Magentazuhause XL: Telekom schaltet Super-Vectoring an

Es geht los mit Super-Vectoring bei der Deutschen Telekom. Doch laut Deutschlandchef Dirk Wössner wollen die Kunden des Netzbetreibers gar keine sehr hohen Datenraten.

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Die Linecard für Super-Vectoring mit Mulifunktionsgehäuse
Die Linecard für Super-Vectoring mit Mulifunktionsgehäuse (Bild: Deutsche Telekom)

Die Telekom schaltet am 1. August 6 Millionen Haushalte für eine Datenübertragungsrate von bis zu 250 Megabit pro Sekunde (MBit/s) frei. Bis 2019 wird die Zahl auf 15 Millionen Haushalte steigen. "Wir starten auf Knopfdruck", sagte Telekom-Deutschlandchef Dirk Wössner am 30. Juli 2018. "250 MBit/s ist eine Spitzengeschwindigkeit, das hängt sehr stark von der Leitungslänge ab."

Die Telekom habe - wie in solchen Fällen üblich - eine verhaltene Vorvermarktung betrieben, erklärte Wössner: "Wir sind mit den Vorbestellungen zufrieden, es haut uns aber auch nicht vom Sockel. Die Menschen überlegen sich gut, einen schnelleren Anschluss zu buchen. Der Rush ist gar nicht so sehr da. Unsere Kunden nehmen auch in Glasfasergebieten nicht primär 1 GBit/s, sondern 50 MBits/s."

Super-Vectoring sei zuvor ausgiebig im Rheinland getestet worden. "Wir waren sehr zufrieden mit den Tests, es verlief nicht alles hundertprozentig. Das ist bei Tests aber immer so", sagte Wössner Golem.de.

Telekom: Super-Vectoring verteilt über ganz Deutschland

Die große Mehrheit erhalte mindestens 175 MBit/s, die erreichte Datenrate sei"sehr stark" abhängig von der Leistungslänge. Die Anschlüsse würden in rund 900 Kommunen verteilt über ganz Deutschland geschaltet. In der ersten Tranche stünden Mittelzentren und der ländliche Raum im Fokus. Ballungsräume würden bis Ende des Jahres folgen.

Geboten wird ein Download von bis zu 250 MBit/s und ein Upload von bis zu 40 MBit/s. Bisher sind VDSL/2-Vectoring-Datenraten von bis zu 100 MBit/s möglich. Super Vectoring weitet die spektrale Bandbreite von 17 MHz auf 35 MHz aus. Wössner sagte, er sei sehr stolz auf die "Beschäftigten, die schnell und zielgerichtet die Technik implementiert" hätten.

Die Telekom vermarktet Super Vectoring als Magentazuhause XL. Das Angebot von 20 Euro in den ersten sechs Monaten gilt nur für Neukunden. Danach kostet der Tarif monatlich 55 Euro. Die Vertragslaufzeit beträgt 24 Monate. Damit liegt der Monatspreis bei rund 46 Euro. Magentazuhause XL beinhaltet eine Datenflatrate sowie Telefonie ins Festnetz und die deutschen Mobilfunknetze.

Super-Vectoring: Telekom bietet zwei eigene Mietrouter

250 MBit/s-fähige Router sind der Speedport W 925V und der Speedport Smart 3 für jeweils 5 Euro pro Monat im Mietmodell. Natürlich können auch Fremdrouter genutzt werden.

Der Ausbau erfolge zum einen in Gebieten, in denen die Telekom mit hoher Nachfrage rechnet. 15 Millionen sollen bis Ende des Jahres 2018 erreicht werden. Zum anderen würden Verteilerkästen, die ohnehin erweitert werden müssten, mit Super-Vectoring-Linecards bestückt. "Der Kunde ist der Architekt des Netzes", sagte Wössner. "Er wird auch darüber entscheiden, wie es mit den 250er-Anschüssen über das Jahr 2019 hinaus weitergeht. Denn bei entsprechender Nachfrage werden wir zeitnah reagieren."

Wössner sagte weiter: "Im zweiten Schritt Gigabit folgen Geschwindigkeiten für jeden Haushalt." Ab dem Jahr 2021 sollten mindestens 2 Millionen Haushalte im Jahr mit FTTH (Fiber To The Home) ausgerüstet werden. Zwei Drittel der Förderverfahren würden derzeit von der Telekom gewonnen. Der Einsatz von experimentellen Technologien wie Fixed Wireless Access werde noch rund zwei Jahre dauern.

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inetelch 21. Nov 2018

Adtran sprich hix56xx kann sehr wohl Supervectoring.

Faksimile 03. Aug 2018

Dann solltest Du korrekterweise auch in den Ursprungspost auf die entsprechenden Quellen...

Faksimile 03. Aug 2018

Die "Marktmehrheit", wie Du sie bezeichnest, splittet sich aber in zig Unternehmen auf...

LostWolf 02. Aug 2018

Naja mit aktuell (Leitung synchron; nutzbar deutlich weniger) 78/26 MBit/s. Abbrüche gab...



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