachen auf, sobald ein Nutzer das Gerät berührt. Dennoch sollen die Geräte so schnell ansprechen wie drahtgebundene Geräte.
Airgo Networks will mit der dritten Generation seiner MIMO-Chips jetzt die drahtlose Datenübertragung per WLAN mit 240 MBit/s erlauben. Die Datentransferraten mit der neuen Technik sollen schneller sein als Fast-Ethernet. Erste Produkte mit den neuen Chips der Reihe "True MIMO" sollen noch in diesem Jahr auf den Markt kommen.
Apple hat seine Speicherlösung Xserve-RAID aufgewertet, das 3U-Rack-System bietet jetzt bis zu sieben Terabyte (TByte) Speicherplatz bei einem Preis von 1,93 Euro pro GByte. Bis zu 14 Festplatten stecken in einem System.
Linksys hat mit dem WRT54G3G einen Router vorgestellt, der als WLAN-Access-Point und Router fungiert und ein WLAN-Netz per UMTS mit einer Internetverbindung versorgt.
Unter den vielen von Yakumo anlässlich der IFA 2005 in Berlin vorgestellten Produkten war auch ein 85-Mbps-HomePlug-Adapter - Devolo bekommt also nach Netgear einen weiteren Mitstreiter. Mit Yakumos Power E-Net 85 sowie mit anderen zum HomePlug-Powerline-Standard kompatiblen Adaptern lassen sich Geräte über das heimische Stromnetz vernetzen.
TerraTec hat seinen kabellosen WLAN-Audioplayer Noxon überarbeitet und stellt den "Noxon 2 audio" zur IFA 2005 vor. Hatte die erste Version noch durch einen recht niedrigen Preis von unter 100,- Euro auf sich aufmerksam gemacht, soll der Noxon 2 nun 199,- Euro kosten.
Ab sofort unterstützt devolo mit seinen MicroLink-dLAN-Adaptern neben Windows auch die Betriebssysteme MacOS X und Linux. Mit den HomePlug-Geräten lassen sich Daten mit Übertragungsraten von bis zu 85 MBit/s über das hausinterne Stromnetz verschicken.

Auf der IFA 2005 präsentiert Netgear mit dem Storage Central 101 (SC101) ein externes Festplattengehäuse, mit dem sich zwei Festplatten - auch als RAID-Verbund - per Ethernet ansprechen lassen. Neben dem selbst mit Festplatten zu bestückenden Datenspeicher für das Heim- und Büronetz stellte der Hersteller auch einen 85-Mbps-HomePlug-Adapter für die Datenübertragung per Stromleitung vor - damit kommt Netgear zwar in Europa spät auf den Markt, hat sich dafür aber etwas Besonderes einfallen lassen.
Die Infrared Data Association (IrDA), die sich um die Standardisierung der Infrarot-Datenkommunikation bemüht, hat ein neues Protokoll namens IrSimple und die dazugehörigen Profilspezifikationen vorgestellt. IrSimple soll es mobilen Geräten wie Digitalkameras, Notebooks, Handys und PDAs ermöglichen, auf kurze Entfernung erheblich schneller als bisher Daten miteinander auszutauschen.
Mit dem Modell 1611+ stellt Lancom einen schnellen 5-Kanal-VPN-Router vor, der mehr CPU-Leistung und vielfältiger einsetzbare Schnittstellen bietet als sein Vorgänger. Die VPN-Durchsatzrate konnte auf bis zu 8 MBit/s angehoben werden, so dass auch schnelle DSL-Leitungen nicht ausgebremst werden.
Sechs Unternehmen haben sich innerhalb des regionalen Kompetenznetzes OpTecBB zusammengeschlossen, um weit über die Grenzen von DSL hinaus einen verzögerungsfreien, multimedialen Zugang zum Internet zu erreichen. Gemeinsam soll Fiber-to-the-Home (FTTH), also der Glasfaserteilnehmeranschluss, vorangetrieben werden.
Samsung zeig auf seinem 4G-Forum den mobilen Einsatz von WiMAX bzw. dem sehr ähnlichen WiBro (Wireless Broadband) basierend auf IEEE 802.16e in einem fahrenden Bus. Die erste WiMAX-Generation wird noch nicht auf den mobilen Einsatz ausgelegt sein.
Allnet bietet ab sofort PowerLine-Adapter an, mit denen man über das hauseigene Stromnetz eine Datenverbindung von brutto 28 MBit/Sekunde aufbauen kann - zum gleichen Preis wie die bisherigen 14-MBit/s-Geräte. Rekordverdächtig sind die 28 MBit/s jedoch mittlerweile nicht mehr, über die Stromleitung sind auch schon 85 MBit/s möglich.
Intel und Cisco wollen die Zuverlässigkeit und Qualität drahtloser Netzwerke erhöhen. Spezielle Funktionen sollen die WLAN-Versorgung und die Qualität von Sprachübertragungen vom Notebook aus verbessern.
Netgear hat zusammen mit dem OFMD-Entwickler (Orthogonal Frequency Division Multiplexing) Flarion einen Breitband-Router entwickelt, der neben den herkömmlichen Schnittstellen wie Ethernet (10/100 MBit/s) und WLAN (802.11g) auch über ein Flarion-Interface verfügt, mit dessen Hilfe Internetverbindungen über Mobilfunknetze mit bis zu 3,2 MBit/s hergestellt werden können.
Schneller, einfacher und sicherer soll AVMs neue Fritz!Box WLAN 3070 sein. Sie wird ab Werk mit aktivierter WPA-Verschlüsselung ausgeliefert, unterstützt auch WPA2 und verspricht eine einfache Einrichtung dank "Stick&Surf". Dabei funkt sie mit bis zu 125 MBit/s und erlaubt den Anschluss von Druckern und Festplatte.

Mit dem Freecom Storage Gateway-3 (FSG-3) will Freecom Privatnutzern und kleinen Betrieben mit bis zu 20 Mitarbeitern eine kombinierte Netzwerkspeicherlösung bieten, die Datenspeicher, Webserver, Router (3x 10/100-Mbps-LAN/1x WAN) und USB-Server (4x USB 2.0 Hi-Speed) in einem Gehäuse vereint. Das Gerät basiert auf Freecoms externer Festplatte FHD-3, die dafür allerdings stark erweitert wurde.
Der diesjährige DEFCON Wi-fi Shootout in Nevada hat ein Siegerteam hervor gebracht, das mit einer modifizierten Parabolantenne unverstärkt eine Reichweite von 200 Kilometern per WLAN überbrücken konnte.

Neben Trendware bietet nun auch Allnet einen weitgehend baugleichen 54-MBit/s-WLAN-Adapter mit WLAN-Scanner. Der bei Trendware als TEW-429UB und bei Allnet als Allspot bezeichnete Hotspot-Finder arbeitet mit integriertem Lithium-Ionen-Akku auch ohne eingeschaltetes Notebook und gibt Aufschluss darüber, ob ein WLAN-Hotspot in der Nähe ist.
Mit dem "Network Storage Link for USB 2.0 Disk Drives" (NSLU2) bietet Linksys ein Gerät, das die Anbindung von USB-Festplatten als Network Attached Storage (NAS) ans Netzwerk erlaubt. Peter Korsgaard hat nun Debian auf dem Gerät zum Laufen gebracht, bietet eine entsprechende Anleitung an und erweitert damit die Einsatzmöglichkeiten deutlich; immerhin stehen so rund 16.000 Softwarepakete für den NSLU2 bereit.
Das Standardisierungsgremium IEEE tagt derzeit in San Francisco. Auf der Tagesordnung steht dabei der WLAN-Standard 802.11s - der neue Buchstabe beschreibt die erste Implementation eines "Wi-Mesh". Ähnlich wie beim Mobilfunk sollen WLANs so große Gebiete abdecken können.
Mit seiner in 90-nm-Technik gefertigten WLAN-Einzelchip-Lösung 88W8686 will Marvell besonders langlaufende WLAN-fähige Mobilgeräte ermöglichen. Dafür soll laut Hersteller eine sehr niedrige Leistungsaufnahme von unter 400 mW sorgen.
Lancom erweitert die Überwachungs-, Diagnose- und Konfigurationsmöglichkeiten seiner Geräte mit einer neuen Software. Der WLANmonitor soll helfen, drahtlose Netzwerke zu überwachen und dem Administrator alle relevanten Informationen zusammenzufassen.
Netgear bietet für seine DSL-Router mit integriertem Modem ein Firmware-Upgrade an, das diese fit für ADSL2+ macht. Der Modem-Router DG834GTB unterstützt damit ab sofort ADSL2+ und ermöglicht auf diese Weise Breitbandverbindungen von bis zu 25 MBit/s.
In Japan hat NEC auf der Messe "Wireless Japan 2005" den Prototypen eines mobilen Routers vorgeführt. Auch bei hohen Geschwindigkeiten kann das Gerät nahtlos zwischen verschiedenen Funknetzen wechseln.
Der japanische Hersteller Silex bietet eine neue Version seines USB-Geräte-Servers an. Über den "SX2000-U2" können bis zu 14 USB-Geräte per Ethernet angesprochen werden. Das soll nicht nur mit Massenspeichern, sondern auch mit Drucken und Multifunktionsgeräten funktionieren.

Mit seinem 802.11g-WLAN-USB-Adapter mit integriertem WLAN-Scanner will sich der US-Hersteller Trendware von der Konkurrenz abheben. Das TEW-429UB getaufte Produkt kommt mit integriertem Lithium-Ionen-Akku und gibt Aufschluss darüber, ob ein WLAN-Hotspot in der Nähe ist.

Die Open-E GmbH ermöglicht es nun auch, PC-Server mittels eines Flash-Speichermoduls in kurzer Zeit zum iSCSI-Datenträger bzw. iSCSI Target umzubauen. Die darin zum Einsatz kommende Linux-basierende Software soll über Ethernet preiswerte Storage Area Networks (SAN) ermöglichen.
Wie die T-Com mitteilte, wird der Betrieb von ISDN-Anschlüssen mit dem nationalen Protokoll FTZ 1 TR 6, kurz 1TR6, doch noch etwas länger möglich sein. Die mehrfach verlängerte Gnadenfrist für den vom Euro-ISDN (DSS1) verdrängten ISDN-Standard der ehemaligen Deutschen Bundespost wurde zuletzt auf den 31. Dezember 2005 gesetzt. Nun soll der Betrieb Ende 2006 endgültig eingestellt werden.
Mit dem Erscheinen der Version 5.0 seines Lancom Operating System (LCOS) erweitert Lancom die Sicherheit und Leistungsfähigkeit seiner Router wieder einmal und bietet unter anderem Load-Balancing für bis zu vier WAN-Verbindungen. Auch bereits ausgelieferte Geräte können kostenlos auf LCOS 5.0 aufgerüstet werden.
Intel arbeitet zusammen mit dem Antennen-Hersteller ArrayComm an einer Weiterentwicklung des WiMAX-Standards IEEE 802.16. Die beiden Unternehmen wollen das Protokoll um Funktionen für eine adaptive Antennen-Technik - so genannte "Smart Antenna Technology" - ausrüsten, um so Reichweite, Datendurchsatz und Abdeckung zu verbessern.
Devolo kann nun die im März 2005 zur CeBIT in Aktion gezeigten neuen dLAN-Adapter liefern, die erstmals Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 85 Mbps über die heimische Stromleitung ermöglichen. Damit soll die Vernetzung über die Steckdose nicht nur WLAN übertrumpfen, sondern zu einer echten Alternative für die Ethernet-Verkabelung werden.
Intel hat einen neuen WLAN-Chip entwickelt, der alle aktuellen WLAN-Standards unterstützen soll. Der Prototyp dieses CMOS-Chips kann mit den IEEE-Standards 802.11a, 802.11b und 802.11g umgehen, soll aber zudem die Anforderungen der kommenden WLAN-Generation 802.11n erfüllen.
Dass die als "Wardriving" bezeichnete Suche nach WLANs nichts mit dem Ausspähen der Netze oder bösen Absichten zu tun hat, will der in Gründung befindliche Verein Wireless4all auf dem LinuxTag 2005 in Rahmen des 2. Deutschen Wardriver-Treffens zeigen. Zwar sei es auch möglich, die Technik und ihre Schwächen zu missbrauchen, dies widerspreche jedoch den ethischen Grundsätzen eines Wardrivers.

Allnet bringt mit dem ALL6400 ein NAS-Gerät (Network Attached Storage) für den Schreibtisch, das eine Kapazität von bis zu 1,6 TByte bietet. Es nimmt dazu maximal vier SATA-Festplatten auf.
Nokia will in möglichst vielen Bereichen der drahtlosen Kommunikation mitspielen. Neben aktuellen und künftigen Mobilfunk-Technologien setzt das finnische Unternehmen künftig auch auf WiMAX. Aber auch Erweiterungen für 3G-Netze (UMTS) sind geplant, Nokia spricht dabei von Internet-HSPA und "Super 3G" mit bis zu 100 MBit/s.
Intel findet in Nokia einen weiteren Partner, um die WLAN-Technik WiMAX alias 802.16e in den Markt zu drücken. Gemeinsam wollen die beiden die Entwicklung, Adaption und Verbreitung von WiMAX fördern und so neue Datendienste verfügbar machen.