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Quartalsbericht: Telefónica Deutschland weiter mit Umsatzrückgang und Verlust

Der Verlust ist bei der Telefónica Deutschland auf 12 Millionen Euro gefallen. Deutschland-Chef Markus Haas sieht den Netzbetreiber auf Wachstumskurs. Die Profitabilität steige stetig.
/ Achim Sawall
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LTE-Antennen der Telefónica (Bild: Telefonica)
LTE-Antennen der Telefónica Bild: Telefonica

Telefónica Deutschland hat im zweiten Finanzquartal einen Umsatzrückgang um 0,7 Prozent auf 1,758 Milliarden Euro verzeichnet. Das gab der Mobilfunkbetreiber am 25. Juli 2018 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Der Verlust fiel von 40 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 12 Millionen Euro. Durch das Mobilfunknetz des Unternehmens flossen von April bis Juni 151.620 Terabyte Daten und damit 54 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

"Wir sind dank unserer erfolgreichen Datenmonetarisierung auf Wachstumskurs und steigern stetig unsere Profitabilität" , sagte dagegen Telefónica Deutschland-Chef Markus Haas. Der Umsatz aus dem Festnetzgeschäft mit VDSL-Anschlüssen im Netz der Deutschen Telekom reduzierte sich in diesem Zeitraum um 11 Prozent auf 391 Millionen Euro.

Die Zahl der Vertragskundenanschlüsse im Mobilfunk stieg im zweiten Quartal um 333.000 an. Die mobile Datennutzung wuchs besonders stark, was der Netzbetreiber auf die O2-Free-Tarife zurückführt. Bei O2 Free erlaubt die Flatrate in der Drosselung weiter eine Datenrate von 1 MBit/s im Download und Upload. Die Nutzung von LTE ist in der Drosselung jedoch ausgeschlossen.

Telefónica: LTE-Standorte noch kaum mit Glasfaseranbindung

Die Integration der Netze von Telefónica Deutschland und E-Plus befinde sich im Endspurt. In Städten wie München, Stuttgart, Halle, Braunschweig und Potsdam zeige sich, "dass das konsolidierte Netz auf Augenhöhe mit dem Wettbewerb liegt" . Von NGN Fiber Network werden mindestens 1.500 Mobilfunkstandorte per Glasfaser angeschlossen, um LTE-Masten leistungsfähiger zu machen und Standorte für den Einsatz in einer künftigen 5G-Infrastruktur vorzubereiten. Der Netzbetreiber hat allerdings mehr als 25.000 Standorte in Deutschland.

Telefónica Deutschland und Vodafone wollen einen Teil ihrer glasfaserbasierten Anbindung der Mobilfunkstandorte gemeinsam nutzen, hatte die Telefónica im Februar 2018 bekanntgegeben . Ab Juli 2018 soll die vorhandene Glasfasertechnologie von gemeinsamen oder benachbarten Mobilfunkstandorten der beiden Unternehmen mitgenutzt werden können. In einem ersten Schritt werde die gemeinsame Anbindung von rund 100 Standorten geschaffen. Im Februar hatten nur 20 Prozent der Mobilfunkstationen der Telefónica eine Glasfaseranbindung.


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