Abo
  • Services:

iPhone für 2020: Apple soll Intels 5G-Modem eine Absage erteilt haben

Mediatek und Qualcomm statt Qualcomm und Intel: Apple scheint sich beim 5G-Modem für das 2020 erscheinende iPhone festgelegt zu haben. Das Intel-Baseband namens Sunny Peak wird nicht verwendet, noch hat der Hersteller das Projekt aber offenbar nicht vollständig aufgegeben.

Artikel veröffentlicht am ,
5G-Modem-Chip
5G-Modem-Chip (Bild: Intel)

Apple soll Intel mitgeteilt haben, das intern angeblich Sunny Peak genannte 5G-Modem des US-amerikanischen Chipherstellers nicht für das übernächste iPhone einsetzen zu wollen. Gründe dafür, warum das für 2020 geplante Gerät kein Baseband von Intel verwendet, nennt der Bericht der israelischen Tageszeitung Calcalist nicht. Apple verwendete viele Jahre ausschließlich LTE-Modems von Qualcomm, erweiterte den Kreis der Zulieferer aufgrund der Abhängigkeit und wegen Rechtsstreitigkeiten um Intel als zusätzlichen Partner.

Stellenmarkt
  1. Technische Universität Berlin, Berlin
  2. Statistisches Bundesamt, Wiesbaden

Intel selbst soll Calcalist zufolge die Arbeiten an Sunny Peak eingestellt und das Team anderen Projekten zugeteilt haben. Andererseits gibt es in dem Bericht einen Absatz, welcher besagt, dass das bereits teilweise entwickelte 5G-Modem für das 2022 erscheinende iPhone optimiert werden solle. Als Peak bezeichnet Intel allerdings üblicherweise WiFi/Bluetooth-Lösungen, die Modems heißen intern Ridge. Für die im Herbst 2018 erscheinende iPhone-Generation wird Apple auf Intels XMM 7560 und wohl auf Qualcomms Snapdragon X20 setzen, beide schaffen (über) 1 GBit/s im Downstream.

Mediatek statt Intel

Für zukünftige Geräte soll sich Apple mit Mediatek im Gespräch befinden, um ein 5G-Modem der Taiwaner zu verbauen. Auf Qualcomm wird Cupertino voraussichtlich nicht verzichten können, stattdessen könnte Intel irgendwann durch Mediatek ersetzt werden. Schlimmer wäre es nur, wenn Apple in den kommenden Jahren ein Macbook vorstellt, welches statt x86-Chips von Intel auf selbst entwickelte ARM-Prozessoren setzt. Die aktuellen iPad- und iPhone-Designs sind bereits extrem leistungsstark, da Apple die ARM-v8-Technik entsprechend skaliert hat.

Intern läuft das Projekt angeblich unter Kalamata, das wäre der zweite große Architekturwechsel nach dem Power Mac G5 zum Mac Pro und vom iBook respektive Powerbook zum Macbook (Pro). Schon einmal hatte Apple die PowerPC-Technik aus den Macs verbannt und setzt seitdem auf x86, genauer: seit 2006.

Nachtrag vom 6. Juli 2018, 9:22 Uhr

Intel hat auf die Meldung von Calcalist geantwortet und betont, die Roadmap für 5G bis 2020 hätte sich nicht geändert. Denkbar wäre laut Computerbase, dass Intel mit Sunny Peak die WiFi-Lösung von Broadcom in den iPhones ersetzen wollte, Apple sich aber dagegen entschieden hat - nicht aber für Mediatek.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. SanDisk SSD Plus 1 TB für 99€ + Versand oder Marktabholung)
  2. 339€ (Bestpreis!)
  3. 259€ + Versand

burzum 07. Jul 2018

Öhm welche "Leute" denn? Etwas konkreter bitte? Das hohe Tier (Sorry, Name entfallen...

Sharra 06. Jul 2018

Das ist unbestritten richtig. Aber es geht bei der Thematik hier ja darum, es aus Sicht...

M.P. 06. Jul 2018

mea culpa

DY 06. Jul 2018

Speerspitze der Globalistenfraktion. Und damit weiß man wer die Daten abzieht ,weil Intel...

subjord 05. Jul 2018

Apple setzt mit denen einfach die entsprechenden Verträge auf. Mediatek ist bekannt dafür...


Folgen Sie uns
       


Galaxy S10e, Galaxy S10 und Galaxy S10 im Hands on (MWC 2019)

Samsung hat seine neue Galaxy-S10-Serie auf mehrere Bildschirmgrößen aufgeteilt. Besonders das "kleine" Galaxy S10e finden wir im Vorabtest interessant.

Galaxy S10e, Galaxy S10 und Galaxy S10 im Hands on (MWC 2019) Video aufrufen
Geforce GTX 1660 im Test: Für 230 Euro eine faire Sache
Geforce GTX 1660 im Test
Für 230 Euro eine faire Sache

Die Geforce GTX 1660 - ohne Ti am Ende - rechnet so flott wie AMDs Radeon RX 590 und kostet in etwa das Gleiche. Der klare Vorteil der Nvidia-Grafikkarte ist die drastisch geringere Leistungsaufnahme.

  1. EC2 G4 AWS nutzt Nvidias Tesla T4 für Inferencing-Cloud
  2. Zotac Geforce GTX 1660 Ti im Test Gute 1440p-Karte für unter 300 Euro
  3. Nvidia Turing OBS unterstützt Encoder der Geforce RTX

Pauschallizenzen: CDU will ihre eigenen Uploadfilter verhindern
Pauschallizenzen
CDU will ihre eigenen Uploadfilter verhindern

Absurder Vorschlag aus der CDU: Anstatt die Urheberrechtsreform auf EU-Ebene zu verändern oder zu stoppen, soll nun der "Mist" von Axel Voss in Deutschland völlig umgekrempelt werden. Nur "pures Wahlkampfgetöse" vor den Europawahlen, wie die Opposition meint?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Europawahlen Facebook will mit dpa Falschnachrichten bekämpfen
  2. Urheberrecht Europas IT-Firmen und Bibliotheken gegen Uploadfilter
  3. Uploadfilter Fast 5 Millionen Unterschriften gegen Urheberrechtsreform

Uploadfilter: Der Generalangriff auf das Web 2.0
Uploadfilter
Der Generalangriff auf das Web 2.0

Die EU-Urheberrechtsreform könnte Plattformen mit nutzergenerierten Inhalten stark behindern. Die Verfechter von Uploadfiltern zeigen dabei ein Verständnis des Netzes, das mit der Realität wenig zu tun hat. Statt Lizenzen könnte es einen anderen Ausweg geben.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Uploadfilter EU-Kommission bezeichnet Reformkritiker als "Mob"
  2. EU-Urheberrecht Die verdorbene Reform
  3. Leistungsschutzrecht und Uploadfilter EU-Unterhändler einigen sich auf Urheberrechtsreform

    •  /