Abo
  • Services:

Freikom: Bundesnetzagentur senkt Preis für Rufnummernmitnahme

Die Bundesnetzagentur hat das Entgelt für die Rufnummernmitnahme bei einem Anbieter gesenkt. Weitere Festlegungen dürften folgen, der Preis sollte maximal bei 9,61 Euro liegen.

Artikel veröffentlicht am ,
Werbebild von Freikom
Werbebild von Freikom (Bild: Freikom)

Die Bundesnetzagentur hat ein Entgelt von 39,90 Euro für die Mitnahme einer Ortsnetzrufnummer untersagt. Höchstens 9,61 Euro netto dürfen dafür verlangt werden. Das gab die Regulierungsbehörde bekannt. Die Bundesnetzagentur war wegen einer Verbraucherbeschwerde gegen den Netzbetreiber Freikom aktiv geworden.

Stellenmarkt
  1. Landwirtschaftliche Rentenbank, Frankfurt am Main
  2. Stuttgarter Straßenbahnen AG, Stuttgart

Verbrauchern dürften nur die Kosten in Rechnung gestellt werden, die einmalig beim Wechsel entstehen, heißt es in der Pressemitteilung. Die Bundesnetzagentur habe den Preis von 9,61 Euro im europäischen Preisvergleich ermittelt. Unternehmen könnten für die Leistung auch ein niedrigeres oder gar kein Entgelt erheben.

Das angeordnete Entgelt liege deutlich unter der bislang am Markt üblichen Höchstgrenze von 29,95 Euro. "Höhere Kosten sind von der Freikom nicht nachgewiesen worden", erklärte die Bundesnetzagentur.

Freikom baut auf höhere Datenraten aus

Durch diese Entscheidung werde das Portierungsentgelt im Festnetz deutlich abgesenkt und die Hürden für die Verbraucher bei der freien Auswahl des Anbieters herabgesetzt. Die Entscheidung wirke unmittelbar nur gegen Freikom. Dabei sei aber eine Signalwirkung auch für die Überprüfung anderer Portierungsentgelte zu erwarten, hieß es vonseiten der Behörde.

Freikom versorgt derzeit 31 Gemeinden in Schleswig-Holstein mit Internetanschlüssen auf Basis eines Glasfasernetzes oder mit VDSL. Seit Januar 2018 stellt das Unternehmen auch Internetanschlüsse mit 100 MBit/s zur Verfügung. Ab Oktober 2018 werden 1 GBit/s und IPTV möglich sein. Es laufen bereits Tests für IPTV-Anschlüsse, Kunden haben schon eine Freikom Settop Box zu Testzwecken bekommen. Der Netzbetreiber wirbt damit, den Ausbau ohne eine Anschlussquote vorzunehmen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. (-15%) 33,99€
  4. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

KloinerBlaier 23. Jul 2018 / Themenstart

Bitte nicht Festnetz und Mobilfunk verwechseln. 29,95¤ ist nicht der Höchstsatz. Dieser...

wire-less 23. Jul 2018 / Themenstart

Und bei diesen Gebühren redet man noch nicht mal von Profiten. Auch Verwaltung kostet...

torrbox 21. Jul 2018 / Themenstart

Jo ist egal, vor allem wenn man die Nummer auf Prepaid umsonst lagert und mit dualsim...

torrbox 21. Jul 2018 / Themenstart

Vodafone ist schon wegen der mafiaartigen Werbung für mich gestorben. Regelmäßig kommt...

torrbox 21. Jul 2018 / Themenstart

Ja und? Ich bezahle lieber je 10¤ für Ausgang und Eingang der Nummer anstatt 30...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Leistungsschutzrecht und Uploadfilter - Golem.de Live

Nach der EU-Kommission und den Mitgliedstaaten sprach sich am Mittwoch in Brüssel auch der Rechtsausschuss des Europaparlaments für ein Recht aus, das die digitale Nutzung von Pressepublikation durch Informationsdienste zustimmungspflichtig macht. Ein Uploadfilter, der das Hochladen urheberrechtlich geschützter Inhalte verhindern soll, wurde ebenfalls auf den Weg gebracht. Doch was bedeutet diese Entscheidung am Ende für den Nutzer? Und wer verfolgt eigentlich welche Interessen in der Debatte?

Leistungsschutzrecht und Uploadfilter - Golem.de Live Video aufrufen
Threadripper 2990WX und 2950X im Test: Viel hilft nicht immer viel
Threadripper 2990WX und 2950X im Test
Viel hilft nicht immer viel

Für Workstations: AMDs Threadripper 2990WX mit 32 Kernen schlägt Intels ähnlich teure 18-Core-CPU klar und der günstigere Threadripper 2950X hält noch mit. Für das Ryzen-Topmodell muss aber die Software angepasst sein und sie darf nicht zu viel Datentransferrate benötigen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. 32-Kern-CPU Threadripper 2990WX läuft mit Radeons besser
  2. Threadripper 2990WX AMDs 32-Kerner kostet weniger als Intels 18-Kerner
  3. Zhongshan Subor Z+ AMD baut SoC mit PS4-Pro-Leistung für chinesische Konsole

Matebook X Pro im Test: Huaweis zweites Notebook ist klasse
Matebook X Pro im Test
Huaweis zweites Notebook ist klasse

Mit dem Matebook X Pro veröffentlicht Huawei sein zweites Ultrabook. Das schlanke Gerät überzeugt durch ein gutes Display, flotte Hardware samt dedizierter Grafikeinheit, clevere Kühlung und sinnvolle Anschlüsse. Nur die eigenwillig positionierte Webcam halten wir für fragwürdig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Android Huawei stellt zwei neue Tablets mit 10-Zoll-Displays vor
  2. Smartphones Huawei will Ende 2019 Nummer 1 werden
  3. Handelskrieg Huawei-Chef kritisiert Rückständigkeit in den USA

Elektromobilität: Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen
Elektromobilität
Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen

Die Anschaffung eines Elektroautos scheitert häufig an der fehlenden Lademöglichkeit am heimischen Parkplatz. Doch die Bundesregierung will vorerst keinen eigenen Gesetzesentwurf für einen Anspruch von Wohnungseigentümern und Mietern vorlegen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. TU Graz Der Roboter als E-Tankwart
  2. WLTP VW kann Elektro- und Hybridautos 2018 nicht mehr verkaufen
  3. Elektroautos Daimler-Betriebsrat will Akkuzellen aus Europa

    •  /