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Quartalsbericht: Mehr Umsatz mit weniger Prepaid-Karten bei Vodafone

Vodafone Deutschland macht mehr Umsatz beim Mobilfunk und im Kabelnetz. Durch die Ausweispflicht ging die Zahl der Prepaid-Karten zurück.

Artikel veröffentlicht am ,
Mobilfunkantenne von Vodafone
Mobilfunkantenne von Vodafone (Bild: Vodafone Deutschland)

Vodafone konnte in Deutschland den Umsatz um 2,4 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro steigern. Das gab das Unternehmen am 25. Juli 2018 bekannt. Beim Mobilfunkservice wuchs der Umsatz um 1,7 Prozent. Im Festnetz legt der Serviceumsatz um 3,4 Prozent durch Wachstum in Kabel und DSL zu. Der Kabel-Service-Umsatz legt um 4,9 Prozent zu. Der DSL-Umsatz im Netz der Deutschen Telekom steigt um 1,8 Prozent.

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Die Anzahl der Prepaid-Karten ging jedoch wegen der Ausbuchung inaktiver Karten und der Ausweispflicht durch die Antiterrorgesetze zurück, erklärte das Unternehmen.

Vodafone-Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter sagte: "Im Mobilfunk zeigen wir im Umsatz das beste Quartal seit über fünf Jahren, mit einer viertel Million neuer Vertragskunden. Auch das Festnetzgeschäft wächst weiterhin stark; vor allem, weil Kunden immer höhere Geschwindigkeiten nachfragen."

In dem Quartal gewinnt Vodafone 258.000 neue Mobilfunk-Vertragskunden hinzu. Die Anzahl der SIM-Karten im Netz steigt um 2,6 Prozent auf 46,5 Millionen.

Nach Unternehmensangaben konzentriert sich Vodafone beim Netzausbau auf bislang unterversorgte Autobahnabschnitte und ICE-Strecken, um auch hier für deutlich bessere Netzabdeckung zu sorgen.

Wie kommt Gigabit in die Kabelnetze?

Im Mai hat sich die Vodafone Group mit Liberty Global auf die Übernahme von Unitymedia geeinigt. Der Zusammenschluss steht noch unter Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Wettbewerbsbehörden. Mit einer Entscheidung rechnet Vodafone für Mitte 2019. Durch die Vereinigung der Kabelnetze würden in vier Jahren "zwei Drittel aller Deutschen mit Gigabit-Geschwindigkeiten versorgt", sagte Ametsreiter. Doch die Datenrate kann nur geliefert werden, wenn die Nodes verkleinert werden und stark investiert wird.

Die Telekom kritisiert, die Übernahme schränke den Wettbewerb ein, kaufte aber selbst einen Kabelnetzbetreiber in Österreich.

Die britische Vodafone Group musste im ersten Geschäftsquartal einen Umsatzrückgang um fast 5 Prozent auf 10,9 Milliarden Euro hinnehmen. Angaben zum Gewinn werden von Vodafone nur halbjährlich veröffentlicht.

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