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IBMs neue Opteron-Server werden "Cool Blue"

Stromspartechnik zur Deckelung von Leistungsaufnahme und Hitze

IBM hat seine BladeCenter und die X-Serie an Servern mit Opteron-Prozessoren um einige neue Komponenten erweitert. Dazu gehört unter anderem eine neue Steckkarte für zwei Prozessorsockel, und damit vier Kerne je Blade. Ein "Cool Blue" genanntes Verfahren soll Strombedarf und Abwärme per Software regulierbar machen.

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Laut den Marktforschern der Robert Frances Group, die IBM für seine Ankündigung der neuen Produkte zitiert, machen Elektrizität und Klimatisierung 25 bis 40 Prozent der Betriebskosten eines Rechenzentrums aus. Dem will sich IBM jetzt verstärkt widmen und bleibt bei den neuen X-Servern zunächst beim Trend der Mehrkern-Prozessoren: Doppelt soviel Rechenleistung bei gleicher Leistungsaufnahme und Abwärme.

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In Zukunft sollen diese Kriterien aber per Software regulierbar werden, was IBM in einem Konzept aus Hardware und Programmen "Cool Blue" nennt. Der Name wurde von einer früheren Wasserkühlung von IBM geborgt und hat mit dem neuen Modell nichts zu tun.

Dazu hat das Unternehmen eine Software namens "PowerExecutive" vorgeführt, mit der sich der Energiebedarf und die Hitze eines ganzen Rechenzentrums per Fernwartung kontrollieren lässt. Werden dabei Grenzwerte überschritten, soll die elektrische Last automatisch neu verteilt werden - vermutlich durch Abschalten einzelner Teile des Servers. Ein Teil der Software namens "Thermal Diagnostics" soll selbsttätig Temperaturen von Komponenten überwachen und reagieren "bevor sie in Flammen aufgehen" so IBM wörtlich in einer Pressemitteilung.

Die neuen Fähigkeiten werden in aktualisierte Modelle der Linien "BladeCenter" und "System x" eingebaut, die im dritten Quartal des Jahres 2006 auf den Markt kommen sollen.



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