Schiffscontainer enthält Rechenzentrum

Sun Blackbox nimmt bis zu 250 Fire-Server auf

Unter dem Namen Projekt Blackbox hat Sun einen Schiffscontainer vorgestellt, der ein kleines Rechenzentrum enthält. Bis zu 250 Fire-Server passen in eine Box. Den Einsatz kann Sun sich unter anderem im militärischen Bereich und in Entwicklungsländern vorstellen. Ab 2007 soll es die Blackboxen dann auch zu kaufen geben.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Blick in die Blackbox
Blick in die Blackbox
Project Blackbox ist momentan noch ein Prototyp des kleinen, mobilen Rechenzentrums. In einem Schiffscontainer sollen bis zu 250 Sun-Fire-Server Platz haben, die bis zu 2 PByte Speicher und bis zu 7 TByte RAM bieten können. Als Betriebssystem kommt dabei natürlich Suns Solaris 10 zum Einsatz, so dass das Rechenzentrum komplett vorkonfiguriert ist und sich damit sofort einsetzen lässt.

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Der Hersteller sieht den Einsatzzweck speziell für Web-2.0-Firmen, die ein Rechenzentrum benötigen, aber noch keine Zeit haben, ein eigenes einzurichten. Auch für militärische Zwecke sollen die Blackboxen interessant sein, da sie sich mit relativ geringem Aufwand an unterschiedlichen Orten aufbauen und in Betrieb nehmen lassen. Entwicklungsländer sollen ebenso davon profitieren können, da so ein kleines Rechenzentrum errichtet werden kann, wenn beispielsweise die Stromkapazitäten für eine große Einrichtung fehlen. Den spontanen Umzug bei wechselndem Strombedarf kann Sun sich ebenso vorstellen.

Ab Mitte 2007 sollen die Mini-Rechenzentren für Kunden erhältlich sein. Preise dafür nannte Sun noch nicht.

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Plasma 20. Okt 2006

Alles klar.

nicoledus 18. Okt 2006

Naja, Rechensysteme im Container sind so neu wirklich nicht. Was machen unsere Armeen...

Kleinalrik 18. Okt 2006

Das Casemodding dürfte sich bei diesen Containern interessant gestalten.

Anonymer Nutzer 18. Okt 2006

Also dieses "Web 2.0" beflügelt ja mal wieder die Phantasie der Geldgeilen: "Web-2.0...



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