• IT-Karriere:
  • Services:

Giesecke & Devrient: Nano-SIM für kompaktere Smartphones

In der kommenden Woche will das Münchner Unternehmen Giesecke & Devrient die Nano-SIM vorstellen. Die Chipkarte für Mobiltelefone soll 30 Prozent kleiner werden als eine aktuelle Micro-SIM.

Artikel veröffentlicht am ,
Eine herkömmliche SIM
Eine herkömmliche SIM (Bild: Wikipedia/Kirk cc-by-sa 3.0)

Die seit rund 20 Jahren verwendete SIM-Karte in ihrer bisherigen Form hat bald ausgedient. Während die mit dem iPhone 4 bekanntgewordene Micro-SIM noch mit den herkömmlichen Chips arbeitet, ist das bei der Nano-SIM von Giesecke & Devrient (G&D) nicht mehr möglich.

Stellenmarkt
  1. Deloitte, verschiedene Standorte
  2. GEIGER Automotive GmbH, Murnau am Staffelsee

Die gesamte Karte soll nur noch rund 12 x 9 Millimeter messen und auch 15 Prozent dünner als eine Micro-SIM sein. Das bedingt neuartige Chips, denn die bisher verwendeten sind größer als die gesamte Nano-SIM. Eine Micro-SIM misst 15 x 12 Millimeter. Gegenüber den noch am häufigsten verwendeten SIM-Karten soll die Nano-SIM insgesamt rund 60 Prozent kleiner sein. Mittels Adaptern soll die Nano-SIM auch in älteren Geräten funktionieren.

G&D erwartet, dass die Nano-SIM noch im Jahr 2011 von der ETSI zum Standard erhoben wird. Derzeit testet das Unternehmen die Karten mit verschiedenen, namentlich nicht genannten Mobilfunknetzen. Bilder der neuen Karte gibt es noch nicht - das Unternehmen will sie erst auf der Messe Cartes & Identification vorstellen, die ab dem 15. November 2011 in Paris stattfindet.

Das Münchner Unternehmen, das bereits mehrere Chipkartentechniken wie die deutsche Gesundheitskarte erfunden hat, reagiert mit der Nano-SIM auf die Wünsche der Smartphonehersteller. Diese hatten in den vergangenen Jahren immer wieder auf kleinere SIMs gedrängt. Apple soll dafür sogar ein eigenes Format entwickelt haben - ob dieses aber zu einem Standard wird, oder auch Teil der G&D-Entwicklung ist, ist nicht bekannt. Nicht nur Apple setzt inzwischen Micro-SIMs ein, eine solche Karte steckt auch im neuen Lumia 800 von Nokia.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. F1 2019 Anniversary Edition für 26,99€, Jurassic World Evolution Deluxe Edition für 15...
  2. 4,32€
  3. (-28%) 17,99€
  4. 6,63€

VRzzz 14. Nov 2011

wieso gibt es hier keinen rep+ Button? :)

Stupendous Man 14. Nov 2011

Den auf der SIM-Karte hinterlegten Authentifizierungsschlüssel kannst Du eben nicht...

Sharra 14. Nov 2011

Die Aufgabe kann auch das Handy selbst übernehmen.

ichbinsmalwieder 14. Nov 2011

Das soll heißen, der Chip in einer SIM-Karte ist größer als 12x9 mm? @Golem, da habt ihr...

George99 13. Nov 2011

Oh ja danke... Habe ich was anderes behauptet? ... Danke, ich will keine dünneren...


Folgen Sie uns
       


Pixel 4 XL - Test

Das Pixel 4 XL ist Googles erstes Smartphone mit einer Dualkamera. Im Test haben wir uns diese genau angeschaut.

Pixel 4 XL - Test Video aufrufen
Interview: Die Liebe für den Flight Simulator war immer da
Interview
"Die Liebe für den Flight Simulator war immer da"

Die prozedural erstellte Erde, der Quellcode vom letzten MS-Flugsimulator und eine Gemeinsamkeit mit Star Citizen: Golem.de hat mit Jörg Neumann über Technik und das Fliegen gesprochen. Neumann leitet bei Microsoft die Entwicklung des Flight Simulator.
Ein Interview von Peter Steinlechner

  1. Flug-Simulation Microsoft bereitet Alphatest des Flight Simulator vor
  2. Microsoft Neuer Flight Simulator soll Fokus auf Simulation legen

Minikonsolen im Video-Vergleichstest: Die sieben sinnlosen Zwerge
Minikonsolen im Video-Vergleichstest
Die sieben sinnlosen Zwerge

Golem retro_ Eigentlich sollten wir die kleinen Retrokonsolen mögen. Aber bei mittelmäßiger Emulation, schlechter Steuerung und Verarbeitung wollten wir beim Testen mitunter über die sieben Berge flüchten.
Ein Test von Martin Wolf


    Radeon RX 5500 (4GB) im Test: AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren
    Radeon RX 5500 (4GB) im Test
    AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren

    Mit der Radeon RX 5500 hat AMD endlich wieder eine sparsame und moderne Mittelklasse-Grafikkarte im Angebot. Verglichen mit Nvidias Geforce GTX 1650 Super reicht es zum Patt - aber nicht in allen Bereichen.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. Workstation-Grafikkarte AMDs Radeon Pro W5700 hat USB-C-Anschluss
    2. Navi-Grafikeinheit Apple bekommt Vollausbau und AMD bringt RX 5300M
    3. Navi-14-Grafikkarte AMD stellt Radeon RX 5500 vor

      •  /