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LTE und VDSL: Hybrid-Router der Telekom bekommt Voice-Redundanz

Beim Ausfall des Festnetzes können die Hybridnutzer der Telekom nun weiter telefonieren. Ein Update der Firmware des Huawei-Routers macht das möglich. Aber es läuft noch nicht.

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Hybrid-Router der Telekom
Hybrid-Router der Telekom (Bild: Telekom)

Die Deutsche Telekom bietet mit einem Firmware-Update für ihren Hybrid-Router sogenannte Voice-Redundanz. Das berichtet Caschys Blog unter Berufung auf Telekom-Dokumente. Damit sei bei Ausfall der VDSL-Verbindung weiterhin Sprachtelefonie über das LTE-Netz per Voice-Over-IP möglich. Ab dem 15. August soll Voice-Redundanz funktionieren.

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Laut dem Telekom-Hilft-Forum kann die Firmware Version 050124.04.00.005 zwar schon aufgespielt werden, wird aber im Telekom-Netz noch nicht unterstützt.

Hybrid kommt bald neu

Die Hybridtechnik bündelt einen Festnetz- und LTE-Mobilfunkzugang. Die SIM-Karte wird in den Router gesteckt, der sich dann mit dem LTE-Netz verbindet und ist einzeln nicht nutzbar. Die Telekom bietet den Speedport Hybrid Router bereits seit November 2014 an. Das Gerät kostet monatlich zur Miete 9,95 Euro oder einmalig rund 300 Euro oder mehr. Der Router Speedport Hybrid von Huawei bietet bis zu 100 MBit/s am VDSL-Anschluss und bis zu 100 MBit/s am LTE-Anschluss. Die Hybridtechnik muss, damit sie funktioniert, vom Netzwerk der Telekom unterstützt werden.

Der lange angekündigte neue Hybridrouter der Telekom wird noch im Jahr 2018 erscheinen. "Die Telekom wird im Laufe dieses Jahres einen neuen Hybridrouter einführen und zur gegebenen Zeit dazu informieren", sagte Telekom-Sprecherin Michaela Weidenbrück Golem.de auf Anfrage. Angaben zu den Spezifikationen des Routers wurden nicht gemacht.

D-Link, ein taiwanischer Hersteller von Geräten für Netzwerktechnik, entwickelte ebenfalls ein Hybridgerät, das LTE mit VDSL kombinieren soll. Es wurde im Februar 2018 auf dem Mobile World Congress (MWC) gezeigt. Der Hybridrouter verspricht laut Hersteller über LTE eine Datenrate von 150 MBit/s im Download und 50 MBit/s im Upload. D-Link habe mit der Telekom Gespräche geführt, doch dem Netzbetreiber war die Datenlast durch den Hybridrouter im LTE-Netz zu hoch. "Die Telekom will jetzt doch weiter nur auf Huawei als einzigen Zulieferer setzen", sagte ein Firmenvertreter. Der D-Link-Hybridrouter sei mit Chips von Intel und Nokia ausgestattet und richte sich nicht an den Endkundenmarkt. "Ab 10.000 Stück stellen wir das Gerät für Netzwerkbetreiber her." In Kanada sei der Hybridrouter erfolgreich auf dem Markt.



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Grummbeerbauer 12. Jul 2018

Mein Problem mit Kabel liegt außer dem schon erwähnten miesen oder schwankenden Ping auch...

mrmccrash 12. Jul 2018

Die Fritzbox kann neben den DECT/Analog/ISDN Nebenstellen auch SIP Clients mit als...


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