Abo
  • IT-Karriere:

Bundesverkehrsminister: Mobilfunkgipfel soll Funklöcher schließen

Bundesverkehrsminister Scheuer bittet die Mobilfunk-Netzbetreiber zum Gipfel nach Berlin. Die Öffentlichkeit ist nicht zugelassen.

Artikel veröffentlicht am ,
5G-Antennen von Huawei auf einer Messe im November 2017
5G-Antennen von Huawei auf einer Messe im November 2017 (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat die Mobilfunkbranche und Vertreter der Bundesländer für 12. Juli 2018 zum Mobilfunkgipfel nach Berlin eingeladen. Es soll um die Schließung von Funklöchern und die Nutzungsbedingungen der 5G-Frequenzen gehen. Vertreter der Medien sind nicht eingeladen.

Stellenmarkt
  1. Advantest Europe GmbH, Böblingen
  2. Wirecard Technologies GmbH, Aschheim bei München

Stephan Albers, Geschäftsführer des Bundesverbandes Breitbandkommunikation (Breko), betonte: "Je mehr zukunftssichere Glasfaser beim Rollout der 5G-Netze vorhanden ist, desto höher wird auch die Qualität des künftigen Mobilfunks in Deutschland sein."

Scheuer erklärte am Vortag des Gipfels: "Wir haben klare Vereinbarungen mit den Mobilfunkanbietern. Bis zum 1.1.2020 müssen 98 Prozent der Haushalte erschlossen sein. Und wir haben klare Vereinbarungen im Koalitionsvertrag. Wir müssen die weißen Flecken beseitigen - insbesondere im ländlichen Raum. Jetzt muss es weitergehen." Die letzten zwei Prozent seien die schwierigen - nicht nur topografisch, sondern auch wirtschaftlich. "Das sind die harten Ecken, die wir jetzt gemeinsam angehen müssen."

Mobilfunkgipfel: Was die Länder beim Gipfel wollen

Heike Raab, Bevollmächtigte des Landes Rheinland-Pfalz für Medien und Digitales und Beiratsmitglied der Bundesnetzagentur sagte: "Wir Länder fordern, dass die Bundesregierung rasch weitere Maßnahmen zur Verbesserung des bestehenden und zukünftigen Mobilfunknetzausbaus ergreift. Besonders dringlich ist die Schließung von sogenannten weißen Flecken." Bei dem Mobilfunkgipfel dürfe es nicht nur bei Ankündigungen bleiben, forderte Raab.

Die Beiratsmitglieder aus den Bundestagsfraktionen von CDU/CSU und auch SPD verlangen, dass das 5G-Netz in wenigen Jahren 98 Prozent aller deutschen Haushalte erreicht und die Datenübertragungsraten verdreifacht werden. Es soll eine "verpflichtende 5G-Netzabdeckung" für Kreis- und Gemeindestraßen geben. Neben ICE-Strecken sollen IC-, Regional- und S-Bahn-Strecken "verpflichtend" versorgt werden. Das 5G-Netz soll zudem für den ländlichen Raum und die Landwirtschaft nutzbar sein. Ein paralleler Ausbau sei in bestimmten Bereichen "volkswirtschaftlich nicht sinnvoll", was nationales Roaming erfordern würde.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 49,94€
  2. (-56%) 19,99€
  3. 12,99€
  4. 49,99€

Ceutur 02. Aug 2018

Grundsätzlich würde es mich ja freuen, wenn die Regierung und die Provider wirklich eine...

wonoscho 12. Jul 2018

Wahrscheinlich deshalb, weil der CSU-Minister weiß, dass auch bei diesem &#8222...


Folgen Sie uns
       


Geforce RTX 2070 Super und Geforce RTX 2060 Super - Test

Die Geforce RTX 2070 Super und die Geforce RTX 2060 Super sind Nvidias neue Grafikkarten für 530 Euro sowie 420 Euro. Beide haben 8 GByte Videospeicher und unterstützen Raytracing in Spielen.

Geforce RTX 2070 Super und Geforce RTX 2060 Super - Test Video aufrufen
CO2-Emissionen und Lithium: Ist das Elektroauto wirklich ein Irrweg?
CO2-Emissionen und Lithium
Ist das Elektroauto wirklich ein Irrweg?

In den vergangenen Monaten ist die Kritik an batteriebetriebenen Elektroautos stärker geworden. Golem.de hat sich die Argumente der vielen Kritiker zur CO2-Bilanz und zum Rohstoff-Abbau einmal genauer angeschaut.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Reichweitenangst Mit dem E-Auto von China nach Deutschland
  2. Ari 458 Elektro-Lieferwagen aus Leipzig kostet knapp 14.000 Euro
  3. Nobe 100 Dreirädriges Retro-Elektroauto parkt senkrecht an der Wand

Erneuerbare Energien: Die Energiewende braucht Wasserstoff
Erneuerbare Energien
Die Energiewende braucht Wasserstoff

Kein anderes Element ist so universell und dabei simpel aufgebaut wie Wasserstoff und das energiereiche Gas lässt sich aus fast jedem Energieträger gewinnen. Genauso vielseitig gestaltet sich seine Nutzung.
Ein Bericht von Jan Oliver Löfken

  1. Strom-Boje Mittelrhein Schwimmende Kraftwerke liefern Strom aus dem Rhein
  2. Speicherung von Überschussstrom Wasserstoff soll bei Engpässen helfen
  3. Energiewende DLR-Forscher bauen Kohlekraftwerke zu Stromspeichern um

Linux-Gaming: Steam Play or GTFO!
Linux-Gaming
Steam Play or GTFO!

Meine ersten Gaming-Eindrücke nach dem Umstieg von Windows auf Linux sind dank Steam recht positiv gewesen: Doch was passiert, wenn ich die heile Steam-(Play-)Welt verlasse und trotzdem Windows-Spiele unter Linux starten möchte? Meine anfängliche Euphorie weicht Ernüchterung.
Ein Praxistest von Eric Ferrari-Herrmann

  1. Project Mainline und Apex Google bringt überall Android-Updates, außer am Kernel
  2. Ubuntu Lenovo bietet Laptops mit vorinstalliertem Linux an
  3. Steam Play Tschüss Windows, hallo Linux - ein Gamer zieht um

    •  /