Funkloch: Telefónica Deutschland errichtet neue LTE-Antennen

Das O2-Mobilunknetz soll in den vergangenen sechs Monaten massiv mit neuen LTE-Standorten erweitert worden sein. In Spitzenzeiten seien es 200 Aufrüstungen pro Woche gewesen.

Artikel veröffentlicht am ,
Cayetano Carbajo Martín, Chief Technology Officer der Telefónica Deutschland
Cayetano Carbajo Martín, Chief Technology Officer der Telefónica Deutschland (Bild: Telefónica Deutschland)

Im ersten Halbjahr 2018 hat die Telefónica Deutschland über 3.000 zusätzliche LTE-Stationen errichtet oder vorhandene LTE-Standorte aufgerüstet. Das gab das Unternehmen am 26. Juni 2018 bekannt. Cayetano Carbajo Martín, Vorstand und Chief Technology Officer (CTO) von Telefónica Deutschland, erklärte, dass entspreche rund 120 LTE-Aufrüstungen pro Woche, in Spitzenzeiten seien es 200 pro Woche gewesen.

Stellenmarkt
  1. Softwareentwickler (m/w/d) Holzwolle
    Knauf Insulation GmbH, Simbach am Inn
  2. Systemadministrator Windows & Azure (m/w/d)
    digi3 GmbH & Co. KG, Essen
Detailsuche

"Ob in deutschen Großstädten oder auf dem Land", durch den LTE-Ausbau werde das O2-Mobilfunknetz verbessert, sagte Martín. Die Ausbauankündigungen lassen sich kaum kontrollieren, erst die nächsten Netzteste werden hier Klarheit bringen. Bislang ist die Telefónica bei Netztests immer noch ein schwacher Dritter, mit einer leichten Tendenz zur Verbesserung.

In Ballungszentren seien die verfügbaren LTE-Kapazitäten im O2- Netz deutlich erweitert worden. Dafür habe das Unternehmen in nahezu allen Städten von Flensburg bis München und Mönchengladbach bis Berlin das Netz mit zusätzlichen LTE-Elementen verdichtet.

In bisher nicht mit LTE ausgebauten, dünn besiedelten Gebieten wurden im ersten Halbjahr 2018 rund 50.000 Menschen pro Woche über das O2-Netz neu mit LTE versorgt. Die neu versorgte Fläche sei in etwa elfmal so groß wie Berlin.

O2: LTE-Versorgung entlang den ICE-Strecken verbessert

Golem Akademie
  1. Unity Basiswissen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    7.–9. Februar 2022, Virtuell
  2. Unreal Engine 4 Grundlagen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    28. Februar–2. März 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Insgesamt habe das Unternehmen in allen 16 Bundesländern zusätzliche Gemeinden an das LTE-Netz angeschlossen, beispielsweise zwischen Schleswig und Flensburg (Rendsburg, Hollingstedt, Schuby, Jübek), in der Eifel (Nürburgring, Simmerath, Schleiden, Kamberg, Rescheid, Schnorrenberg, Herresbach, Döttingen), in der Oberpfalz und Niederbayern (Hohenfels, Eichendorf, Arnstorf, Ortenburg, Grafenau, Riedenburg), im Havelland und der Region Pritzwalk (Kümmernitztal, Gerdshagen, Könkendorf, Neu Krüssow), in Ostfriesland (Westerholt, Schweindorf, Tannenhausen) und im Südschwarzwald (Simonswald, Schluchsee).

Zudem sei die LTE-Versorgung entlang der ICE-Strecken Hamburg - Flensburg, Nürnberg - Passau und Berlin - Braunschweig verbessert worden.

Allgemein könnten Kunden im O2 LTE-Netz eine Datenübertragungsrate von bis zu 225 MBit/s im Download sowie mittlerweile bis zu 75 MBit/s im Upload nutzen. Diese Kapazität müssen sich aber alle Nutzer in einer Funkzelle teilen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Clari1986 30. Jul 2018

Warum kaufst du dir ein uraltes iPhone für 150¤ gebraucht? Warum nicht was anständiges...

whitbread 29. Jul 2018

Naja - und zum schlechtesten Netz kommt noch ein miserabler Service dazu - ich bin echt...

Clari1986 28. Jul 2018

Ja, das ist auch so eine Sache, was diesen "o2 Free" Tarif zur Lüge degradiert. Was...

hans-georg 28. Jul 2018

Ich kenne auch so ein beispiel. Das ist ein Dorf im hunsrueck. Da hat nur Vodafone...

Kevin17x5 27. Jul 2018

Hier sind ganze Abschnitte von E auf LTE verbessert worden. Auf der Autobahn teilweise...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Radeon RX 6500 XT im Test
Die Flaschenhals-Grafikkarte

Knapp bemessen: Die Radeon RX 6500 XT taugt zwar für 1080p-Gaming, aber nur wenn bei den Grafikeinstellungen sehr genau hingeschaut wird.
Ein Test von Marc Sauter

Radeon RX 6500 XT im Test: Die Flaschenhals-Grafikkarte
Artikel
  1. Activision Blizzard: Was passiert mit Call of Duty, Diablo und Xbox Game Pass?
    Activision Blizzard
    Was passiert mit Call of Duty, Diablo und Xbox Game Pass?

    Playstation als Verlierer und Exklusivspiele für den Xbox Game Pass: Golem.de über die bislang größte Übernahme durch Microsoft.
    Eine Analyse von Peter Steinlechner

  2. Autonome Schifffahrt: Mitsubishi lässt Fähre in Japan autonom fahren
    Autonome Schifffahrt
    Mitsubishi lässt Fähre in Japan autonom fahren

    Nach gut einem halben Jahr Training ist in Japan erstmals ein Schiff vollautonom gefahren.

  3. Corona-Warn-App: Jede geteilte Warnung kostete 100 Euro
    Corona-Warn-App
    Jede geteilte Warnung kostete 100 Euro

    Die Bundesregierung hat für die Corona-Warn-App bisher mehr als 130 Millionen Euro ausgegeben. Derzeit gibt es besonders viele rote Warnungen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG OLED 55" 120Hz 999€ • MindStar (u.a. NZXT WaKü 129€, GTX 1660 499€) • Seagate Firecuda 530 1TB inkl. Kühlkörper + 20€ PSN-Guthaben 189,90€ • Sony Pulse 3D Wireless PS5 Headset 79,99€ • Samsung 16GB DDR5-4800 199€ • Huawei MateBook 16,1" 16GB 512GB SSD 709€ [Werbung]
    •  /