Abo
  • Services:

Netzausbau: Freenet zahlt "zwei Milliarden Euro an die Netzbetreiber"

Freenet sieht sich maßgeblich am Netzausbau beteiligt. Jährlich zahle der Mobile Virtual Network Operator (MVNO) zwischen ein und zwei Milliarden Euro an die Netzbetreiber.

Artikel veröffentlicht am ,
Hauptversammlung bei Freenet
Hauptversammlung bei Freenet (Bild: Freenet Group)

Der Mobilfunkprovider Freenet zahlt nach eigenen Aussagen jährlich zwischen ein und zwei Milliarden Euro an die Netzbetreiber und beteilige sich damit "seit vielen Jahren mit seinen 12 Millionen Kunden maßgeblich am Netzausbau". Das gab das Unternehmen bekannt. Freenet ist im Mobilfunk einer der Reseller oder virtuellen Netzbetreiber, die keine eigene Netzinfrastruktur haben und im Fachjargon Mobile Virtual Network Operator (MVNO) genannt werden.

Stellenmarkt
  1. initperdis GmbH, Hamburg
  2. Bosch Service Solutions Magdeburg GmbH, Magdeburg

Verwunderlich sei, dass Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) zum Mobilfunkgipfel am 12. Juli 2018 die MVNOs nicht eingeladen habe, sondern nur die Netzbetreiber. Dadurch seien die rund 20 Millionen Mobilfunkkunden, die dort einen Vertrag haben, nicht repräsentiert gewesen. Die Ergebnisse des Gipfels begrüße Freenet dennoch in den Grundzügen. "Das Bekenntnis zu einer Netzausbauverpflichtung mit Augenmaß und eine Zurückhaltung bei den Kosten für die zu ersteigernden Lizenzen sind ein Grundsatz, der für die gesamte Branche eine wichtige Rahmenbedingung schafft", sagte Freenet-Chef Christoph Vilanek.

Freenet: Deutschland bei LTE-Durchdringung hinter Rumänien

Für die anstehende 5G-Frequenzvergabe sei es notwendig, wieder eine Diensteanbieterverpflichtung zur Auflage zu machen, forderte er. Nach rund acht Jahren 4G könnten weniger als die Hälfte der Deutschen in diesem Netz telefonieren, da 4G-Tarife in Deutschland im Durchschnitt sehr hochpreisig seien. Laut einer Studie von Tefficient aus dem Juli 2018 liege Deutschland daher bei der 4G-Durchdringung mit knapp über 30 Prozent hinter Rumänien.

"5G ist der Mobilfunkstandard der Zukunft, doch 4G benötigen wir alle bereits heute und daher muss dieser Standard auch schnell allen Menschen in Deutschland zur Verfügung gestellt werden", sagte Vilanek.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. ab 69,98€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.08.)
  2. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  4. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

gol.emnutzer 19. Jul 2018 / Themenstart

du Mietest ja mit deinem Vertrag ja auch nur, somit steht für mich Freenet eher in meinen...

Bonarewitz 17. Jul 2018 / Themenstart

...schließlich lebe ich in einer Mietwohnung. Und zur Eigentümerversammlung will ich auch...

nille02 17. Jul 2018 / Themenstart

Vielleicht sollte der Bund die Lizenzen nicht mehr für mehrere Milliarden verkaufen. Die...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Blackberry Key2 - Test

Das Blackberry Key2 überzeugte uns nicht im Test - trotz guter Tastatur.

Blackberry Key2 - Test Video aufrufen
Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt Cubesats sollen unhackbar werden
  2. Landspace Chinesisches Raumfahrtunternehmen kündigt Raketenstart an
  3. Raumfahrt @Astro_Alex musiziert mit Kraftwerk

Elektromobilität: Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen
Elektromobilität
Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen

Die Anschaffung eines Elektroautos scheitert häufig an der fehlenden Lademöglichkeit am heimischen Parkplatz. Doch die Bundesregierung will vorerst keinen eigenen Gesetzesentwurf für einen Anspruch von Wohnungseigentümern und Mietern vorlegen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Elektromobilität UPS lässt sich von Thor neuen E-Truck bauen
  2. Motorrad Harley kündigt Elektro-Bock für 2019 an
  3. Elektromobilität PTB lässt Module für eichrechtskonformes Laden zu

    •  /