Es geht los mit Super-Vectoring bei der Deutschen Telekom. Doch laut Deutschlandchef Dirk Wössner wollen die Kunden des Netzbetreibers gar keine sehr hohen Datenraten.
Wird United Internet (1&1, Web.de) durch Politik und Konkurrenten am Erwerb einer 5G-Lizenz mit Tricks benachteiligt? Firmenchef Ralph Dommermuth sieht Anzeichen dafür - und eine Beteiligung von Verkehrsminister Andreas Scheuer.
Der frühere Betreiber von E-Plus Deutschland, KPN, hat einen Abschalttermin für UMTS genannt. Wer nicht Voice over LTE kann, wird weiter über 2G telefonieren.
Die Deutsche Telekom kann sich über einen unerwarteten Gewinn in Milliardenhöhe bei der BT Group freuen. Bei dem Netzbetreiber ist die Telekom größter Einzelaktionär.
Nokias operativer Betriebsgewinn ist um 42 Prozent auf 334 Millionen Euro gesunken. Doch laut dem Firmenchef soll es im zweiten Halbjahr besser werden.
Das O2-Mobilunknetz soll in den vergangenen sechs Monaten massiv mit neuen LTE-Standorten erweitert worden sein. In Spitzenzeiten seien es 200 Aufrüstungen pro Woche gewesen.
Nach mehreren Jahren gegenseitiger Klagen hat sich Apple dazu entschieden, kein LTE-Modem von Qualcomm im nächsten iPhone einzusetzen. Stattdessen verwendet der Hersteller ausschließlich ein Baseband von Intel - und das, obwohl es langsamer ist.
Bestimmte Bereiche des Frequenzspektrums für 5G werden gar nicht versteigert, sondern gehen per Zuteilung an die Automobilkonzerne und Siemens. Auch die Stadtnetzbetreiber bekommen wohl etwas ab.
Der Verlust ist bei der Telefónica Deutschland auf 12 Millionen Euro gefallen. Deutschland-Chef Markus Haas sieht den Netzbetreiber auf Wachstumskurs. Die Profitabilität steige stetig.
Seit über sieben Jahren klagen die Verbraucherschützer wegen einer Gebühr, die Mobilcom-Debitel für das Nichtnutzen eines Vertrages über drei Monate berechnete. Jetzt geht das Geld an den Staat, was auch keine Lösung ist.
Die flächendeckende Versorgung mit mindestens 50 MBit/s bis Ende 2018 ist gescheitert. Doch die Verzögerung könnte sich als vorteilhaft für die viel sinnvollere Verlegung der Glasfaser-Leitungen erweisen.
Die Bundesregierung und ihre Bundesnetzagentur stützen sich bei den Angaben zur Funkabdeckung auf die Karten der Netzbetreiber. Geprüft wird nur stichprobenartig, wenn überhaupt. Funklöcher bleiben so unentdeckt.
Das QTM052-Antennenmodul wird für 5G-Smartphones mit dem Snapdragon-855-Chip und dem X50-Modem benötigt. Qualcomm erwartet erste Geräte im Frühling 2019, passend dazu gibt es 5G von der Deutschen Telekom.
Kaufland zieht nach. Bei zwei von drei Tarifen erhalten Kunden künftig eine Telefon- und SMS-Flatrate. Bisher standen diesen Kunden nur Inklusiv-Einheiten zur Verfügung.
Der Telekom Speedport Pro ist noch gar nicht auf dem Markt, gewinnt aber schon einen Designpreis. Einige Details zu den Funktionen lassen sich auch bereits finden.
Laut einer Antwort des Bundesverkehrsministeriums ist nichts passiert, um offene und kostenfreie WLAN-Hotspots an allen öffentlichen Bundeseinrichtungen verfügbar machen. Abweichend von den Versprechungen im Koalitionsvertrag ist bisher nichts geschehen und auch nichts geplant.
Die Deutsche Telekom unterstützt den Networking Fund der Linux Foundation künftig als Platin-Mitglied. Der Provider finanziert das Projekt damit mit 250.000 US-Dollar im Jahr und will von der offenen Kollaboration beim 5G-Netzausbau profitieren.
Drei Verbände schlagen Gutscheine für den Glasfaserausbau vor. Dabei ist nun auch der Verband kommunaler Unternehmen. Gefördert werden soll der Tiefbau mit 1.500 Euro, auch für Haushalte die keinen Vertag mit Telekombetreibern haben.
Die Bundesnetzagentur hat das Entgelt für die Rufnummernmitnahme bei einem Anbieter gesenkt. Weitere Festlegungen dürften folgen, der Preis sollte maximal bei 9,61 Euro liegen.
Die Telekom kann die Preise für Konkurrenten, die ihr Netz anmieten, nun auch rückwirkend erhöhen. Davor sind nach einer Gesetzesänderung nur noch kleinere Anbieter geschützt.
Vodafone ist auch in diesem Jahr wieder mit Lastwagen unterwegs, um Open-Air-Events zu versorgen. Die neun Tonnen schweren mobilen Basisstationen und 20 Meter ausfahrbaren Teleskopmasten sollen 1,2 Terabyte pro Tag transportieren.
Überall Funklöcher in den ländlichen Regionen von Niedersachsen. Wirtschaftsminister Althusmann will nun eine Lösung. Die Opposition sagt, das Funkloch-Casting habe nichts Neues erbracht.
Korea Telecom will mit dem Telekommunikationsausrüster Albis-Elcon zusammenarbeiten. Es soll 5G und LTE-Ausrüstung von Korea Telecom in Deutschland verkauft werden. Die Technik wurde zusammen mit Samsung entwickelt.
Freenet sieht sich maßgeblich am Netzausbau beteiligt. Jährlich zahle der Mobile Virtual Network Operator (MVNO) zwischen ein und zwei Milliarden Euro an die Netzbetreiber.
In den USA ist der Ausbau des TV-Kabelnetzes schon sehr weit fortgeschritten. Und die zweite oder dritte Stufe ist noch nicht erreicht. In Deutschland gibt es erst eine Gigabit-Stadt im Kabelnetz.
Der Trend ist nicht aufzuhalten: Immer mehr Prepaid-Tarife für Smartphone-Nutzer erhalten eine Telefon- und SMS-Flatrate. Auch Tchibo hat seine Prepaid-Optionen entsprechend umgestellt - teilweise aber mit Leistungseinbußen.
Die Grünen-Expertin Margit Stumpp sieht die weichen Auflagen der LTE-Auktion im Jahr 2010 als Grund für die vielen Funklöcher in Deutschland. Dass dies den ländlichen Raum treffe, sei schon damals klar gewesen.
Bis Ende 2020 soll in Deutschland eine Mobilfunkabdeckung der bewohnten Gebiete von 99 Prozent erreicht werden. Doch das passiert nur, wenn die 5G-Bedingungen so ausfallen, wie die Konzerne es wollen.
Beim Ausfall des Festnetzes können die Hybridnutzer der Telekom nun weiter telefonieren. Ein Update der Firmware des Huawei-Routers macht das möglich. Aber es läuft noch nicht.
In Kleßen-Görne müssen die Bewohner zum Telefonieren nicht mehr auf eine Leiter steigen. Dazu reist Bundesverkehrsminister Scheuer persönlich mit einem Bus voller Journalisten an, um das Schließen des Funklochs zu feiern.
Nokia hat einen Vorvertrag im Wert von bis zu 1 Milliarde Euro mit China Mobile geschlossen. Es geht um Netzwerkoptimierung mit künstlicher Intelligenz (KI) und maschinellem Lernen.
Die Telekom war mit dem Pilotprojekt Glasfaser-Vermarktung in zwei kleineren Orten erfolgreich. Der Bau beginnt nun, und soll schon Ende 2018 abgeschlossen sein. Erreicht wurde eine Vermarktungsquote von 77 Prozent.
Smartmobil erneuert seine LTE-Allnet-Tarife für Smartphones. Alle bestehenden Tarife erhalten mehr ungedrosseltes Datenvolumen, steigen aber auch im Preis. Besonders groß ist die Preiserhöhung bei den Varianten mit monatlicher Kündigung.
Durch Änderungen in Fördergebieten und IP-Umstellung kann die Telekom erneut eine große Anzahl von Vectoring-Haushalten aktivieren. Der Vectoring-Ausbau soll 2019 abgeschlossen sein.
Die Europäische Kommission erlaubt der Telekom, den österreichischen Kabelnetzbetreiber UPC Austria für 1,9 Milliarden Euro zu kaufen. Kombiprodukte sollen nächstes Jahr kommen.
Der Eco Verband der Internetwirtschaft fordert den Fachkräftemangel beim Tiefbau mit Maßnahmen wie bei den Pflegekräften zu beseitigen. Ob die Überarbeitung der Förderrichtlinien für den Breitband-Ausbau wirklich etwas bringe, müsse sich erst zeigen.
Update Mediatek und Qualcomm statt Qualcomm und Intel: Apple scheint sich beim 5G-Modem für das 2020 erscheinende iPhone festgelegt zu haben. Das Intel-Baseband namens Sunny Peak wird nicht verwendet, noch hat der Hersteller das Projekt aber offenbar nicht vollständig aufgegeben.
Die Ankündigung der Telekom, 1,1 Milliarden Euro für den Glasfaser-Ausbau in der Region Stuttgart zu investieren, ist laut Stadtwerke in Werbegag. Das Geld werde zudem niemals ausreichen.
Update Bretten bei Karlsruhe ist das erste große Ausbauprojekt eines neuen Glasfaser-Netzbetreibers, hinter dem große Geldgeber stehen. Das will die Telekom offenbar nicht zulassen.
Ein Verband kritisiert den Gigabitgipfel NRW und hat dessen Erklärung nicht unterzeichnet. Der Stadtnetzbetreiberverband Breko sieht die Kabelnetze nicht als sicheren Gigabit-Lieferanten der Zukunft.