Abo
  • Services:
Anzeige

Funk-Fingerabdruck eines WLANs hilft gegen MAC-Diebstahl

Adressen von Funkmodulen künftig nicht mehr fälschbar?

Jedes Netzwerkgerät hat eine - eigentlich - weltweit einheitliche Seriennummer, die MAC-Adresse. Bei vielen Access-Points und Routern kann man nur eingetragene MAC-Adressen zur Verbindung zulassen, die Nummern werden jedoch unter Umständen unverschlüsselt übertragen, können abgefangen und gefälscht werden. Eine kanadische Wissenschaftlerin will nun ein Gegenmittel gefunden haben.

Dr. Jeyanthi Hall an der Carleton-Universtität in Ottawa hat dazu 15 WLAN-Module von sechs Herstellern nachrichtentechnisch untersucht, wie das britische Fachblatt Techworld berichtet. Hall konnte dabei feststellen, dass die eigentliche Funkelektronik, der Transceiver, bei jedem Gerät eindeutige Charakteristika aufweist. Über diesen "Fingerabdruck" eines Transceivers ließ sich das Gerät der MAC-Adresse zuordnen, ganz wie in der Biometrie der Fingerabdruck einer Person.

Anzeige

Bei den Kreuztests ergab sich eine Erfolgsquote von 95 Prozent, wobei nie ein nicht zugelassenes Modul als korrekt erkannt wurde - das Verfahren produzierte also keine "false positives". Vielmehr kam es eher vor, dass ein erlaubtes WLAN-Gerät nicht ins Netz durfte. Für eine kommerzielle Anwendung sind die 95 Prozent Trefferquote aber noch zu gering.

Dr. Hall weist in ihren Arbeiten (PDF) zu dem Verfahren außerdem darauf hin, dass für die Tests teure Messgeräte und Software für die Auswertung auf Basis eines neuronalen Netzes notwendig waren. Dennoch steigt die Rechenleistung von Chips zur digitalen Signalverarbeitung ständig, so dass sich der WLAN-Fingerabdruck vielleicht in einigen Jahren als sichere Identifizierung eignet.


eye home zur Startseite
Jehu 07. Sep 2006

Was der zentrale Punkt der ganzen Geschichte ist. Mit dem Fingerabdruck könnte man...

lilili 07. Sep 2006

... wenn ich demnächst wieder mal bei MacDonnalds bin. Aber stimmt schon, wenn man da...

score365 07. Sep 2006

Das Ende des Artikels liest sich aber lustig: "[...] WLAN-Fingerabdruck vielleicht in...

xxoundco 07. Sep 2006

Dein neuer Blödsinn-Generator funktioniert! Glückwunsch!

konsti 07. Sep 2006

Laut diversen Tests der Zeitschrift c't (der letzte müsste etwa 18 Monate zurückliegen...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Bundesdruckerei GmbH, Berlin
  2. Schwarz IT Infrastructure & Operations Services GmbH & Co. KG, Neckarsulm
  3. DATAGROUP Köln GmbH, Starnberg bei München
  4. ROHDE & SCHWARZ SIT GmbH, Stuttgart


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 13,98€ + 5,00€ Versand
  2. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)
  3. 16,99€ (ohne Prime bzw. unter 29€ Einkauf + 3€ Versand)

Folgen Sie uns
       


  1. VLC, Kodi, Popcorn Time

    Mediaplayer können über Untertitel gehackt werden

  2. Engine

    Unity bekommt 400 Millionen US-Dollar Investorengeld

  3. Neuauflage

    Neues Nokia 3310 soll bei Defekt komplett ersetzt werden

  4. Surface Studio

    Microsofts Grafikerstation kommt nach Deutschland

  5. Polar

    Fitnesstracker A370 mit Tiefschlaf- und Pulsmessung

  6. Schutz

    Amazon rechtfertigt Sperrungen von Marketplace-Händlern

  7. CPU-Architektur

    RISC-V-Patches für Linux erstmals eingereicht

  8. FSP Hydro PTM+

    Wassergekühltes PC-Netzteil liefert 1.400 Watt

  9. Matebook X und E im Hands on

    Huawei kann auch Notebooks

  10. Celsius-Workstations

    Fujitsu bringt sichere Notebooks und kabellose Desktops



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Quantencomputer: Nano-Kühlung für Qubits
Quantencomputer
Nano-Kühlung für Qubits
  1. IBM Q Mehr Qubits von IBM
  2. Quantencomputer Was sind diese Qubits?
  3. Verschlüsselung Kryptographie im Quantenzeitalter

Tado im Langzeittest: Am Ende der Heizperiode
Tado im Langzeittest
Am Ende der Heizperiode
  1. Speedport Smart Telekom bringt Smart-Home-Funktionen auf den Speedport
  2. Tapdo Das Smart Home mit Fingerabdrücken steuern
  3. Mehr Möbel als Gadget Eine Holzfernbedienung für das Smart Home

Blackberry Keyone im Test: Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
Blackberry Keyone im Test
Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
  1. Blackberry Keyone kommt Mitte Mai
  2. Keyone Blackberrys neues Tastatur-Smartphone kommt später
  3. Blackberry Keyone im Hands on Android-Smartphone mit toller Hardware-Tastatur

  1. Handyvertrag Vergleich

    Aralender | 03:03

  2. Re: Warum überhaupt VLC nutzen

    __destruct() | 02:53

  3. Re: Unity ist auch eine vergleichsweise gute Engine

    Sammie | 02:49

  4. Re: hatte erst Zweifel

    RickRickdiculou... | 02:47

  5. Re: Für Vermögende die kreativ sein wollen..

    Seroy | 02:46


  1. 18:58

  2. 18:20

  3. 17:59

  4. 17:44

  5. 17:20

  6. 16:59

  7. 16:30

  8. 15:40


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel