• IT-Karriere:
  • Services:

T-Mobile USA: Telekom und AT&T ziehen Kaufanträge zurück

Die Deutsche Telekom und AT&T gehen bei ihrem Verkaufsplan für T-Mobile USA einen Schritt zurück. AT&T bildet Rücklagen in Höhe von 4 Milliarden US-Dollar, falls die Übernahme scheitert.

Artikel veröffentlicht am ,
René Obermann während einer Anhörung zu AT&T und T-Mobile im Mai 2011
René Obermann während einer Anhörung zu AT&T und T-Mobile im Mai 2011 (Bild: Alex Wong/Getty Images)

Die Deutsche Telekom und AT&T ziehen ihre Anträge bei der US-Telekommunikationsaufsicht FCC für den Verkauf von T-Mobile USA erst einmal zurück. Das gaben die Telekommunikationskonzerne am 24. November 2011 bekannt. Beide hielten aber an dem Verkauf von T-Mobile USA fest.

Stellenmarkt
  1. Propan Rheingas GmbH & Co. KG, Brühl
  2. WEINMANN Emergency Medical Technology GmbH + Co. KG, Hamburg

Die Telekom hatte am 20. März 2011 erklärt, dass sie ihre US-Mobilfunktochter für 39 Milliarden US-Dollar an AT&T verkauft. Durch die Fusion würde AT&T vor Verizon zum größten Mobilfunkbetreiber in den USA aufsteigen. Doch am 31. August 2011 klagte das für Kartellfragen zuständige US-Justizministerium gegen den Vertrag. Die Behörde befürchtet, dass der Wettbewerb darunter leidet. Ohne eine Zustimmung des US-Justizministeriums und der Regulierungsbehörde Federal Communications Commission (FCC) ist der Verkauf nicht möglich.

"Den heutigen formalen Schritt machen beide Unternehmen, um ihre Kräfte zu bündeln und die fortlaufenden Anstrengungen darauf zu fokussieren, zunächst die kartellrechtliche Genehmigung der Transaktion durch das US-Justizministerium zu erhalten", hieß es weiter in der Stellungnahme von AT&T und Telekom. Die Telekom und AT&T beabsichtigten, zu gegebener Zeit ein neues Genehmigungsgesuch bei der FCC zu stellen.

Zusätzlich hat AT&T mitgeteilt, dass das Unternehmen erwarte, eine Rückstellung für eine Vertragsaufhebungsgebühr bilden zu müssen, falls die behördlichen Genehmigungen nicht erteilt werden. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg beträgt die Rückstellung 4 Milliarden US-Dollar.

Die Telekom hatte ihre heutige US-Tochter vor einem Jahrzehnt für 28,5 Milliarden US-Dollar gekauft. Als das Unternehmen in vier der vergangenen fünf Jahre Gewinneinbußen verzeichnete, wurde der Verkauf beschlossen. In den vergangenen zwölf Monaten verlor T-Mobile USA 1,17 Millionen Vertragskunden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Folgen Sie uns
       


Microsoft Flight Simulator 2020 angespielt

Golem.de hat den Microsoft Flight Simulator 2020 in einer Vorabfassung angespielt und erste Eindrücke aus den detaillierten Cockpits gesammelt.

Microsoft Flight Simulator 2020 angespielt Video aufrufen
5G: Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung
5G
Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung

Nokia und Ericsson betreiben viel Forschung und Entwicklung zu 5G in China. Ein enger Partner Ericssons liefert an das chinesische Militär.
Eine Recherche von Achim Sawall

  1. Quartalsbericht Ericsson mit Topergebnis durch 5G in China
  2. Cradlepoint Ericsson gibt 1,1 Milliarden Dollar für Routerhersteller aus
  3. Neben Huawei Telekom wählt Ericsson als zweiten 5G-Ausrüster

CalyxOS im Test: Ein komfortables Android mit einer Extraportion Privacy
CalyxOS im Test
Ein komfortables Android mit einer Extraportion Privacy

Ein mobiles System, das sich für Einsteiger und Profis gleichermaßen eignet und zudem Privatsphäre und Komfort verbindet? Ja, das geht - und zwar mit CalyxOS.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. Alternatives Android im Test /e/ will Google ersetzen

Xbox, Playstation, Nvidia Ampere: Wo bleiben die HDMI-2.1-Monitore?
Xbox, Playstation, Nvidia Ampere
Wo bleiben die HDMI-2.1-Monitore?

Trotz des Verkaufsstarts der Playstation 5 und Xbox Series X fehlt von HDMI-2.1-Displays jede Spur. Fündig werden wir erst im TV-Segment.
Eine Analyse von Oliver Nickel


      •  /