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VKU: Forderung nach Gutscheinen zum FTTH-Ausbau wird breiter

Drei Verbände schlagen Gutscheine für den Glasfaserausbau vor. Dabei ist nun auch der Verband kommunaler Unternehmen. Gefördert werden soll der Tiefbau mit 1.500 Euro, auch für Haushalte die keinen Vertag mit Telekombetreibern haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Telekom-Ausbaugebiet in Bruchsal
Telekom-Ausbaugebiet in Bruchsal (Bild: Amazon Deutschland / Screenshot: Golem.de)

Um die Nachfrage nach Glasfaseranschlüssen zu verbessern, schlagen nun drei Verbände eine Vergabe von Gutscheinen vor. Dies forderten der Verband kommunaler Unternehmen (VKU), der Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko) und der Bundesverband Glasfaseranschluss (Buglas) in einem Schreiben an die Politik, das Golem.de vorliegt. Darin heißt es: "Aus Sicht der unterzeichnenden Verbände sollte ein Teil der zur Verfügung gestellten Fördermittel künftig darauf verwendet werden, Anreize für eine höhere Nachfrage nach zukunftssicheren Glasfaseranschlüssen bis direkt ins Gebäude zu schaffen."

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Pro Hausanschluss soll es um eine Summe von bis zu 1.500 Euro gehen. Die Gebäudeeigentümer sollten Gutscheine für die notwendigen Tiefbaumaßnahmen erhalten, die sie an das ausbauende Unternehmen weiterreichen. Dabei sei irrelevant, ob es sich um ein Telekommunikations- oder ein klassisches Tiefbau-Unternehmen handele. Auch ein Vertrag mit einem Telekommunikations-Anbieter müsse nicht Fördervoraussetzung sein. Entscheidend sei, dass ein Gebäude an ein Glasfasernetz angeschlossen werde.

Gefördert werden soll der Tiefbau

"Mit dem Gutschein-System wird erreicht, dass diejenigen Gebäudeeigentümer, die sich für den direkten Anschluss an ein geplantes oder ein im Bau befindliches Glasfasernetz entscheiden, eine unkomplizierte und leicht handhabbare finanzielle Unterstützung bekommen." Dies könne auch in ansonsten gut ausgebauten Ballungsräumen erfolgen, in denen oftmals noch kleine weiße Flecken auf einzelnen Quartieren oder Straßenzüge verbleiben, deren Ausbau sich wirtschaftlich nicht lohne.

Die Mehrheit der Eigenheimbesitzer (34 Prozent) würde sich einen Glasfaseranschluss nur dann legen lassen, wenn er nichts kostet. 28 Prozent würden einmalig maximal 500 Euro pro Immobilie ausgeben. Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag des IT-Branchenverbands Bitkom unter 519 Internet-Haushalten mit Immobilienbesitz. Nur vier Prozent würden bis zu 1.000 Euro für ihren Glasfaseranschluss zahlen, niemand würde mehr ausgeben.



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rubberduck09 20. Jul 2018

Also bei 5 Metern bräuchte es eigentlich nur ein vorkonfektioniertes 10m Kabel und gut...

solary 20. Jul 2018

oft müssen noch die alten Kupferkunden mit geflegt werden für die Kupfer Anhänger. Wenn...

elcaron 20. Jul 2018

Als ich das letzte Zimmer in meinem elternhaus renoviert habe, habe ich in jeder Ecke...

RipClaw 20. Jul 2018

Ganz so anspruchsvoll wäre ich nicht. * Gigabit wäre nice aber erst mal nicht notwendig...

Sybok 20. Jul 2018

Keine Sorge! FTTH lässt sich genauso gut überwachen wie Kupfer. Und da heute eh kein...


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