Quartalsbericht: Telekom-Beteiligung BT Group macht hohen Gewinn

Die Deutsche Telekom kann sich über einen unerwarteten Gewinn in Milliardenhöhe bei der BT Group freuen. Bei dem Netzbetreiber ist die Telekom größter Einzelaktionär.

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Technik beim BT-Group- Bereich Openreach
Technik beim BT-Group- Bereich Openreach (Bild: BT Group)

Der britische Telekommunikationskonzern BT Group hat im ersten Geschäftsquartal einen operativen Gewinn in Milliardenhöhe gemacht. Das gab das Unternehmen am 27. Juli 2018 bekannt. In den vergangenen Quartalen hatte der Konzern schwache Ergebnisse abgeliefert. Das EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) stieg um 1 Prozent auf 1,8 Milliarden Pfund (2,02 Milliarden Euro) und übertraf damit die Prognosen der Analysten.

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Der Gewinn betrug 549 Millionen Pfund (618,4 Millionen Euro), nach 285 Millionen Pfund (321 Millionen Euro) im Vergleichszeitraum des Vorjahres, als jedoch unter anderen Bilanzierungsregeln abgerechnet wurde. Der scheidende BT-Chef Gavin Patterson sagte: "Wir sind gut in das Jahr gestartet. Wir machen gute Fortschritte bei der Umsetzung unserer Strategie."

Hoher Schuldenstand bei BT Group

Der Umsatz fiel um 2 Prozent 5,7 Milliarden Pfund (6,4 Milliarden Euro). Zugleich stieg der Schuldenberg des Netzbetreibers von 8,8 Milliarden Pfund (9,9 Milliarden Euro) auf 11,2 Milliarden Pfund (12,6 Milliarden Euro).

Der Mobilfunkbetreiber EE (ehemals Everything Everywhere) gehört seit Januar 2016 zu BT. Die Telekom hatte ihren Anteil an EE in die britische BT eingebracht und so 12 Prozent der Aktien an BT erhalten. Damit ist die Telekom größter Einzelaktionär.

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Patterson sagte im November 2017 auf dem Global Mobile Broadband Forum in London, er erwarte den Rollout des 5G-Dienstes im eigenen Netz bis zum Jahr 2019, so dass der Start bis 2020 erfolgen könne. "Wir tätigen hier eine große Investition, was sich auf den Capex auswirkt. Wir müssen viele neue Antennenstandorte errichten." Laut Patterson ist es das Ziel, 5G, 4G und Wi-Fi so zu integrieren, dass der Kunde einen nahtlosen Übergang zwischen den Technologien erleben kann. 3G habe dagegen ein "ziemlich schwaches Internet" geliefert.

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