Ein deutscher Mobilfunkprovider hat einem Kunden ein Handy mit Navigationssoftware verkauft, die automatisch Kartenmaterial nachlud. 10 KByte kosteten jeweils 0,19 Cent brutto.
Das ehemalige Joint Venture zwischen AMD und Fujitsu, Spansion, hat eine neue Serie von Flash-Chips mit serieller Anbindung angekündigt. Die Bausteine sollen für Autos, Unterhaltungs- und Netzwerkelektronik dienen und besonders schnell sein.
Deutsche Soldaten sollen bei Kampfeinsätzen auf Smartphones verzichten, weil der Gegner sie sonst orten kann. Die Position eines Mobilfunknutzers kann jederzeit auf verschiedenen Wegen bestimmt werden.
Datenschützer wollen Geldbußen von 300.000 Euro gegen die deutschen Mobilfunkbetreiber, BT und M-Net durchsetzen. Die Firmen sammelten weit mehr Daten, als zu Anrechnungszwecken nötig und hielten diese zu lange vor.
Der Widerstand gegen einen Verkauf von T-Mobile in den USA an AT&T wächst weiter: Jetzt haben sich sieben Bundesstaaten einer Klage des Justizministeriums gegen den Deal angeschlossen. Sie fürchten steigende Preise und schlechteren Service.
Finnische Forscher haben herausgefunden, dass beim mobilen Telefonieren der Glukosemetabolismus in den Hirnarealen unterdrückt werden kann, die sich in der Nähe der Handyantenne befinden. Ob das ein Gesundheitsrisiko birgt, ist noch unklar.
"O2 LTE für Zuhause" kostet künftig im ersten Jahr statt 29,90 Euro nur noch 14,90 Euro monatlich. Wer den Vertrag mit Telefónica Germany danach fortführt, zahlt erheblich mehr.
Schon einmal hat die Kanzlerin beim US-Präsidenten für den Verkauf von T-Mobile USA geworben. Jetzt drängt Konzernchef Obermann trotz Kartellklage auf ein weiteres Gespräch der Regierungschefs, um die Übernahme doch noch zu ermöglichen.
Die beiden Anbieter von Kommunikationschips Broadcom und Netlogic Microsystems gehen zusammen. Broadcom lässt sich die Übernahme des Konkurrenten 3,7 Milliarden US-Dollar kosten.
Die EU-Kommission will ein automatisches Notrufsystem einführen, das nach einem schweren Unfall von sich aus einen Rettungswagen rufen kann. Das System soll 2012 in den 27 Mitgliedstaaten sowie vier Nachbarländern zur Verfügung stehen.
Experten von den Grünen und der Linken halten die heute bekanntgewordene Vorratsdatenspeicherung der Nutzerdaten in deutschen Mobilfunknetzen für illegal. Bis zu sechs Monate wird gespeichert, wer in jeder Funkzelle mit wem gesprochen, SMS versandt oder empfangen hat und welche IMEI-Nummer die Mobiltelefone haben.
Die Generalstaatsanwaltschaft München verfügt über Daten der Mobilfunkbetreiber, die offenbar illegal erfasst werden. Aufgezeichnet werden Verbindungs- und Bewegungsdaten der Nutzer.
Berlins Wirtschaftssenator Harald Wolf (Die Linke) will FTTB und FTTH in der Hauptstadt fördern und lobt die Technologie. Ein erstes offenes Pilotprojekt ging gestern an den Start.
Laut Vattenfall Europe will der Berliner Wirtschaftssenator ein stadtweites Glasfasernetzwerk errichten. Das Netz soll offen sein für alle Betreiber. 1&1 und Congstar sollen als Vermarkter im Gespräch sein.
Ford will das mit Microsoft zusammen entwickelte Fahrzeugsystem Sync auch in europäische Modelle integrieren. Außerdem wird der Fiesta mit einem Sicherheitssystem ausgestattet, mit dem sich verschiedene Fahrzeugparameter je nach Fahrer einstellen lassen.
Die Telekom beschleunigt ihren LTE- und HSPA-basierten Internet- und Breitbandanschluss Call & Surf Comfort via Funk. Ab 1. September 2011 stehen im Downstream 7,2 MBit/s statt bisher 3 MBit/s zur Verfügung.
Update Die Deutsche Telekom wird ihre US-Tochter wahrscheinlich nicht an AT&T verkaufen können. Das US-Justizministerium geht mit einer Kartellklage gegen den Milliardendeal vor.
Nicht einmal ein halbes Jahr nach seinem Wechsel zu Google verlässt Java-Erfinder James Gosling das Unternehmen. Gosling war vorher rund 25 Jahre für Sun tätig und kehrte dem Unternehmen nach der Übernahme von Oracle den Rücken.
Eine Gewerkschaft bei Vodafone Deutschland rechnet mit dem Abbau von jedem vierten Arbeitsplatz im Unternehmen. Vodafone dementiert. Doch fest steht: Der Konzern will sich aus der DSL-Vermarktung an Endkunden verabschieden und voll auf den LTE-Ausbau konzentrieren.
Statt wie die Deutsche Telekom allein den teuren FTTH-Ausbau zu realisieren, haben sich vier Unternehmen in Berlin-Gropiusstadt zusammengetan, um ein Open-Access-Glasfasernetzwerk für 4.000 Haushalte zu realisieren. Die Partner sind QSC, die Vattenfall-Sparte Netcom, Ericsson und das Wohnungsbauunternehmen Degewo.
Ab dem 1. September 2011 können sich Kunden von E-Plus und Base eine Festnetzrufnummer zuweisen lassen. Für einige Base-Kunden gibt es die Rufnummer ohne Aufpreis.
Der eigentlich für Gnome 3 geplante Networkmanager 0.9 ist nun in einer stabilen Version verfügbar. Die Konfiguration soll einfacher sein und das API für Applets ist flexibler gestaltet.
Die Telekom will FTTH zielgerechter ausbauen und vermarkten und schafft dafür ein neues Unternehmen. Die FTTH GmbH soll dort aktiv werden, wo es in einer Stadt oder in einem Stadtteil genügend Interessenten für Glasfaseranschlüsse gibt.
Mobilfunkanbieter sollen bei mobilem Internet die Drosselung nicht verschweigen, fordern Verbraucherschützer. Sie sind gegen irreführende Werbeaussagen vorgegangen.
Telefónica Germany will einen dreistelligen Millionenbetrag für den LTE-Ausbau in den Metropolen ausgeben. Bis Ende 2012 sollen die Ballungszentren abgedeckt sein.
CC-Camp Karsten Nohl und Luca Melette haben mit Wardriving your Country demonstriert, dass Mobilfunkverbindungen so unsicher sein können wie ein offenes WLAN. Die Netzbetreiber könnten jedoch mit wenig Aufwand die Sicherheit verbessern, heißt es.
CC-Camp Karsten Nohl ist es gelungen, den GPRS-Datenverkehr von Providern in Europa abzufangen und zu entschlüsseln. Nohl bezeichnet die Verschlüsselung generell als "schwach". Einige Provider verzichteten sogar komplett auf Verschlüsselung.
Klarmobil bietet drei neue Prepaid-Datentarife in Verbindung mit einem UMTS-Stick an. Je nach Tarif und Nutzungsart endet die mobile Datenflatrate nach einer festgelegten Zeit oder nach dem Verbrauch des Inklusivvolumens.
Zwei Sicherheitsexperten haben demonstriert, wie die Zukunft des Hackens aussehen könnte: ein unbemanntes Flugzeug, das unbemerkt Handys abhört und WLAN-Daten sammelt - zusammengebaut aus Teilen für wenige Tausend Dollar, die jeder legal erwerben kann.
56 Prozent der in Deutschland in Umlauf befindlichen SIM-Karten haben im ersten Halbjahr 2011 einen Prepaid-Tarif genutzt, berichtet die Bundesnetzagentur. Rund 110 Millionen SIM-Karten waren in dieser Zeit in Deutschland aktiv.
Mit Auto-Bahn könnten Mobiltelefone auch ohne Mobilfunknetz und Internetverbindung Nachrichten verschicken. Dabei bauen in Reichweite zueinander befindliche Geräte automatisch eine Verbindung über WLAN oder Bluetooth auf und reichen die Nachrichten weiter - etwa in Notfallsituationen.
Je mehr Smartphones und andere mobile Endgeräte sich in einer Funkzelle befinden, desto langsamer werden Daten übertragen. Eine neue Funktechnik, die Sendekapazitäten besser nutzt, soll eine bessere Übertragungsqualität bieten.
Congstar bietet mit Smart 100 einen Tarif für Smartphone-Besitzer an. Der Tarif umfasst 100 Freiminuten, eine SMS- und Datenflatrate innerhalb Deutschlands. Dafür fallen monatlich 20 Euro an. Außerdem gibt es eine neue Option für den 9-Cent-Tarif.
Mobilfunkmodule in GPS-Geräten mit GSM-Einheit oder Autos sind anfällig für GSM-Angriffe. Das haben die Sicherheitsexperten Don Bailey und Matthew Solnik auf der Konferenz Black Hat demonstriert und warnen: Auch wichtige Industrieanlagen sind gefährdet.
Mit Türk Telekom Mobile starten O2 und die Türk Telekom Group einen Prepaid-Tarif, der sich an Urlauber sowie in Deutschland lebende Kunden türkischer Abstammung richtet. In beide Länder kann für 5 Cent pro Minute telefoniert werden.
Huawei will einen LTE-Stick auf den Markt bringen, der sich in zahlreichen Netzen nutzen lässt. Der Stick unterstützt mehrere LTE-Standards und außer UMTS auch CDMA.
US-Berichten zufolge sammeln Smartphones mit Windows Phone 7 ständig ortsbezogene Daten über WLANs und übermitteln sie an Microsoft. Diese Daten sind auch von außen zugänglich, so dass sich Bewegungsprofile von Anwendern erstellen lassen.
Frankfurt, Hamburg, Berlin und München werden von Vodafone schneller mit LTE versorgt. Dafür hat der britische Konzern jetzt einen Vertrag mit Eunetworks/Lambdanet geschlossen.
Update O2 startet ab dem 2. August 2011 einen neuen Prepaid-Tarif mit drei integrierten Flatrates. Für die Aktivierung der Flatrates muss ein bestimmtes Guthaben aufgeladen werden. Die Flatrates selbst sind kostenlos.
Der Mobilfunkprovider Freenet sieht keine gewaltige Nachfrage für Tablets in Deutschland. Die Geräteklasse werde überschätzt, sagte Firmenchef Vilanek. Die Hersteller sollten lieber weiter Smartphones entwickeln.
Im August 2011 startet O2 eine neue Dreifachflatrate. Zunächst gibt es den Tarif Blue Unlimited für monatlich 60 Euro. Darin sind alle Telefonate und SMS innerhalb Deutschlands sowie eine Flatrate enthalten. Mit einer Einschränkung gibt es den Tarif auch ohne Zweijahresvertrag.
Kaum ein Haushalt kommt auf 100 MBit/s und mehr. Laut Angaben der OECD liegt Deutschland mit seiner durchschnittlichen maximalen Datenrate im hinteren Mittelfeld.
Das Hackerteam THC sieht Vodafone weiter in der Pflicht, seinen Femto-Cell-Router sicherer zu machen und ein Abhören von Handytelefonaten oder von sensiblen Daten zu verhindern. Vodafone hätte ein gravierendes Problem weiterhin nicht beseitigt.
Update Der Femto-Cell-Router von Vodafone UK soll schon seit 2010 keine Gefahr mehr darstellen. Die von der Hackergruppe THC veröffentlichten Informationen bezeichnet das Unternehmen als veraltet.
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und die Deutsche Bahn weiten das Handyticketsystem auf die Stadt Berlin aus. Wer will, kann mit einem Android-Smartphone oder iPhone seine Bahnfahrt bezahlen. Golem.de hat sich vor Ort das System angesehen, das aus gutem Grund noch nicht in großem Stil bekanntgemacht wird.
Update Das Mobilfunknetz von Vodafone UK kann über die Femto-Cell-Router des Unternehmens abgehört werden. Hacker haben herausgefunden, wie sie das Vodafone Access Gateway knacken und manipulieren können. Update: Laut Vodafone ist die Sicherheitlücke längst beseitigt und stellt keine Gefahr mehr da.