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AVM: Neue FRITZ!Box-Firmware erweitert Funktionsumfang

Kostenfreies Upgrade verspricht Verbesserungen bei DSL, VoIP und WLAN. Kurz nach Beendigung eines offenen Betatests hat AVM nun die fertige neue Firmware-Version für seine DSL-Router der FRITZ!Box-Reihe veröffentlicht. Der Berliner Hersteller von Netzwerk-Hardware verspricht unter anderem einen neuen WLAN-Repeater-Modus für höhere Funkreichweite, eine sichere DSL-Internetfreigabe für angeschlossene Festplatten und eine verbesserte Bedienoberfläche.
/ Christian Klaß
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Die neue Firmware steht ab sofort für FRITZ!Box Fon WLAN 7170, FRITZ!Box Fon WLAN 7050 und FRITZ!Box WLAN 3070 zum Download bereit. Für weitere FRITZ!Box-Produkte soll die neue Firmware in Kürze folgen. Je nach Hardwareausstattung kann die Anzahl der neuen Funktionen produktabhängig variieren, heißt es seitens AVM.

USB-Festplatten und USB-Speichersticks, die an den USB-Host der FRITZ!Box angeschlossen sind, stehen mit der neuen Firmware nicht mehr nur per LAN oder WLAN zur Verfügung. Der integrierte FTP-Server erlaubt autorisierten Nutzern nach Passwort-Eingabe über das Internet den Zugriff auf angeschlossene Speichermedien, wobei Schreibzugriffe erlaubt oder deaktiviert werden können.

Darüber hinaus lassen sich ungebetene Anrufer sperren oder auf einen Anrufbeantworter umleiten. Freunde oder Geschäftspartner können auf das Handy umgeleitet oder trotz Klingelsperre durchgestellt werden. Die Überwachung und Konfiguration der FRITZ!Box soll dabei dank neuer Bedienoberfläche leichter fallen. Die Anruferliste wird nun gegliedert und Ereignislisten lassen sich so filtern, dass zum Beispiel nur Internet- oder WLAN-Ereignisse dargestellt werden.

Die Internettelefonie will AVM mit dem Update schneller machen: In vielen Fällen verkürze sich die bisher erforderliche Zeitspanne vom Tippen der letzten Ziffer einer Rufnummer bis zum Verbindungsaufbau. Unterstützt der Internettelefonie-Anbieter den Dienst Message Waiting Indication, kurz MWI, erhält die FRITZ!Box eine Meldung, sobald neue Nachrichten, beispielsweise E-Mails, Fax- oder Sprachnachrichten, auf der Mailbox vorhanden sind. Weiterhin ist nun die Übermittlung der Meldung direkt an ISDN-Telefone möglich. Bei analogen Telefonen kann die Meldung laut AVM in der Anrufliste angesehen werden.

Mit dem Upgrade erhält die FRITZ!Box Fon auch ein Telefonbuch, in dem Namen und dazugehörige Telefonnummern abgespeichert werden können. Für jeden Eintrag im Telefonbuch kann außerdem eine Kurzwahl vergeben werden. Das Telefonbuch lässt sich mit den zugehörigen Kurzwahlen ausdrucken und die Anrufliste der FRITZ!Box zeigt bei bekannten Rufnummern automatisch den Anrufernamen an.

Dank des neu hinzugefügten "Wireless Distribution System" (WDS) können die WLAN-Modelle der FRITZ!Box zudem als Basisstation für WLAN-Repeater dienen. Alternativ kann die FRITZ!Box selbst als Repeater in einem bestehenden WLAN-Netzwerk eingesetzt werden – sie kann dabei Verbindung sowohl zu anderen WLAN Access Points als auch zu WLAN-Teilnehmern aufnehmen.

Das kabellose Netzwerk lässt sich somit etwa in Büroumgebungen oder großen Häusern ausdehnen. Über den WDS-Standard hinaus, der Verbindungen nur mit eher unsicherer WEP-Verschlüsselung erlaubt, unterstützen AVMs FRITZ!Boxen als Repeater auch Funkverbindungen mit WPA2-Verschlüsselung.

Für Nutzer PC-gestützter Telefonie gibt es ebenfalls zwei Neuigkeiten: Die hinzugekommene Unterstützung des Windows-TAPI (Telephony Application Programming Interface) ermöglicht es, mit TAPI-kompatiblen Anwendungen automatisch zu wählen. Mit einem zusätzlichen Software-Tool von AVM ist zudem künftig die PC-gestützte Pflege des FRITZ!Box-Telefonbuchs, das Sichern von Anruflisten und ein vereinfachtes Wählen möglich.

Zusätzlich zu den genannten größeren Änderungen gibt es noch viele weitere, welche die Firmware mit sich bringt und AVM auf seiner Website auflistet. Von dort kann die Firmware auch schon für die Produkte FRITZ!Box Fon WLAN 7170, FRITZ!Box Fon WLAN 7050 und FRITZ!Box WLAN 3070 kostenlos heruntergeladen(öffnet im neuen Fenster) werden.


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