Schweres Sicherheitsloch in WLAN-Treibern für Centrino

Intel nennt Lücke "kritisch" und bietet Patches an

Eine bereits im Vorfeld der derzeit in Las Vegas stattfindenden Sicherheitskonferenz "Black Hat Briefing USA 2006" bekannt gewordene Sicherheitslücke in WLAN-Treibern betrifft auch die weit verbreiteten Centrino-Notebooks mit Intel-Komponenten. Nahezu alle WLAN-Module von Intel sind betroffen, es empfiehlt sich dringend, die bereits reparierten Treiber zu installieren.

Artikel veröffentlicht am ,

Offenbar hatten die Entdecker der Lücke Intel vorab informiert, sodass der Halbleiterhersteller vor den ausführlichen Vorträgen auf den Blackhat-Briefings reagieren konnte. Auf einer eigenen Webseite zu dem Problem listet Intel insgesamt drei Angriffe auf, die vom Einschleusen von Schadcode über die Erlangung von vollen Administrator-Rechten unter Windows XP bis zum Ausspähen von Daten reichen können.

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Für diese Angriffe muss der Benutzer teilweise nicht einmal mit einem Funknetz verbunden sein, die bloße Aktivierung des WLAN-Moduls reicht aus. Sobald das Notebook dann nach einem Netz sucht, kann ein Angreifer zuschlagen - an öffentlichen Plätzen wie Flughäfen ein durchaus nicht unwahrscheinliches Szenario. Wie die neuen Attacken funktionieren, die sich direkt auf WLAN-Treiber, nicht die Infrastruktur richten, hatte Golem.de bereits beschrieben.

Betroffen sind die Intel-Komponenten 2200BG, 2915ABG, 2915ABG, 3945ABG und 2100, was fast allen Notebooks mit Centrino-Logo entspricht. Allerdings weist nicht jeder Treiber für diese Komponenten alle drei der jetzt entdeckten Probleme auf. Welches Funkmodul im Notebook steckt, lässt sich mit einem Intel-Tool herausfinden. Ist es eines der betroffenen, sollte man schleunigst die aktualisierten Treiber installieren.

Generell empfiehlt es sich bei WLAN-Notebooks, das Funkmodul nur dann zu aktivieren, wenn es auch gebraucht wird - das kommt auch der Akku-Laufzeit zugute. Viele Mobilrechner bieten dazu einen Schalter am Gehäuse. Das betrifft auch Geräte ohne Centrino-Logo, denn die neue Methode zum Einschleusen von Code in WLAN-Treiber kann nicht nur Intel-Komponenten betreffen sondern theoretisch alle Windows-Treiber für Funkmodule. Im Zweifel sollte man sich an den Hersteller des Notebooks wenden.

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Gnumpf 04. Aug 2006

na an der Hardware liegt das nicht. Bevor ich die neuen Treiber installiert hatte, war...

Mephisto 02. Aug 2006

Bei einer Gesamtleistung von 55 Watt fällt diese Komponente eben ins Gewicht. Je nach...

Öm 02. Aug 2006

LX ? Volker?

lalala 02. Aug 2006

huh? Also für das "Ur"-Modell 2100 ist das Paket gerade mal ~15MB groß und da ist auch...

lalala 02. Aug 2006

Das kommt wohl darauf an, was du für ein Notebook hast Schau mal hier: http://rfswitch...



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