• IT-Karriere:
  • Services:

T-Mobile USA: AT&T-Ausstieg bringt Telekom über 3 Milliarden US-Dollar

AT&T hat sich aus der Fusion mit T-Mobile USA zurückgezogen. Doch die Deutsche Telekom hat sich gut abgesichert. Sie erhält nach Angaben des Konzerns die höchste jemals weltweit zwischen zwei Unternehmen vereinbarte Summe für eine derartige Vertragsauflösung.

Artikel veröffentlicht am ,
AT&T-Chef Randall Stephenson (links) und René Obermann von der Deutschen Telekom im Mai 2011
AT&T-Chef Randall Stephenson (links) und René Obermann von der Deutschen Telekom im Mai 2011 (Bild: Jason Reed/Reuters)

AT&T hat sein Übernahmeangebot für T-Mobile USA offiziell zurückgezogen. Das gab der US-Telekommunikationskonzern am 19. Dezember 2011 bekannt. Der Ausstieg aus dem 39-Milliarden-US-Dollar-Vertrag erfolgt AT&T zufolge in Absprache mit der Deutschen Telekom.

Stellenmarkt
  1. Schwarz Dienstleistung KG, Neckarsulm
  2. ING-DiBa AG, Nürnberg

"Eine Kombination von AT&T und T-Mobile USA hätte eine Übergangslösung für das Problem des mangelnden Funkspektrums geboten", erklärte AT&T. "In Ermangelung solcher Schritte werden die Kunden geschädigt und notwendige Investitionen im Keim erstickt."

AT&T zahlt für den Ausstieg eine Vertragsstrafe in Höhe von drei Milliarden US-Dollar und muss seine Roamingvereinbarungen ausbauen. AT&T bildet im vierten Finanzquartal dafür Rücklagen über vier Milliarden US-Dollar.

Die am 20. März 2011 vereinbarte Ausfallzahlung an die Telekom sei die "höchste jemals weltweit zwischen zwei Unternehmen vereinbarte Zahlung für die Auflösung eines Kaufvertrages", erklärte die Telekom. Beim US-Justizministerium sowie der Aufsichtsbehörde für den Telekommunikationsmarkt FCC sei keine Bereitschaft erkennbar gewesen, "im Gegenzug für Zugeständnisse bei Umfang und Struktur der Transaktion von ihrer grundsätzlich ablehnenden Haltung abzurücken".

Die Telekom dankte AT&T und dem Team um Konzernchef Randall Stephenson für die gute Kooperation während der vergangenen Monate. Die Zusammenarbeit sei zu jedem Zeitpunkt "fair und respektvoll" gewesen.

Die Telekom hatte ihre heutige US-Tochter vor einem Jahrzehnt für 28,5 Milliarden US-Dollar gekauft. Als das Unternehmen in vier der vergangenen fünf Jahre Gewinneinbußen verzeichnete, wurde der Verkauf beschlossen. In den vergangenen zwölf Monaten verlor T-Mobile USA 1,17 Millionen Vertragskunden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • ohne Tracking
  • mit ausgeschaltetem Javascript


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Aorus Pro für 219,90€, Aorus Pro WiFi für 229,90€, Aorus Elite für 189,90€)
  2. (u. a. Asus Rog Strix X570-F + Ryzen 7 3700X für 555,00€, Asus Tuf B450-Plus + Ryzen 7 2700 für...

Youssarian 20. Dez 2011

Wenn T-Mobile USA diese drei Milliarden Dollar in die eigene Infrastruktur investieren...


Folgen Sie uns
       


VW-Elektroautos aus Zwickau - Bericht

Der Volkswagen-Konzern will ab 2020 in Zwickau nur noch Elektroautos bauen - wir haben uns die Umstellung angesehen.

VW-Elektroautos aus Zwickau - Bericht Video aufrufen
DSGVO: Kommunen verschlüsseln fast nur mit De-Mail
DSGVO
Kommunen verschlüsseln fast nur mit De-Mail

Die Kommunen tun sich weiter schwer mit der Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung. Manche verstehen unter Daten-Verschlüsselung einen abschließbaren Raum für Datenträger.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Digitale Versorgung Viel Kritik an zentraler Sammlung von Patientendaten
  2. Datenschutz Zahl der Behördenzugriffe auf Konten steigt
  3. Verschlüsselung Regierungen wollen Backdoors in Facebook für Untersuchungen

Apple TV+ im Test: Apple-Kunden müssen auf jeden Streaming-Komfort verzichten
Apple TV+ im Test
Apple-Kunden müssen auf jeden Streaming-Komfort verzichten

Apple ist mit Apple TV+ gestartet. Wir haben das Streamingabo ausprobiert und waren entsetzt, wie rückständig alles umgesetzt ist. Der Kunde von Apple TV+ muss auf sehr viele Komfortfunktionen verzichten, die bei der Konkurrenz seit langem üblich sind.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Apple TV+ Disney-Chef tritt aus Apple-Verwaltungsrat zurück
  2. Apple TV+ Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig
  3. Apple TV+ Apples Streamingangebot kostet 4,99 Euro im Monat

Fire TV Cube im Praxistest: Das beste Fire TV mit fast perfekter Alexa-Sprachsteuerung
Fire TV Cube im Praxistest
Das beste Fire TV mit fast perfekter Alexa-Sprachsteuerung

Der Fire TV Cube ist mehr als eine Kombination aus Fire TV Stick 4K und Echo Dot. Der Cube macht aus dem Fernseher einen besonders großen Echo Show mit sehr guter Sprachsteuerung und vorzüglicher Steuerung von Fremdgeräten. In einem Punkt patzt Amazon allerdings leider.
Ein Praxistest von Ingo Pakalski

  1. Zum Start von Apple TV+ Apple-TV-App nur für neuere Fire-TV-Geräte
  2. Amazon Youtube-App kommt auf alle Fire-TV-Modelle
  3. Amazon Fire TV hat 34 Millionen aktive Nutzer

    •  /