QTM052: Qualcomms 5G-Antenne ist da

Das QTM052-Antennenmodul wird für 5G-Smartphones mit dem Snapdragon-855-Chip und dem X50-Modem benötigt. Qualcomm erwartet erste Geräte im Frühling 2019, passend dazu gibt es 5G von der Deutschen Telekom.

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QTM052-Antennenmodul für 5G-Smartphones mit Snapdragon 855
QTM052-Antennenmodul für 5G-Smartphones mit Snapdragon 855 (Bild: Qualcomm)

Qualcomm hat bekanntgegeben, dass das QTM052-Antennen- und die QPM56xx-RF-Module für Partner bereitstehen. Beide Bauteile sind erforderlich, um ein 5G-Smartphone zu bauen, für welches die US-Amerikaner mit dem bereits vorgestellten Modem, dem Snapdagon X50, und kommenden Prozessor, dem Snapdragon 855, weitere Komponenten liefern. Das neue System-on-a-Chip soll unseren Informationen zufolge noch 2018 angekündigt werden.

Der Snapdragon 855 integriert ein Snapdragon-X24-Modem mit 2 GBit/s im Downstream - das entspricht LTE und nicht 5G. Für Letzteres sind mehrere QTM052-Antennen- und mehrere QPM56xx-RF-Module notwendig, damit die passenden Bänder abgedeckt werden. Das QTM052 funkt mit 800 MHz in den 28-GHz-mmWave und die QPM56xx-Familie in den sub-6-GHz-Frequenzen. Konkret werden 26,5 bis 29,5 GHz (n257) und 27,5 bis 28,35 GHz (n261) sowie 37 bis 40 GHz (n260) unterstützt - das durchaus wichtige n258 (24,25 bis 27,5 GHz) hingegen fehlt.

5G soll sich schnell durchsetzen

Mit den QPM56xx (QPM5650/QPM5651/QDM5650/QDM5652) werden 3,3 bis 4,2 GHz (n77) und 3,3 bis 3,8 GHz (n78) sowie 4,4 bis 5,0 GHz (n79) abgedeckt. In Deutschland hat die Telekom bereits mehrere Basisstationen für 5G mit 3,7 GHz im Betrieb. Qualcomm geht davon aus, dass in einem 5G-Smartphone neben dem Snapdragon 855 und dem Snapdragon X50 noch drei oder vier QTM052-Antennenmodule verbaut werden; zur Anzahl der QPM56xx-Module äußerte sich der Hersteller nicht. Bei den eigentlichen Antennen ist eine 16x16-Konfiguration theoretisch möglich, praktisch sind es wohl 8x8.

Wir sind gespannt, wie die Hersteller ihre Smartphones für 5G aufbauen: Ein SoC und ein dediziertes Modem nutzte in den vergangen Jahren primär Apple, die meisten OEMs wie Huawei oder Samsung aber verwendeten Chips mit integriertem Modem.

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