Linux kehrt auf den Linksys WRT54G zurück
Gerade da es eine Reihe alternativer Firmware-Versionen für den WRT54G gab, erfreute er sich großer Beliebtheit. Bis Linksys im November 2005 erste Geräte auslieferte, die kein Linux mehr nutzten . Stattdessen setzt die Firma seitdem auf VxWorks(öffnet im neuen Fenster) von Wind River, hat mit dem WRT54GL aber auch weiterhin einen Linux-Router im Programm.
Doch schnell begannen Entwickler daran zu arbeiten, Linux zurück auf den WRT54G zu bringen. Jeremy Collake hat es nun zumindest für die Versionen 5 und 6 des Routers geschafft, Linux ohne vorherige Hardware-Manipulation zu installieren. Sein Programm ersetzt den VxWorks-Bootloader durch die CFE-Firmware(öffnet im neuen Fenster) von Broadcom, so dass die alten Methoden, um andere Systeme zu installieren, wieder funktionieren. Der Router lässt sich also beim Starten wieder in den Wartungsmodus versetzen. Das verwendete Image ist kompatibel zu dem VxWorks-Bootloader, so dass dieser sich selbst mit der neuen CFE-Firmware überschreibt.
Collakes Programm installiert dabei automatisch eine passende Version der freien Firmware DD-WRT . Der Vorgang ist jedoch weiter mit Risiken verbunden, im schlimmsten Fall ist der Router nach einem unterbrochenen Flash-Vorgang nicht mehr zu gebrauchen. Collake erklärt daher alle nötigen Schritte genau auf seiner Webseite(öffnet im neuen Fenster) .
Schon vor Collakes Programm ließ sich der WRT54G wieder mit Linux bestücken. Hierfür musste allerdings mit einem JTAG-Kabel(öffnet im neuen Fenster) direkt auf die Hardware zugegriffen werden, um VxWorks manuell aus dem Flash-Speicher zu entfernen(öffnet im neuen Fenster) .
Alle zum Umrüsten notwendigen Dateien bietet Jeremy Collake zum Download(öffnet im neuen Fenster) an.
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