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Daten unter Strom: Zyxel kündigt eigene Powerline-Adapter an

HomePlug-kompatibler Adapter "Powerline PL-100" unterstützt 85 MBit/s. Die Zahl der Anbieter von Powerline-Adaptern wächst weiter: Auch Zyxel erlaubt mit seinem "Powerline PL-100" getauften Netzwerkprodukt die Vernetzung von PCs und mit Ethernet-Schnittstelle bestückter Unterhaltungselektronik über das Stromnetz der Wohnung.
/ Christian Klaß
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Zyxel belässt es bei seinem Powerline PL-100 bei der Unterstützung des HomePlug-1.0-Standards mit Datentransferraten von bis zu theoretischen 85 MBit/s – und kann damit auch mit HomePlug-Adaptern der Konkurrenz genutzt werden. Die Daten werden bei der Übertragung mit einer 56-Bit-DES-Verschlüsselung geschützt, wie es bei HomePlug üblich ist.

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Für sicherheitskritische Anwendungen im Unternehmensbereich reicht DES(öffnet im neuen Fenster) alleine nicht aus. Für den Hausgebrauch soll DES trotz seiner kurzen Schlüssel aber noch ausreichend sicher sein; sicherer zumindest als die überholte und schwache WEP-Verschlüsselung bei drahtlosen Netzwerken (WLAN).

Ab Juni 2006 liefert Zyxel ein Doppelpaket mit zwei PL-100-Adaptern, die für den Aufbau eines Netzwerkes erforderlich sind und 135,- Euro kosten werden. Zur Erweiterung des Powerline-Netzwerks gibt es auch einen einzelnen PL-100 für 77,- Euro.

Bei den Inhouse-Powerline-Produkten ist vor allem bei Datenübertragungsraten von über 85 MBit/s derzeit kein allgemeingültiger Standard in Sicht. Hier muss sich die Industrie noch auf wenige und zudem zueinander kompatible Alternativen einigen, bevor die Technik wirklich Verbreitung finden kann. Den Kritikern aus dem Amateur-Funker- und Rundfunktechnik-Lager, die Powerline als eine Störquelle einstufen, stehen laut Powerline-Herstellern genügend anderslautende Studien gegenüber. Die Kritiker sehen das allerdings anders und führen Messungen und Störmeldungen an, die das Gegenteil beweisen.


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