• IT-Karriere:
  • Services:

Umsatzrückgang: Nokia macht 266 Millionen Euro Verlust

Nokias operativer Betriebsgewinn ist um 42 Prozent auf 334 Millionen Euro gesunken. Doch laut dem Firmenchef soll es im zweiten Halbjahr besser werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Nokia Airscale wird montiert.
Nokia Airscale wird montiert. (Bild: Nokia / Screenshot: Golem.de)

Der Netzwerkausrüster Nokia verzeichnete im zweiten Quartal 2018 erneut einen Umsatzrückgang und Verlust. Das gab das finnische Unternehmen am 26. Juli 2018 bekannt. Der Umsatz fiel um 6 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro. Der Verlust lag bei 266 Millionen Euro, nach 437 Millionen Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der operative Betriebsgewinn (operating profit) sank um 42 Prozent auf 334 Millionen Euro. Das war ein stärkerer Rückgang als von den Analysten erwartet.

Stellenmarkt
  1. Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover, Hannover
  2. Fachhochschule Südwestfalen, Hagen, Soest

Firmenchef Rajeev Suri erklärte: "Die Ergebnisse von Nokia für das zweite Quartal 2018 stimmten mit unserer Einschätzung überein, dass das erste Halbjahr schwach sein würde, gefolgt von einem zunehmend robusten zweiten Halbjahr. Erfreulicherweise kann ich bestätigen, dass wir erwarten, 2018 Ergebnisse innerhalb der Bereiche unserer jährlichen Prognose zu liefern."

Die Rate der neuen Vertragsabschlüsse sei sehr gut, mit bedeutenden jüngsten Erfolgen in den wichtigsten frühen 5G-Märkten USA und China. Der Auftragsbestand sei zum Ende des zweiten Quartals stark, und Nokia erwarte weiterhin, dass kommerzielle 5G-Netzwerkbereitstellungen gegen Ende des Jahres 2018 beginnen werden.

Nokias Entwicklung seit 2013

Microsoft hatte im September 2013 Nokias Geschäft mit Mobiltelefonen, Diensten und dazugehörigen Patenten für rund 5,44 Milliarden Euro gekauft. Dies erwies sich als Fehler für Microsoft: Im Juli 2015 kündigte Microsoft an, 80 Prozent der Kaufsumme von Nokias Handygeschäft abzuschreiben und entließ 7.800 Arbeiter aus dem Bereich.

Nokia wollte sich auf den Bereich Mobilfunk- und Festnetz-Ausrüstung konzentrieren. Der digitale Kartendienst Here wurde im Jahr 2015 von Audi, BMW und Daimler für 2,8 Milliarden Euro von Nokia gekauft. Damit wollen die drei Autohersteller eine eigene Plattform für Kartendaten und standortbasierte Dienste für künftige autonom fahrende Autos aufbauen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 16,49€
  2. 14,99€
  3. 26,99€
  4. 9,49€

torrbox 27. Jul 2018

Das hilft MS aber nix wenn meine Oma 1x im Jahr Bing und Edge verwendet. Da ist der...


Folgen Sie uns
       


Mafia (2002) - Golem retro_

Wer in der Mafia hoch hinaus will, muss loyal sein - ansonsten verstößt ihn die Familie. In Golem retro_ haben wir das erneut selbst erlebt.

Mafia (2002) - Golem retro_ Video aufrufen
The Legend of Zelda: Das Vorbild für alle Action-Adventures
The Legend of Zelda
Das Vorbild für alle Action-Adventures

The Legend of Zelda von 1986 hat das Genre geprägt. Wir haben den 8-Bit-Klassiker erneut gespielt - und waren hin- und hergerissen.
Von Benedikt Plass-Fleßenkämper


    Wissen für ITler: 11 tolle Tech-Podcasts
    Wissen für ITler
    11 tolle Tech-Podcasts

    Die Menge an Tech-Podcasts ist schier unüberschaubar. Wir haben ein paar Empfehlungen, die die Zeit wert sind.
    Von Dennis Kogel


      Videokonferenzen: Bessere Webcams, bitte!
      Videokonferenzen
      Bessere Webcams, bitte!

      Warum sehen in Videokonferenzen immer alle schlecht aus? Die Webcam-Hersteller sind (oft) schuld.
      Ein IMHO von Martin Wolf

      1. Webcam im Eigenbau Mit wenigen Handgriffen wird die Pi HQ Cam zur USB-Kamera

        •  /